Dienstag 13. Oktober 2026

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Die neuen Pastoralassistentinnen und der Pastoralassistent 2026
Erzdioezese Wien/ Hafellner / Die neuen Pastoralassistentinnen und der Pastoralassistent 2026
13.10.2026

Mit Herz und Glauben unterwegs: Acht neue Seelsorgerinnen und Seelsorger werden gesendet

Sieben Frauen und ein Mann werden von Erzbischof Josef Grünwidl als Pastoralassistentinnen, Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorger/innen in den diözesanen gesendet. Die Feier findet am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 18 Uhr im Stephansdom statt.

Unsere neuen Pastoralassistentinnen sind hautberufliche kirchliche Mitarbeiterinnen und übernehmen – je nach Einsatzort – verschiedene Aufgaben in der Seelsorge. Sie haben eine theologische und pastorale Ausbildung absolviert und sind künftig in der Pfarr-, Kinder- und Jugend- sowie der Krankenhaus- und Pflegeheimpastoral tätig.

 

Die Aufgabenbereiche sind so vielfältig wie unsere Kirche mit ihren verschiedenen Wirkungsbereichen: Sie leiten Gottesdienste, bereiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Sakramente vor und begleiten Menschen seelsorglich in ihren verschiedenen Lebenssituationen. Zudem organisieren sie Veranstaltungen, Sozialprojekte und Bildungsangebote, leiten Jugendgruppen, vernetzen Ehrenamtliche untereinander und unterstützen in der Pflegeheimseelsorge Angehörige in Zeiten von Krankheit und Tod.

 

Vor den Vorhang: Unsere Seelsorgerinnen stellen sich vor

Lernen Sie in den Kurz-Steckbriefen unsere neuen Pastoralassistentinnen und unseren neuen Pastoralassistenten, ihren bisherigen beruflichen Weg und ihre Einsatzorte kennen.

 

Antonela Djeno, Pfarrverband Schwechat

 

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Geb. 2000 in Wien, ledig

Vorberuf: Administration, Buchhaltung

Ausbildungsweg: Theologischer Fernkurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ)

Aktueller Einsatzort: Pfarrverband Ala Nova in den Pfarren Mannswörth, Rannersdorf-Kledering, Schwechat und Zwölfaxing, digitale Seelsorge
 

Persönlicher Bibelleitspruch: "Die aber auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Flügel. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt." (Jes 40,31)
 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Ich bin mir sicher: Seelsorge sucht man sich nicht aus, zu ihr wird man berufen. Es ist ein Geschenk, als Werkzeug Gottes Menschen begleiten zu dürfen. Was mich jeden Tag antreibt, ist die Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen: Von den Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Familien bis hin zu den Senioren darf ich den ganzen Lebensbogen begleiten. Jeder Tag bringt neue Gesichter, neue Geschichten und neue Herausforderungen. Es erfüllt mich mit großer Freude, ein offenes Ohr zu haben, gemeinsam zu beten, feiern, trauern, uns Gott anzuvertrauen und in jeder Lebensphase füreinander da zu sein.

Marion Ertel-Steinböck, Junge Kirche Vikariat Nord

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Geb. 1980 in St. Pölten, verheiratet

Vorberufe: Kirchenmusikerin, Mitarbeiterin im Bildungshaus, Mietwagenlenkerin für Menschen mit Behinderung

Ausbildungsweg: Theologischer Fernkurs Wien, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ)

Aktueller Einsatzort: Junge Kirche der Erzdiözese Wien, Vikariat Nord, Fels am Wagram

 

Persönlicher Bibelleitspruch:

„Warum fürchtest du dich? Ich bin da, Jesus Christus. Ich habe dich als Erster geliebt ..., in dich habe ich meine Freude gelegt.“ (aus den Quellen von Taizé)

 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Junge Menschen auf ihrem Glaubensweg zu stärken und zu begleiten.

Trotz Enttäuschungen und Verwundungen in ihrem Leben, Mut und Hoffnung zu schenken, Verantwortung für ihre Zukunft und für andere Menschen zu übernehmen.

