Samstag 31. Oktober 2026

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Malteser Pilger bei Papst Leo XIV:
Vatican Media / Malteser Pilger bei Papst Leo XIV:
30.10.2026

450 Pilger aus Österreich bei der MALTESER-Wallfahrt in Rom

Die MALTESER-Pilgergruppe, bestehend aus mehr als 150 betreuungsbedürftigen Personen, ehrenamtlich betreuenden Maltesern, medizinischem und Pflegepersonal, Geistlichen, sowie begleitenden Pilgern, erlebt besondere Momente in der Ewigen Stadt.

Für 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich ist Rom in dieser Woche ein besonderer Ort der Begegnung, des Glaubens und der gelebten Solidarität. Von 24. bis 31. Oktober 2026 führt der MALTESER Hospitaldienst Austria diese große Wallfahrt in die Ewige Stadt durch. Mit dabei sind mehr als 150 Menschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen auf Unterstützung angewiesen sind. Diese erhalten sie von ehrenamtlichen Maltesern, medizinischem und Pflege-Fachpersonal sowie Seelsorgern.

 

Johann-Philipp Spiegelfeld, Kommandant des MALTESER Hospitaldienstes Austria, hebt die Besonderheit dieser Wallfahrt hervor: „Was unsere Gemeinschaft ausmacht ist, dass wir füreinander da sind, dass wir aufeinander achten, dass wir gemeinsam lachen, beten, feiern und versuchen auch die Sorgen des Lebens miteinander teilen. Besonders freut es mich, dass so viele Familien gemeinsam hier sind. Dass mehrere Generationen miteinander unterwegs sind. Das ist etwas unglaublich Schönes und keineswegs selbstverständlich. Es zeigt, dass unser Glaube nicht nur etwas ist, worüber wir reden, sondern etwas, das wir gemeinsam leben und weitergeben.“

 

450 Menschen – eine Gemeinschaft

Bei der Wallfahrt beweisen die MALTESER nicht nur ihre betreuerische, organisatorische und logistische Kompetenz, sondern sie setzen damit auch ein eindrucksvolles Zeichen gelebter Nächstenliebe. Die Betreuung der 150 unterstützungsbedürftigen Pilger reicht von der Hilfe bei der Mobilität und den alltäglichen Verrichtungen, bis zur pflegerischen und medizinischen Versorgung. Dabei wird stets auf die Würde, die individuellen Bedürfnisse und die Freude der betreuten Personen in bestmöglicher Weise geachtet.

 

Doch im Zentrum der Reise steht neben dem Gemeinschaftserlebnis die spirituelle Dimension. Gemeinsame Gottesdienste, Gebete und der Besuch bedeutender christlicher Stätten in Rom geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, ihren Glauben zu vertiefen, Kraft zu schöpfen und Hoffnung zu erfahren. So werden Hl. Messen und Andachten im Petersdom, im Pantheon, in der Sixtinischen Kapelle, in S. Giovanni in Laterano und in Castel Gandolfo gefeiert. Der Besuch der Generalaudienz von Papst Leo XIV. bildete zweifellos einen Höhepunkt für viele der mitgereisten Pilger.

 

Der kürzlich neu ernannte Chefkaplan des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens in Österreich, Propst Klaus Sonnleitner CanReg. unterstreicht die besondere spirituelle Dimension: „Eine Wallfahrt ist weit mehr als eine Reise zu heiligen Orten. Sie ist ein gemeinsamer Weg des Glaubens, auf dem Menschen einander tragen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Gerade dort, wo Krankheit, Alter oder Behinderung Grenzen setzen, wird sichtbar, dass christliche Gemeinschaft niemanden zurücklässt. In Rom erfahren wir, dass jeder Mensch mit seiner Geschichte, seinen Hoffnungen und seinen Bedürfnissen einen unverzichtbaren Platz in unserer Gemeinschaft hat. Das ist gelebtes Evangelium.“

 

Für die MALTESER ist die Wallfahrt deshalb nicht nur ein Höhepunkt des gemeinsamen Jahres, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie viel durch ehrenamtlichen Einsatz, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit möglich wird.

 

Quelle: Malteser