Laichner informierte das zuständige Dikasterium in Rom sowie den Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, am Mittwoch persönlich. Seine Entscheidung sei nach reiflicher Überlegung und intensivem Gebet gefallen.
Die Arbeit von Missio Österreich werde bis zur Ernennung eines Nachfolgers ohne Einschränkungen fortgeführt, betonte die Organisation. Sie unterstützt weltweit Menschen in Not und kirchliche Einrichtungen. Im Jahr 2025 flossen 11,7 Millionen Euro in 739 Hilfsprojekte. Insgesamt beliefen sich die Spendeneinnahmen auf 21,2 Millionen Euro. Finanziert wird unter anderem auch die Ausbildung angehender Priester in Entwicklungsländern.
Laichner wurde 1982 in Tirol geboren und 2008 zum Priester geweiht. Vor seinem Wechsel an die Spitze von Missio Österreich war er unter anderem Missio-Diözesandirektor in Innsbruck, Leiter des Seelsorgeraums Inntal und Pfarrer mehrerer Gemeinden. Zum Amtsantritt hatte er betont, Mission bedeute für ihn Begegnung auf Augenhöhe.