Sandra Hons, Pfarrverband Poysdorf

 

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Geb. 1981 in Mistelbach, verheiratet, 2 Kinder

Vorberufe: Institutssekretärin an der Universität für Bodenkultur Wien, seit 2013 Pfarrsekretärin

Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Pastoraltheologischer Kurs – Würzburg, Ausbildung pastorale Berufe

Aktueller Einsatzort: Pfarrverband Poysdorf als Pastoralassistentin & Pfarrsekretärin

 

Persönlicher Bibelleitspruch:

„Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete!“ (Lk 24,32)

 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Die Geschichte der Emmausjünger bringt für mich auf den Punkt, was Seelsorge für mich persönlich bedeuten kann: Jesus geht ein großes Stück des Weges mit den beiden Jüngern. Er hört ihnen zunächst einfach zu, lässt sie erzählen und nimmt wahr, was sie bewegt. Er betrachtet das Gehörte im Licht der Hl. Schrift und dann erst handelt er.

Mir ist seine Haltung des Zuhörens und Hinhörens bereits in meinem Beruf als Pfarrsekretärin besonders wichtig geworden und hat mich motiviert, den Weg als Seelsorgerin zu gehen. Seelsorge bedeutet für mich vor allem, für die Menschen da zu sein, zuzuhören und sie ein Stück ihres Weges zu begleiten.

Ich möchte durch mein Leben Menschen mit Christus in Berührung bringen, ihnen helfen, Gott in ihrem eigenen Leben zu entdecken und seine Liebe und Nähe im Alltag zu erfahren.

Lennart Möhle, KHS Barmherzige Schwestern, Krankenhaus Wien und im Herz Jesu Krankenhaus 

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Geb. 1994 in Westerstede (DE), verlobt

Ausbildungsweg: Studium kath. Fachtheologie in Münster und Wien, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA) in Österreich

Aktueller Einsatzort: Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, Herz-Jesu Krankenhaus

 

Persönlicher Bibelleitspruch
„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8)

 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Krankenhausseelsorge bedeutet für mich an die Ränder zu gehen. Ich darf Menschen aller Couleur begegnen, die jedoch alle durch die Ausnahmesituation Krankenhaus aus ihrem Alltag herausgerissen sind. Diesen Menschen Raum für ihre Bedürfnisse, ihre Sorgen aber auch für ihren Glauben geben zu können, motiviert mich.

Gertrud Nemeth BEd, Krankenhaus Göttlicher Heiland

 

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Geb. 1971 in Wien, verheiratet

Vorberufe: Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, Trainerin in der Erwachsenenbildung, Religionslehrerin an APS

Ausbildung: Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA) in Österreich

Aktueller Einsatzort: Göttlicher Heiland Krankenhaus, Wien 17

 

Persönlicher Bibelleitspruch:

Der Geist des Herrn ruht auf mir; / denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, / damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde / und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze.“ (Lk 4,18)

 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Ich möchte dem Evangelium ein Gesicht geben. Mit meinen aufmerksam hörenden Ohren, dem zugewandten Blick, mit meinen Reflexionen und meinem Wissen, mit respektvoll, guten Worten im vertrauenden Schweigen möchte ich den mir anvertrauten Menschen Zeugnis von der liebenden Gegenwart Gottes und der Hoffnung auf das Leben, das nicht endet, geben. Ich möchte dem Evangelium mein Gesicht geben – mit Gottes Segen wird es gelingen.

Elisabeth de Parcevaux, Probsteipfarre Wiener Neustadt

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Geb. in Wien 1977, verheiratet, 4 Kinder

Vorberufe: Assistentin im wirtschaftlichen Bereich, Pädagogin im Lycee Francais

Ausbildungsweg: Wiener theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe, Berufsbegleitende pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ)

Aktueller Einsatzort: Propsteipfarre Wiener Neustadt

 

Persönlicher Bibelleitspruch:

„Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden. (1. Kor 12, 12)

Für mich bedeutet die Sendung in den pastoralen Dienst: meine eigenen Gaben in den Dienst des einen Leibes zu stellen: Menschen zu begleiten, Gemeinschaft zu fördern, den Glauben zu verkünden, Liturgie und Gebet zu ermöglichen und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beizustehen.

