Donnerstag 17. September 2026

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1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Die Erzdiözese Wien verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen ihrer kirchlichen, pastoralen, sozialen, bildungsbezogenen und administrativen Aufgaben. Mit dieser Datenschutzinformation informieren wir Sie gemäß Art. 13 und Art. 14 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten.

Die Datenschutzinformation ist nach den Tätigkeitsbereichen der Erzdiözese Wien gegliedert. Innerhalb dieser Tätigkeitsbereiche werden die einzelnen Verarbeitungstätigkeiten einheitlich beschrieben. Soweit für bestimmte Verarbeitungstätigkeiten ergänzende Datenschutzinformationen gelten, wird darauf gesondert hingewiesen.

 

1.1 Verantwortliche

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die in dieser Datenschutzinformation beschriebenen Verarbeitungstätigkeiten ist die

Katholische Kirche in Österreich
Wollzeile 2
1010 Wien
 

Für die in dieser Datenschutzinformation beschriebenen Verarbeitungstätigkeiten wird innerhalb der Katholischen Kirche in Österreich die

Erzdiözese Wien
Wollzeile 2
1010 Wien

als zuständige kirchliche Einrichtung tätig.

 

Soweit einzelne Verarbeitungstätigkeiten von bestimmten Dienststellen, Pfarren oder sonstigen Einrichtungen der Erzdiözese Wien durchgeführt werden, erfolgt dies innerhalb der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit der Katholischen Kirche in Österreich und der organisatorischen Zuständigkeit der Erzdiözese Wien.

 

Kontaktdaten für die Erzdiözese Wien
Büro der diözesanen Datenschutzreferentin
Wollzeile 2
1010 Wien
E-Mail: datenschutz@edw.or.at

 

Zur Unterstützung bei der Wahrnehmung datenschutzrechtlicher Aufgaben, insbesondere bei der Bearbeitung von Datenschutzanfragen und Betroffenenbegehren, bedient sich die Erzdiözese Wien der

x-tention Informationstechnologie GmbH
Friedhofstraße 57
4600 Wels

auf Basis eines Auftragsverarbeitungsvertrages. Die x-tention Informationstechnologie GmbH verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag und nach Weisung der Erzdiözese Wien und unterliegt denselben Vertraulichkeits- und Sicherheitsanforderungen.

1.1 Datenschutzbeauftragter

Die Katholische Kirche in Österreich hat einen Datenschutzbeauftragten bestellt.

 

Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
Büro des Datenschutzbeauftragten
Wollzeile 2
1010 Wien

1.1 Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Die Erzdiözese Wien verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen des verfassungsrechtlich gewährleisteten Selbstbestimmungsrechts der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften gemäß Art. 15 Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867 (StGG), unter Berücksichtigung des Konkordats, BGBl. II Nr. 2/1934, sowie der für die Katholische Kirche geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Zu den maßgeblichen datenschutzrechtlichen Grundlagen zählen insbesondere:

  • die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union,
  • das Datenschutzgesetz der Republik Österreich sowie
  • das Decretum Generale der Österreichischen Bischofskonferenz über den Datenschutz in der Katholischen Kirche.

Soweit für einzelne Verarbeitungstätigkeiten neben diesen datenschutzrechtlichen Bestimmungen weitere gesetzliche Grundlagen maßgeblich sind, insbesondere Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes 2021 (TKG 2021) oder sonstige bereichsspezifische Vorschriften, wird hierauf in der jeweiligen Verarbeitungstätigkeit gesondert hingewiesen.

Soweit in den nachfolgenden Kapiteln auf Rechtsgrundlagen der DSGVO Bezug genommen wird, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage der jeweils dort angeführten Bestimmungen unter Berücksichtigung dieses datenschutzrechtlichen, kirchenrechtlichen und verfassungsrechtlichen Rahmens.

1.1 Erhebung personenbezogener Daten aus anderen Quellen

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich bei der betroffenen Person selbst erhoben. Soweit dies für die Erfüllung kirchlicher, gesetzlicher oder vertraglicher Aufgaben erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist, können personenbezogene Daten auch aus anderen Quellen erhoben werden.

