Seit dem Schuljahr 2020/21 wird THEOLYMPIA jährlich von der Konferenz der Schulamtsleiter:innen (SALK) ausgeschrieben. In der mittlerweile siebten Runde kommt nun mit Poetry Slam eine dritte kreative Disziplin hinzu. Teilnahmeberechtigt sind Schüler:innen der 9. bis 13. Schulstufe, die den katholischen Religionsunterricht besuchen.
Glück und Zufriedenheit, Erfolg und Wohlstand, Gesundheit und Lebensfreude, innerer Frieden und Sinnerfüllung — oder doch Fitness und ein langes Leben in Selbstbestimmung? Unter dem Jahresthema "gutes Leben | Gutes leben" lädt THEOLYMPIA dazu ein, über die unterschiedlichen Vorstellungen eines guten Lebens nachzudenken.
Ausgangspunkt ist ein Wort Jesu aus dem Johannesevangelium: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Joh 10,10). Was also macht ein gutes Leben aus? Und was gibt es Gutes, das es zu leben gilt?
Neben den bereits etablierten Formaten Essay und künstlerischer Fotografie können Schüler:innen ihre Gedanken heuer erstmals auch in einem Poetry Slam-Text zum Ausdruck bringen — eingereicht als drei- bis sechsminütiges Video der eigenen Performance.
"Bei THEOLYMPIA geht es darum, jungen Menschen Raum für ihre eigenen Gedanken und Perspektiven zu geben. Mit dem Poetry Slam erweitern wir diesen Raum heuer um eine neue Ausdrucksform: Neben dem geschriebenen Wort und dem Bild bekommen nun auch Stimme, Sprache und Performance ihren Platz im Wettbewerb", erklärt dazu der katholische Religionspädagoge und Fachinspektor Ewald Nagl, der seit 2024 die Gesamtleitung des Wettbewerbs verantwortet. "Wir sind schon sehr gespannt, wie die Schülerinnen und Schüler diese neue Möglichkeit nutzen und mit ihren eigenen Stimmen und Perspektiven bereichern werden."
"Religionsunterricht schafft Raum für die großen Fragen"
Wertschätzende Worte für THEOLYMPIA findet auch Andrea Pinz, Schulamtsleiterin der Erzdiözese Wien und geschäftsführende Vorsitzende der Konferenz der Schulamtsleiter:innen (SALK), die den Wettbewerb ausschreibt. "Die Frage nach dem guten Leben stellt sich für jede Generation neu. Gerade junge Menschen setzen sich auf ganz unterschiedliche Weise intensiv damit auseinander, was ein erfülltes Leben für sie bedeutet, woran sie sich orientieren und welche Werte ihnen wichtig sind", erklärte sie anlässlich der neuen Ausschreibung. THEOLYMPIA lade junge Menschen jedes Jahr dazu ein, Antworten auf grundlegende Fragen zu finden, so Pinz weiter. " Genau darin liegt auch eine besondere Stärke des Religionsunterrichts: Er schafft Raum für die großen Fragen des Lebens und ermutigt junge Menschen, eigene Antworten zu suchen und zu reflektieren“.
Beiträge können in allen drei Kategorien vom 7. Jänner bis spätestens 1. Februar 2027 eingereicht werden. Die Essays werden zunächst auf diözesaner Ebene und anschließend von einer Bundesjury beurteilt. Fotografien und Poetry-Slam-Beiträge werden von bundesweiten Fachjurys begutachtet. Bis zum 20. April 2027 werden die Ergebnisse bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 21. Mai 2027 um 17 Uhr im Minoritensaal in Graz statt. Prämiert werden jeweils die ersten drei Plätze der drei Wettbewerbskategorien.
Die aktuelle Ausschreibung mit allen formalen Details ist zu finden auf theolympia.at