Montag 7. September 2026

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Generalvikar Andreas Kaiser
Erzdiözese Wien/ Schönlaub, Stephan Schönlaub / Generalvikar Andreas Kaiser
07.09.2026

Neuer Generalvikar zur Wiener Kirchenreform: Gottesbeziehung im Fokus

Generalvikar Andreas Kaiser in Ö1-Sendung "Religion aktuell": Fortschritte im Reformprozess nicht an Zahl der Pfarrzusammenlegungen festmachen.

Wegen des Priestermangels und sinkender Gläubigenzahlen gibt es in Österreich seit mehreren Jahren Zusammenlegungen von Pfarrgemeinden. In der Erzdiözese Wien sollten ursprünglich aus früher rund 660 Pfarren rund 120 bis 140 größere Einheiten werden. Der Reformprozess wurde bereits 2008 unter Kardinal Christoph Schönborn begonnen. Realisiert wurden bisher 23 größere Pfarren mit Teilgemeinden, darüber hinaus gibt es Kooperationen in Form von Pfarrverbänden.


Der neue Generalvikar der Erzdiözese Wien, Andreas Kaiser, will die Fortschritte im Prozess nicht an Zahlen festmachen, wie er in der Ö1-Sendung "Religion aktuell" (4. September) sagte. Der Prozess laufe jedenfalls im Hintergrund weiter. Der Beruf des Pfarrers sei immer mehr mit Verwaltung verbunden, so Kaiser, der zuletzt selbst einen Pfarrverband mit fünf Pfarren leitete. Wichtig ist für ihn, dass hauptamtliches Personal die Priester künftig noch stärker entlastet, "damit die, die für Seelsorge und Pastoral brennen und das auch gelernt haben, das auch tun können".


Der Fokus liege für ihn grundsätzlich nicht auf der Strukturreform. Im Fokus stehe die Frage: "Wie kommt Beziehung zu Christus, wie kommt Beziehung zu Gott in die Menschen wieder stärker hinein. Wie kommt die Beziehung, die schon da ist, wieder stärker zum Vorschein und bildet sich auch kirchlich ab."

 

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