Mittwoch 4. November 2026

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Stephansdom
Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub / Stephansdom
04.11.2026

Stephansdom: Neues Gottesdienst-Format an den Donnerstagen im November

„BRUDER TOD. Gedanken über die Zeit und die Zeit danach.“ – Unter diesem Titel, der sich dem hl. Franziskus und seinem Sonnengesang verschreibt, gibt es im Stephansdom jeden Donnerstag im November um 17 Uhr einen kurzen Bedenk-Gottesdienst.

Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!

 

 

Dieser Zuspruch eröffnet lapidar wie schonungslos die jährliche Bußzeit vor Ostern.

 

 

Zu Allerseelen und überhaupt in den November-Wochen des Totengedenkens kommt diese Erfahrung aus dem Buch Genesis noch verbreiteter in die menschliche Empfindung, zumal der Anblick von Gräbern und Särgen keinen Menschen gleichgültig lässt, je älter, umso weniger, und ganz egal, ob er sich als religiös versteht oder nicht.

 

 

So erwächst aus der Erinnerung an verstorbene Angehörige und Freunde auch das Bedenken der eigenen Sterbestunde, so weit entfernt man diese auch vermuten möge.

Es ist eben die Schwelle, die jeder Mensch ganz allein zu überschreiten hat.

 

 

„BRUDER TOD. Gedanken über die Zeit und die Zeit danach.“ – Unter diesem Titel, der sich dem hl. Franziskus und seinem Sonnengesang verschreibt, gibt es im Stephansdom jeden Donnerstag im November um 17 Uhr einen kurzen Bedenk-Gottesdienst.

 

 

Im Zentrum stehen Betrachtungen von und mit Arnold Mettnitzer, einem der profiliertesten christlichen Denker unserer Zeit, angeleitet von Erkenntnissen aus der biblischen und außerbiblischen Weltliteratur.

 

 

Die Feiern werden mit speziell ausgewählter Musik begleitet und mit dem sakramentalen Segen beschlossen.

 

 

 

Stephansdom, jeden Donnerstag im November, 17 Uhr,

Bedenk-Gottesdienst mit Arnold Mettnitzer

 

  • 05. November, Edgar Unterkirchner, Saxophon
  • 12. November, Peter Planyavsky, Orgelimprovisation
  • 19. November, Emma Frauenholz, Marimbaphon
  • 26. November, Gregorianische Choräle, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle

Quelle: Thomas Dolezal