Der Wiener Stephansdom ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs, Gotteshaus, Kulturzentrum und auch Baustelle. Mit rund sieben Millionen jährlichen Besucherinnen und Besuchern Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Seit Freitag, dem 6. November, präsentiert sich der Dom digital in einem neuen Gewand: Die Website www.stephansdom-wien.at ist ab sofort zentrale Anlaufstelle für alle, die sich über Gottesdienste, das pfarrliche Leben, Kultur, Musik, Besichtigungsmöglichkeiten oder die Geschichte und Erhaltung des Stephansdoms informieren möchten. Die Inhalte werden in zehn Sprachen angeboten, darunter Englisch, Spanisch, Chinesisch und Koreanisch.
Herzstück der neuen Website ist ein zentraler Kalender mit den Terminen aller Gottesdienste, Aufführungen der Dommusik und Veranstaltungen. Ein eigener Beichtkalender erleichtert zudem die Suche nach Beichtgelegenheiten. Die angezeigten Termine lassen sich nach Sprache und Priester filtern.
Im integrierten Ticketshop können Besucherinnen und Besucher Tickets für die Besichtigung erwerben. Über eine neue Spendenfunktion können Interessierte direkt für den Stephansdom spenden. Wer ein persönliches Gebetsanliegen hat, kann dieses an die Dompfarre übermitteln. Ein digitaler Domrundgang lädt dazu ein, die Kathedrale und ihre Besonderheiten online näher kennenzulernen. Eigene Bereiche zur Dombauhütte und zum Domarchiv bieten aktuelle Informationen zu Restaurierungsarbeiten und zu den Archivbeständen.
„Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen und Interessen in den Stephansdom: Sie suchen einen Ort für das Gebet, staunen über die Kunst und Kultur oder tauchen in die Geschichte Wiens und Österreichs ein. Uns ist wichtig, dass der Dom für sie ein Ort ist, an dem sie sich willkommen wissen und Kraft für ihren Alltag schöpfen können. Die neue Website soll es Menschen erleichtern, das für sie passende Angebot im Dom zu entdecken“, sagen Domdekan Rudolf Prokschi und Pastoralamtsleiter Markus Beranek, beide Mitglieder des Wiener Domkapitels.
Begleitet wird der Relaunch von neuen Social-Media-Auftritten. Mit den Worten „Servus, ich bin’s, der Wiener Stephansdom!“ meldete sich der Dom am Freitag erstmals auch offiziell auf Instagram und Facebook zu Wort. Die neuen Kanäle zeigen künftig die Vielfalt des Stephansdoms – vom religiösen und kulturellen Leben bis hin zu Geschichte, Architektur und touristischen Angeboten. Ergänzt wird das digitale Angebot durch einen monatlichen Newsletter.
„Mit Website, Social Media und Newsletter schaffen wir erstmals einen gemeinsamen digitalen Auftritt für die vielen unterschiedlichen Bereiche des Stephansdoms. Unser Ziel ist es, die Vielfalt dieses besonderen Ortes zeitgemäß, übersichtlich und aus einer Hand zu vermitteln. So möchten wir Menschen neue Zugänge zu diesem einzigartigen Gotteshaus eröffnen“, sagt Andreas Kastenmeier vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Erzdiözese Wien.