 

Dies betrifft insbesondere Daten, die von anderen kirchlichen Einrichtungen, Behörden, Gerichten, Vertragspartnern oder sonstigen Dritten übermittelt werden, sowie Daten aus öffentlich zugänglichen Registern oder sonstigen allgemein zugänglichen Quellen.

 

Nähere Informationen zu den jeweiligen Datenquellen ergeben sich – soweit erforderlich – aus der Beschreibung der jeweiligen Verarbeitungstätigkeit.

1.5 Anwendungsbereich

Diese Datenschutzinformation gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Personen, deren Daten von der Erzdiözese Wien im Rahmen der nachfolgend beschriebenen Tätigkeitsbereiche verarbeitet werden.

Sie gilt insbesondere für Personen,

  • die die Websites der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen besuchen,
  • mit der Erzdiözese Wien oder ihren Einrichtungen Kontakt aufnehmen,
  • an Veranstaltungen teilnehmen,
  • kirchliche Angebote oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen,
  • Mitglieder der katholischen Kirche sind oder
  • mit der Erzdiözese Wien oder ihren Einrichtungen in einer sonstigen Beziehung stehen.

1.6 Ihre Rechte

Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen insbesondere das Recht auf

  • Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten,
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten,
  • Löschung personenbezogener Daten,
  • Einschränkung der Verarbeitung,
  • Datenübertragbarkeit

Soweit personenbezogene Daten auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verarbeitet werden, haben Sie nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, Widerspruch gegen die Verarbeitung einzulegen. Im Falle eines berechtigten Widerspruchs werden Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeitet, sofern keine zwingenden schutzwürdigen Gründe für die Verarbeitung nachgewiesen werden können oder die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient.

 

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird dadurch nicht berührt.

Zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich an die oben genannten Kontaktdaten der Erzdiözese Wien wenden.

 

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt, haben Sie außerdem das Recht, Beschwerde bei der Österreichischen Datenschutzbehörde zu erheben.

1.7 Änderungen dieser Datenschutzinformation

Diese Datenschutzinformation wird bei Bedarf an rechtliche, technische oder organisatorische Änderungen angepasst. Es gilt die jeweils aktuelle Fassung.

2 KOMMUNIKATION UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Die Erzdiözese Wien informiert über ihre Aufgaben, Angebote und Tätigkeiten sowie über Themen des kirchlichen Lebens. Zur Bereitstellung dieser Informationen und zur Kommunikation mit Mitgliedern, Interessierten und der Öffentlichkeit werden personenbezogene Daten verarbeitet.

 

Die Datenverarbeitung erfolgt insbesondere beim Besuch unserer Website, im Rahmen der Kommunikation und Kontaktaufnahme, der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation sowie bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.

 

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

2.1 Besuch unserer Websites

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen betreiben verschiedene Websites, um über ihre Aufgaben, Angebote und Tätigkeiten zu informieren sowie digitale Dienste bereitzustellen.

 

Beim Besuch unserer Websites werden personenbezogene Daten verarbeitet, soweit dies zur Bereitstellung und zum sicheren Betrieb der Websites, zur Nutzung einzelner Funktionen sowie zur Bereitstellung der von Ihnen gewünschten Inhalte und Dienste erforderlich ist.

Je nach Nutzung unserer Websites können dabei unterschiedliche Verarbeitungstätigkeiten erfolgen. Diese werden in den nachfolgenden Abschnitten näher beschrieben.

2.1.1 Bereitstellung der Websites

Zweck

Beim Besuch unserer Websites werden personenbezogene Daten verarbeitet, um die Websites technisch bereitzustellen, die Systemsicherheit und den stabilen Betrieb zu gewährleisten sowie Missbrauch und Angriffe auf unsere IT-Systeme erkennen und abwehren zu können.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der sicheren, stabilen und ordnungsgemäßen Bereitstellung unserer Websites sowie dem Schutz unserer informationstechnischen Systeme.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies für den Betrieb der Website erforderlich ist. Empfänger können insbesondere IT-Dienstleister, Hosting-Dienstleister sowie Auftragsverarbeiter für den technischen Betrieb der Website sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Protokolldaten werden grundsätzlich nur für einen kurz Zeitraum gespeichert und anschließend gelöscht, sofern sie nicht im Einzelfall zur Gewährleistung der Sicherheit der Website, zur Aufklärung von Sicherheitsvorfällen oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen länger benötigt werden.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist für die Bereitstellung und den sicheren Betrieb unserer Websites technisch erforderlich. Ohne diese Verarbeitung können unsere Websites nicht bereitgestellt werden.

