Am 28. August fand die diesjährige Klemenswallfahrt nach Taßwitz statt, dem Geburtsort des Redemptoristen und Wiener Stadtpatrons, des hl. Klemens Maria Hofbauer. Über 80 Pilger und Pilgerinnen aus Wien und Niederösterreich waren zum Festgottesdienst in die Klemenskirche gekommen, darunter auch der Festprediger Weihbischof Franz Scharl aus Wien. Für den Bischof war es eine Premiere, da er vorher noch nie diesen Ort besuchen konnte.
Bischofvikar P. Lorenz Voith, Obmann des St. Klemens Hofbauer-Komitees, begrüßte alle Pilger und Pilgerinnen – darunter auch eine Zahl von Teilnehmern aus Tschechien – zu dieser nunmehr schon 37. Wallfahrt (seit 1989). Das Klemens-Komitee organisierte wieder einen Sonderbus aus Wien. Auch eine zehnköpfige Zahl der Schwestern "Königin der Apostel" (Wien-Neuwaldegg) waren gekommen. Unter den Pilgern befand sich auch der Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa, der mit einigen Pilgerinnen zu Fuß von Znaim nach Taßwitz gekommen war, sowie einige Patres und Diakone aus Tschechien, Wien, Burgenland und Oberösterreich.
Rektor P. Jan Zoricak CSsR aus Taßwitz erwähnte in seiner Begrüßung, dass die „Klemenskirche seit einigen Tagen eine neuwertige Orgel und den passenden Volksaltar erhalten habe - ein Geschenk der Schwestern von Gablitz“; ihre Klosterkirche wurde dort profaniert.
Bischof Scharl erinnerte in seiner Predigt, dass "Klemens Hofbauer ein eminent wichtiger und zeitgerechter Heiliger sei. Er passt in unsere Zeit! Das Wort von Klemens: 'Nur Mut, Gott lenkt alles', darf auch in unsere Kirchenlandschaft und Gesellschaft hinein gesagt werden“.
Nach dem Gottesdienst lud die Redemptoristen-Kommunität zu einer ausgiebigen Agape in den Festsaal ein. Eine gelungene Wallfahrt mit vielen auch neuen Begegnungen über Grenzen hinweg.
Die nächste Wallfahrt findet voraussichtlich am 28. August 2027 statt.