Die Schule mit einem großartigen Blick über Wien liegt mitten im Grünen. Im großen Schulgarten befindet sich ein Gewächshaus, ein Bereich mit Hochbeeten und Selbsterntebeete. Der Garten wird sowohl von den Schülerinnen und Schülern für Gartenprojekte als auch von jungen Erwachsenen genutzt, die in der sogenannten „Tagesstruktur“ beschäftigt sind und lernen, wie man Pflanzen kultiviert. Hier entstehen auch viele kulinarische Produkte wie Kräutersalze und Marmeladen, die man direkt vor Ort oder im Caritas-Shop auf der Mariahilfer Straße erwerben kann.
Das Schulgebäude selbst ist lichtdurchflutet und mit Klassenräumen für unterschiedliche Gruppengrößen ausgestattet. „Man merkt die herzliche Atmosphäre und mit wie viel Begeisterung hier gearbeitet wird“, freut sich Erzbischof Josef Grünwidl beim Rundgang.
Direktorin, Nina Böhm-Gschwantner, erklärt die Philosophie der Schule, dass jedes Kind nach den individuellen Bedürfnissen gefördert wird. Eine Herausforderung sei es eine gute Durchmischung von Kindern mit und ohne Behinderung zu erreichen. Am Vormittag gibt es Unterricht in (Klein-)gruppen und am Nachmittag sind die Kinder nach ihren Interessen bunt durchgemischt. So können alle voneinander lernen und sich entfalten.
Auch Kreatives Gestalten und Musik spielen eine große Rolle. Daher singen die Schülerinnen und Schüler ihr Schullied für Erzbischof Josef Grünwidl. „Ja ich lerne mit dir und du lernst mit mir. Gemeinsam sind wir stark. Ja ich stehe zu dir und du stehst zu mir. Am Himmel kann ich sein, wer ich bin,“ heißt es im Refrain.
Eine WG für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ergänzt das Betreuungsangebot am Himmel. Damit werden Eltern entlastet, die sich nicht rund um die Uhr um ihr Kind kümmern können. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich sehr über den Besuch des Erzbischofs. Ein Jugendlicher, der non-verbal kommuniziert, zeigt wie er mit Hilfe einer Bilder-Tafel seine Essenswünsche mitteilen kann, eine Jugendliche interessiert sich für das Kreuz, das der Erzbischof um den Hals trägt.
Josef Grünwidl und Klaus Schwertner bedanken sich abschließend bei den Pädagoginnen und Pädagogen „für ihre Arbeit, die das ganze Jahr über großartig ist, nicht nur wenn Besuch kommt“.
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