2.1.2 Cookies und eingesetzte Dienste

Zweck

Unsere Websites verwenden Cookies und vergleichbare Technologien sowie verschiedene Dienste, um die Bereitstellung und Sicherheit der Websites zu gewährleisten, Ihre Einstellungen zu speichern sowie Inhalte und Funktionen bereitzustellen.

 

Soweit Sie hierin eingewilligt haben, verwenden wir Cookies und vergleichbare Technologien zur Analyse der Nutzung unserer Websites sowie zur Einbindung externer Inhalte und Dienste.

 

Bei Cookies handelt es sich um kleine Dateien oder vergleichbare Technologien zur Informationsspeicherung. Wir verwenden sowohl technisch erforderliche Session-Cookies, die nach Beendigung Ihres Besuchs automatisch gelöscht werden, als auch persistente Cookies, die über die jeweilige Speicherdauer hinaus auf Ihrem Endgerät verbleiben.

 

Rechtsgrundlage

Die Verwendung technisch erforderlicher Cookies erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der sicheren Bereitstellung unserer Websites, der Speicherung Ihrer Datenschutzeinstellungen sowie der Gewährleistung der grundlegenden Funktionen unserer Websites.

 

Der Einsatz von Cookies und vergleichbaren Technologien erfolgt nach Maßgabe des § 165 TKG 2021. Soweit hierfür eine Einwilligung erforderlich ist, erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Grundlage des § 165 TKG 2021 iVm Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies für den Betrieb der eingesetzten Dienste erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Anbieter der jeweils eingesetzten Dienste sowie Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb der Website und der eingesetzten IT-Systeme, sein.

 

Weitere Empfänger ergeben sich aus den nachfolgend angeführten Diensten.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht. Soweit Anbieter einzelner Dienste personenbezogene Daten im Rahmen ihrer Leistungserbringung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, erfolgt dies nach Maßgabe der Art. 44 ff DSGVO.

 

Speicherdauer

Session-Cookies werden nach Beendigung Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Persistente Cookies werden nach Ablauf ihrer jeweiligen Speicherdauer gelöscht.

Detaillierte Informationen zu den von den einzelnen Diensten verwendeten Cookies, insbesondere deren Bezeichnung, Zweck und Speicherdauer, können Sie jederzeit über die Datenschutzeinstellungen unserer Websites durch Aufruf der Cookie-Informationen des jeweiligen Dienstes in Kapitel 2.1.2.1 einsehen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit Cookies oder vergleichbare Technologien auf Grundlage Ihrer Einwilligung eingesetzt werden, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über die Datenschutzeinstellungen unserer Websites widerrufen oder anpassen. Siehe Kapitel 2.1.2.1

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Verwendung technisch erforderlicher Cookies ist für den Betrieb unserer Websites erforderlich. Die Einwilligung in den Einsatz optionaler Cookies und Dienste ist freiwillig. Bei Nichterteilung oder Widerruf Ihrer Einwilligung stehen Ihnen einzelne Funktionen oder Inhalte unserer Websites gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

2.1.2.1 Eingesetzte Dienste

 

