Mit dem Fahrrad zum Gottesdienst: Dazu haben Pfarren der Erzdiözese Wien am Sonntag im Rahmen der Schöpfungszeit eingeladen. Auch Kirchen mit Park+Pray-Standorten haben sich an der Aktion beteiligt. Sie haben Radfahrende zu einem Zwischenstopp für Gebet und Stille eingeladen, an einigen Standorten auch zu Segnungen. In Absdorf sind zahlreiche Pfarrangehörige der Einladung gefolgt. „Bei strahlendem Sonnenschein und besten Wetterbedingungen“, berichtet Brigitta Fischer von der Pfarre, sind sie mit dem Fahrrad zur Messe gekommen. Für Kaplan Bartholomew Toochi Okeke ist es der erste Sonntagsgottesdienst mit der Pfarrgemeinde Absdorf gewesen. Im Anschluss haben sich die Radfahrerinnen und Radfahrer mit ihren Fahrrädern vor der Kirche zur Segnung versammelt.
Okeke hat Gottes Schutz für alle erbeten, die im Alltag oder in ihrer Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dabei hat er an die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr und die Dankbarkeit für die Schöpfung erinnert. Der Segen hat den Menschen und ihren Fahrrädern gegolten, verbunden mit der Bitte um eine sichere Heimkehr und Gottes Begleitung auf ihren Wegen.
Über den Aktionstag hinaus laden mehr als 80 Park+Pray-Standorte in Wien und im östlichen Niederösterreich zu einem Halt bei einer Kirche ein. Gekennzeichnete Parkplätze und Fahrradabstellplätze weisen auf die Möglichkeit hin, die Kirche zu besuchen und dort Zeit für Stille oder Gebet zu verbringen. Wer eine Radtour mit Kirchenbesuchen verbinden möchte, findet außerdem vier Bike+Pray-Routen der Erzdiözese Wien. Sie führen unter anderem durch das Weinviertel und das Marchfeld zu geöffneten Kirchen. Die Strecken sind digital abrufbar und können über Smartphone und Apps genutzt werden. Dazu gibt es geistliche Impulse für unterwegs. Vielerorts ergänzen gemeinsame Ausfahrten, Begegnungen und Segnungen das Angebot.