Donnerstag 15. Oktober 2026

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15.10.2026

Stephansdom: Segnung und Verteilung der Marien-Rosen

Stephansdom, Freitag, 16. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzandacht mit Segnung und Verteilung der Marien-Rosen mit P. Georg Sporschill

Im Monat Oktober gedenkt die Kirche der Gottesmutter Maria als der „Rosenkranz-Königin“. Im Stephansdom gibt es täglich dementsprechende Andachten, Rosenkranz-Andachten; zu ausgewählten Terminen werden die Andachten von „prominenten“ Geistlichen geleitet und mit Chormusik verschönt.

 

Der Andacht am Freitag, 16. Oktober, 17 Uhr, steht P. Georg Sporschill vor; er ist nicht zuletzt aufgrund seines jahrzehntelangen caritativen Engagements für Kinder und Jugendliche in Rumänien international bekannt. Am Ende der Andacht im Dom werden die sogenannten Marien-Rosen gesegnet und an die Mitfeiernden verteilt. Diese Tradition nimmt auf die Wurzeln der Marienverehrung Bezug: In der Lauretanischen Litanei wird die Gottesmutter als „Geheimnisvolle Rose“ angerufen; ein Symbol, das auch im Stephaner Gnadenbild Maria Pócs zu finden ist. In der christlichen Ikonographie symbolisieren Rosengewächse ganz allgemein Maria, die Mutter Jesu. Das wird von uralten Liedern rezipiert, z. B. „Maria durch ein Dornwald ging - da haben die Dornen Rosen getragen“ oder „Sagt an, wer ist doch diese - sie ist die edle Rose“ und andere mehr.

 

Jahrhunderte lang galt ein Blütenkranz als vornehmer Kopfschmuck der Frauen - regional ist das heute noch so -, ein Kranz aus Blüten von Rosen wird dabei als etwas ganz Besonderes empfunden. Diesem Bild folgt der Beter im Rosenkranz-Gebet, indem er mit jedem einzelnen „Ave Maria“ sinnbildlich eine Rosenblüte dem Kranz hinzu flicht und der Gottesmutter zu Ehren darbringt.