 

Wieso habe ich mich entschieden, als Seelsorger*in tätig zu sein?

Weil dieser Beruf mein Herz berührt. Mich motiviert das ehrliche Lachen der Kinder und das Privileg, Menschen in ihren dunkelsten Stunden beizustehen. Mich stärkt der Zusammenhalt im Team und die wunderbare Dynamik im „Weinberg des Herrn“. Die kleinen Gesten – wie eine Essenseinladung vor Stellenantritt oder ein selbstgedichtetes Lied zum Abschied – zeigen mir, wie wertvoll diese Arbeit ist. In Momenten der Stille spüre ich: Gott lässt meine Hand nicht los. Genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben und Räume eröffnen, in denen Gottes Liebe für andere spürbar wird.

Agnes Pesendorfer, Pfarre Breitensee

 

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Ausbildungsweg: Studium der katholische Fachtheologie an der Universität Wien. Ausbildung zur Pastoralassistentin im Zentrum für Theologiestudierende.

Aktueller Einsatzort: Pfarre Breitensee, 14. Bezirk, Wien

 

Persönlicher Leitspruch: „Gott ist so groß, dass er es wohl wert ist, ihn ein Leben lang zu suchen.“ – Theresa von Avila

 

Wieso habe ich mich entschieden als Seelsorger*in tätig zu sein?

Mich motiviert Kirche als einen freundlichen, offenen Ort zu gestalten, in dem die große Vielfalt des Menschseins Platz hat. Dass ist leider nicht die einzige Art, wie ich Kirche erlebt habe, aber immer wieder ist mir doch diese bereichernde und bestärkende Seite begegnet. Diese Erfahrung möchte ich weitergeben. In diesem Anliegen und in allem Anderen möchte ich mit den Menschen vor Ort gemeinsam nach Gott suchen.

Beatrix Wratzfeld, Pflegewohnhäuser der Caritas Haus Schönbrunn und Haus St. Magdalena

 

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Geb. 1970 in Wien

Vorberuf: Volksschullehrerin

Ausbildungsweg: Religionspädagogische Akademie der Erzdiözese Wien, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA) in Österreich

Aktueller Einsatzort: Caritas Pflegewohnhaus St. Magdalena und Haus Schönbrunn

 

Persönlicher Bibelleitspruch:

„Die aber auf den Herrn hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Flügel“ (Jes 40,31)

 

Wieso habe ich mich entschieden als Seelsorger*in tätig zu sein:

Der Glaube ist für mich eine heilsame Kraftquelle. Ich lebe aus meiner Beziehung zu Gott, der meine Hoffnung und Freude, mein Licht und mein Heil ist und ich diese Beziehung den Menschen anbiete. Ich möchte mich empathisch und achtsam auf die existenziellen Fragen und Nöte von pflegebedürftigen Menschen einlassen, mich von ihrer Betroffenheit in Krankheit, Einsamkeit und dem Ringen nach Sinn berühren und mich dabei auf die Spur ihrer Spiritualität führen lassen.

Mich motiviert den Menschen Zeit zu schenken, im Hinhören, um einen Raum der Geborgenheit zu eröffnen, in dem sie sich verstanden und aufgehoben fühlen. Die Menschen in ihrem Dürsten mit Gottes Nähe zu stärken, in seinem Wort, in der Feier der Eucharistie ist der geistliche Wind in meinen Segeln.

 

 

Die Ausbildungsverantwortlichen der gesegneten Kandidatinnen und des Kandidaten sind:

 

  • Hans Wachter (Ausbildung pastorale Berufe)
  • Dr. Jochen Simon (bpaö, Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich)
  • Mag. Thomas Pirkner-Ertl (Zentrum f. Theologiestudierende)