Montag 7. September 2026

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Das Fest Mariä Namen wird im Kirchenjahr am 12. September gefeiert. Der Festtag geht auf ein Fest zu Ehren des heiligen Namens Mariens zurück. Papst Innozenz XI. (1676–1689) setzte den Festtag für die ganze Kirche verbindlich fest, nachdem am 12. Sep
Erzdiözese Wien/ Schönlaub Stephan, Stephan Schönlaub / Das Fest Mariä Namen wird im Kirchenjahr am 12. September gefeiert. Der Festtag geht auf ein Fest zu Ehren des heiligen Namens Mariens zurück. Papst Innozenz XI. (1676–1689) setzte den Festtag für die ganze Kirche verbindlich fest, nachdem am 12. Sep
07.09.2026

Erzbischof Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet am 14. Oktober

Die 19. Auflage des Glaubenstreffens "Message for You" im Stephansdom mit Gebet, Zeugnissen und geistlichem Impuls, legt den thematischen Fokus auf Friede in konfliktreicher Zeit.

Der Wiener Stephansdom wird am 14. Oktober erneut Schauplatz des Medjugorje-Friedensgebets "Message for You". Die bereits 19. Auflage der abendfüllenden Veranstaltung, die zu Österreichs größten regelmäßigen Glaubensveranstaltungen zählt, steht heuer wiederum im Zeichen des gemeinsamen "Gebets um Frieden in der Welt und in den Herzen der Menschen". Höhepunkt des Nachmittags und Abends ist eine Heilige Messe um 19 Uhr, erstmals mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl.

 

Das Programm beginnt um 16 Uhr mit Lobpreis, Gebet und Zeugnissen, unter anderem von P. Antonio Primorac, dem Sekretär von Erzbischof Aldo Cavalli, päpstlicher Visitator für Medjugorje, vom Journalisten Karl Hohenlohe sowie von Jugendlichen. Um 17.30 Uhr folgt ein geistlicher Impuls von Ivan Dragicevic, einem aus der Gruppe der "Seher" der Marienerscheinungen von Medjugorje. Um 18 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. Nach der Messe mit Erzbischof Grünwidl steht ab 20.30 Uhr die Eucharistische Anbetung auf dem Programm. Begleitet wird das Programm von einem großen Chor und einem Musikensemble.


Die Veranstalter verweisen angesichts der zahlreichen aktuellen Konflikte auf wiederholte Aufrufe von Papst Leo XIV. zum Gebet um Frieden. Bei einer Gebetswache im Petersdom am vergangenen 11. April hatte der Papst unter anderem zu einem Ende von "Machtandrohungen" und "Krieg" aufgerufen. Bei einem weltweiten Rosenkranzgebet am 30. Mai bat er Maria als "Königin des Friedens", Fürsprache einzulegen, "damit die Völker den Weg des Friedens finden".


Das Friedensgebet im Stephansdom ist von der Spiritualität des herzegowinischen Wallfahrtsortes Medjugorje inspiriert. Dort wird seit 1981 von Erscheinungen der Jungfrau Maria berichtet, die laut Angaben der "Seher" bis heute fortdauern. Der Friede zählt zu den zentralen Themen der damit verbundenen Botschaften. Papst Franziskus erlaubte 2019 offizielle Wallfahrten nach Medjugorje. Im September 2024 erteilte das vatikanische Dikasterium für die Glaubenslehre ein "Nihil obstat" und erkannte damit die positiven geistlichen Früchte an, ohne eine Entscheidung über den übernatürlichen Charakter der berichteten Erscheinungen zu treffen.


Veranstaltet wird das Wiener Friedensgebet von der Gebetsgemeinschaft "Oase des Friedens" und der Johannesgemeinschaft des Souveränen Malteser-Ritterordens in Zusammenarbeit mit religiösen Gemeinschaften und geistlichen Erneuerungsbewegungen der Erzdiözese Wien.

 

www.friedensgebet.at