Datenschutzeinstellungen bearbeiten
Facebook
Facebook ist ein soziales Netzwerk, das vom gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen Facebook Inc. betrieben wird. Facebook ermöglicht die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz, sowie von Gruppen zur privaten Diskussion gemeinsamer Interessen.
Google Analytics
Google Analytics (GA) ist ein Trackingtool des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC, das der Datenverkehrsanalyse von Webseiten (Webanalyse) dient. Der Dienst untersucht u. a. die Herkunft der Besucher, ihre Verweildauer auf einzelnen Seiten sowie die Nutzung von Suchmaschinen und erlaubt damit eine bessere Erfolgskontrolle von Werbekampagnen.
Google Kalender
Google Kalender ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten von Kalendern mit Terminen und Erinnerungen durch einen Benutzer mit Google-Konto.
Google Maps
Google Maps ist ein Online-Kartendienst des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Die Erdoberfläche kann als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild betrachtet werden, wobei auch Standorte von Institutionen oder bekannten Objekten angezeigt werden.
Google Tag Manager
Tag-Management-System zur Verwaltung von JavaScript- und HTML-Tags, einschließlich Web-Beacons, für Web-Tracking und -Analyse. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.
Hubspot
HubSpot ist ein Unternehmen, das eine All-in-one-Plattform für Inbound-Marketing, Sales, CRM und Kundenservice entwickelt und vermarktet.
Instagram
Instagram ist ein foto- und videolastiges soziales Netzwerk. Mithilfe der App für Android und iOS können Sie von Ihrem Smartphone aus Bilder und Videos aufnehmen, mit Filtern bearbeiten und anschließend im Netzwerk hochladen, um Sie mit Ihren Freunden zu teilen.
Matomo
Matomo ist ein Webanalytics Tool für das Tracking von Besuchern auf Webseiten und bietet Berichte in den vier Kategorien Besucher, Aktionen, Verweise und Ziele / E-Commerce.
siteswift.connected
siteswift.connected ist ein Web-Development-Framework und besteht aus einer flexible Entwicklungsplattform mit einem umfangreichen Komponenten-Baukastensystem für Web- und Mobile-Apps. Für den Betrieb wird ein Session-Cookie vorausgesetzt, das Consent-Management benutzt ebenfalls ein eigenes Cookie um die Consent-User-Präferenzen zu speichern.
Soundcloud
SoundCloud ist ein Online-Musikdienst zum Austausch und zur Distribution von Audiodateien. Er dient als Kooperations- und Werbeplattform für Musiker.
Spotify
Dieser Cookie wird vom Anbieter Spotify gesetzt. Dieses Cookie wird verwendet, um Audioinhalte von Spotify auf der Website zu implementieren. Es hilft auch beim Sammeln von Informationen über die Benutzerinteraktion mit diesen Audioinhalten.
TikTok
Bei TikTok können User kurze, selbstgedrehte Videos aufnehmen, mit Effekten bearbeiten und Musik unterlegen. Das Ergebnis kann anschließend über das soziale Netzwerk geteilt und bewertet werden.
Twitter
Twitter (englisch für Gezwitscher) ist ein Mikrobloggingdienst des Unternehmens Twitter Inc. Auf Twitter können angemeldete Nutzer telegrammartige Kurznachrichten verbreiten. Die Nachrichten werden „Tweets“ (von englisch to tweet „zwitschern“) genannt.
Youtube
YouTube ist ein 2005 gegründetes Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens YouTube, LLC, seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google LLC, mit Sitz im kalifornischen San Bruno. Die Benutzer können auf dem Portal kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen.
yumpu
Yumpu bringt Zeitschriften, Dokumente und Kataloge ins Internet.
 

2.2 Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation

Zweck

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation.

Zu diesen Zwecken werden personenbezogene Daten insbesondere verwendet für:

  • die Durchführung postalischer, telefonischer und elektronischer Kommunikation, insbesondere mit Informationen zur ggf. bestehenden Mitgliedschaft, zu pastoralen Angeboten, Bildungsangeboten, Gottesdiensten, Veranstaltungen und Initiativen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen, zu Möglichkeiten der Mitwirkung sowie zu Unterstützungs- und Spendenaktionen;
  • die Durchführung von Umfragen, Aktionen und Gewinnspielen sowie die damit verbundene Kommunikation mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern;
  • die zentrale Verwaltung von Kontaktdaten und Kommunikationsbeziehungen;
  • die Koordination der Kommunikation zwischen der Erzdiözese Wien und ihren Einrichtungen;
  • die Verwaltung von Einwilligungen, Widerrufen und Widersprüchen;
  • die zielgerichtete Ausgestaltung der Kommunikation anhand sachlicher Kriterien, beispielsweise Alter, Wohnort, Pfarrzugehörigkeit oder Interessensgebieten;
  • die Vermeidung mehrfacher oder widersprüchlicher Aussendungen;
  • sowie – sofern eine entsprechende Einwilligung vorliegt – die Durchführung personenbezogener Erfolgsmessungs- und Analysemaßnahmen.

