Dienstag 20. Oktober 2026

Schnellsuche auf der Website

istock-Gerd Hader
20.10.2026

Mag. Rudolf Fleck verstorben

Der emeritierte Pfarrvikar Mag. Rudolf Fleck ist am 19. Oktober 2026 kurz vor Vollendung seines 72. Lebensjahres in seiner Heimatstadt Eisenstadt verstorben. Er wirkte in der Pfarr-, Gefängnis- und Krankenhausseelsorge sowie als Domkurat an St. Stephan, wo er auch in englischer Sprache Beichte hörte.

Rudolf Fleck gehörte ursprünglich dem Kalasantinerorden an und wurde am 26. Mai 1984 zum Priester geweiht. Seine erste langjährige Aufgabe führte ihn als Kaplan nach Wien-Fünfhaus, wo er von 1984 bis 1993 wirkte. Ab 1991 war er zudem Seelsorger in der Justizanstalt Gerasdorf am Steinfeld und bis Anfang 1998 Rektor der dortigen Kapelle.

 

Seit 2002 gehörte er zum Klerus der Erzdiözese Wien. Nach einer kurzen Tätigkeit als Kaplan in Berndorf-St. Margareta und Pottenstein übernahm er im März 1998 als Pfarrmoderator die Verantwortung für die Pfarre Pottenstein. Von 2003 bis Ende 2010 leitete er sie als Pfarrer. Darüber hinaus war er von 1998 bis 2003 Dechant-Stellvertreter im gleichnamigen Dekanat.

 

Sein Wirken reichte stets über die einzelne Pfarre hinaus. Über viele Jahre engagierte er sich in der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), sowohl im Vikariat Wien-Stadt als auch als geistlicher Begleiter im Vikariat Unter dem Wienerwald. Von 2011 bis Anfang 2017 war Rudolf Fleck Domkurat in St. Stephan. Vielen Dombesuchern bleibt er besonders durch seinen Dienst als Beichtpriester in Erinnerung. Zu seinen weiteren Aufgaben gehörte die Krankenhausseelsorge, unter anderem in der heutigen Klinik Ottakring.

 

Ab September 2012 unterstützte er als Aushilfsseelsorger die Pfarre Drösing. Im Februar 2017 wurde er Pfarrvikar in Drösing, Niederabsdorf und Ringelsdorf. Dort wirkte er auch in den Pfarrgemeinderäten mit. Mit 1. Juni 2020 trat Rudolf Fleck in den Ruhestand. Zunächst lebte er in Gablitz, ab Anfang 2023  im Gebiet der Diözese Eisenstadt.