Zur Wallfahrtsmesse kam Erzbischof Josef Grünwidl und feierte den Gottesdienst an diesem besonderen Ort. In seiner Predigt spannte er einen Bogen von persönlichen Kindheitserinnerungen über das Kreuz bis hin zu Maria.
Besonders eindrucksvoll war sein Gedanke zum Kreuz: Es soll nicht nur ein sichtbares, „passives Symbol“ im öffentlichen Raum sein, sondern für uns Christen ein Wegweiser, der uns aktiviert und anspornt, in der Spur Jesu zu gehen. Das Kreuz erinnere auch daran, dass Menschen heute leiden, verfolgt und ausgegrenzt werden – zugleich sei es aber ein Zeichen dafür, dass Leid und Tod nicht das letzte Wort haben. Auch das Lächeln der Gottesmutter Maria stand im Mittelpunkt. Für Erzbischof Grünwidl spiegelt sich darin die Menschenfreundlichkeit und Liebe Gottes wider. Gerade Menschen, die ein schweres Kreuz zu tragen haben, sollen hier in der Lourdesgrotte Ruhe, Trost und die Nähe Gottes erfahren.
Fotos vom Gottesdienst gibt es hier.