Wie gewinnen wir Menschen für ein ehrenamtliches Engagement? Was brauchen Dechanten für ihre Aufgaben? Und wie lässt sich Berufung entdecken und fördern? Diese und weitere Fragen prägten die diesjährigen Klausurtage.
Zum Auftakt am Montag stand das Ehrenamt im Mittelpunkt – besonders die Gewinnung von Mitarbeitenden für den Pfarrgemeinderat und eine Kultur, in der freiwilliges Engagement wachsen kann. Die anwesenden Dechanten schätzten sich selbst als sehr „ehrenamtsfit“ ein.
Am Dienstag ging es um die Dekanatsstruktur und die Aufgaben der Dechanten. Gemeinsam mit Christa Nachtigall-Birklbauer und Thomas Pirkner-Ertl beschäftigte sich die Runde mit möglichen Dekanatszusammenlegungen, den Anforderungen an einen Dechant sowie der Klärung und Ergänzung des Dekanatsstatuts. Für den Vorstand der Dechantenkonferenz ergaben sich daraus zahlreiche Arbeitsaufträge.
Der Mittwochvormittag war dem Thema Berufung gewidmet. Ausgehend von der eigenen Berufungsgeschichte begleiteten Edina Kiss vom Pastoralamt und Thomas Pirkner-Ertl die Dechanten dabei, ihren persönlichen Weg zu reflektieren und Möglichkeiten der Berufungsförderung zu erkunden.
Am Nachmittag rückte das liturgische Leben in größeren Einheiten in den Blick. Martin Sindelar zeigte auf, wie die Rahmenordnung Liturgie dabei Orientierung geben kann, und stellte entsprechende Unterstützungsangebote des Pastoralamts vor.
Ein Ausflug nach Altenburg bildete am Donnerstag den Abschluss. Gemeinsames Gebet, die Feier der Eucharistie und gemütliche Abende begleiteten die Klausur und boten neben der intensiven Arbeit auch Raum für Begegnung und Gemeinschaft.