Johann Edinger erhielt den Stephanusorden in Bronze für sein jahrzehntelanges Engagement in der Pfarre Hirschstetten. Neben seiner Mitarbeit im Pfarrgemeinde- und Wirtschaftsrat bringt er sein technisches Fachwissen ein und gestaltet als Kantor, Scholaleiter und Mitorganisator der Mariazell-Wallfahrt das geistliche Leben mit.
Mit dem Stephanusorden in Bronze wurde auch Hermine Schellenbacher ausgezeichnet. Sie betreut seit vielen Jahren mit großer Verlässlichkeit das Gebäude der Dompropstei zu St. Stephan in Kirnberg.
Architekt Karl Huber wurde mit dem päpstlichen Ehrenzeichen „Pro Ecclesia et Pontifice“ gewürdigt. Er betreute die Sanierung der Rodauner Bergkirche und des Pfarrhofs über Jahrzehnte ehrenamtlich – von der Planung und Finanzierung bis zur Bauaufsicht. Darüber hinaus engagiert er sich seit mehr als 50 Jahren im liturgischen Dienst.
Das Ehrenzeichen „Pro Ecclesia et Pontifice“ erhielt auch Gerhard Ruprecht für seinen lebenslangen Einsatz im Rektorat St. Johannes. Er wirkt im liturgischen Dienst und im Rektoratsrat, organisiert Gemeinschaftsveranstaltungen und gibt seit mehr als fünf Jahrzehnten die von ihm mitgegründete Gemeindezeitung heraus.
Josef Schmidlechner wurde mit dem Ritterkreuz des Silvesterordens ausgezeichnet. Als langjähriger leitender Jurist im Bildungsministerium setzte er sich mit hoher Fachkompetenz für die dienst- und besoldungsrechtlichen Anliegen katholischer Privatschulen, der Religionslehrkräfte und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen ein. Die Laudatio hielt Andrea Pinz, Leiterin des Erzbischöflichen Amtes für Schule und Bildung.
Ebenfalls das Ritterkreuz des Silvesterordens erhielt Prof. Johannes Legler für sein 35-jähriges Engagement zum Schutz kirchlicher Kulturgüter. Der Brandschutzexperte organisierte ehrenamtlich mehr als 200 Übungen in kirchlichen Gebäuden, erstellte Brandschutzkonzepte und schulte Einsatzkräfte sowie Verantwortliche in Klöstern.