Personenbezogene Daten, die ursprünglich im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft zur Katholischen Kirche, der Inanspruchnahme kirchlicher Angebote, der Teilnahme an Veranstaltungen, der Kontaktaufnahme mit Einrichtungen der Erzdiözese Wien oder sonstiger Beziehungen zur Katholischen Kirche rechtmäßig erhoben wurden, können unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und auf Grundlage der nachfolgend dargestellten Rechtsgrundlagen auch für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation weiterverarbeitet werden. Dies umfasst insbesondere die zentrale Verwaltung von Kontaktdaten und Kommunikationsbeziehungen sowie die koordinierte Durchführung von Kommunikationsmaßnahmen innerhalb der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen.

Soweit personenbezogene Daten über elektronische Formulare erhoben werden, kann zur Verifizierung der angegebenen E-Mail-Adresse ein Double-Opt-In-Verfahren eingesetzt werden. Hierbei erhalten Sie nach der Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Aktivierungslink. Erst nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse wird die elektronische Kommunikation freigeschaltet. Die hierbei verarbeiteten Daten (insbesondere Zeitpunkt der Anmeldung und Bestätigung sowie technische Protokolldaten) werden zur Verifizierung der E-Mail-Adresse, zum Schutz vor missbräuchlichen Anmeldungen sowie – soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht – zum Nachweis der erteilten Einwilligung verarbeitet.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung der Mitgliedschaft oder Durchführung vertraglicher bzw. vertragsähnlicher Rechtsbeziehungen, insbesondere im Zusammenhang mit kirchlichen Leistungen, Angeboten, Veranstaltungen, Gewinnspielen oder sonstigen Aktionen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigte Interessen an einer zeitgemäßen und zielgerichteten Kommunikation mit Mitgliedern und Interessierten) sowie – sofern gesetzlich erforderlich – auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Soweit elektronische Direktwerbung versendet wird, erfolgt dies auf Grundlage einer Einwilligung oder einer sonstigen nach § 174 TKG 2021 zulässigen Rechtsgrundlage. Personenbezogene Erfolgsmessungs- und Analysemaßnahmen erfolgen ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung.

 

Soweit im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation besondere Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO. Die Verarbeitung erfolgt im Rahmen der rechtmäßigen Tätigkeiten der Katholischen Kirche als Religionsgesellschaft und betrifft ausschließlich Mitglieder, ehemalige Mitglieder, Personen mit regelmäßigem Kontakt zur Katholischen Kirche oder Personen, die im Zusammenhang mit ihren Tätigkeitszwecken mit der Katholischen Kirche in Verbindung stehen.

 

Empfänger

Eine Übermittlung der im jeweiligen Einzelfall relevanten Daten erfolgt ausschließlich, soweit dies zur Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation erforderlich ist. Für die Durchführung bedienen wir uns externer Dienstleister (Auftragsverarbeiter), insbesondere für den Betrieb von IT-Systemen, CRM-Anwendungen, Kommunikationsplattformen und Versanddienstleistungen.

 

Hierzu setzen wir insbesondere die HubSpot Germany GmbH als Anbieter unseres CRM- und Kommunikationssystems ein. Diese Auftragsverarbeiter verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage unserer Weisungen und im Rahmen entsprechender Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO. Eine darüberhinausgehende Übermittlung personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nicht, sofern wir hierzu nicht gesetzlich verpflichtet sind.

 

Für den Versand von Informationen eingesetzte externe Dienstleister können im Rahmen der Bereitstellung der Versandinfrastruktur technische Informationen zur Öffnungsrate verarbeiten, soweit dies zur Gewährleistung der Sicherheit, Integrität und Zustellbarkeit der Versandinfrastruktur erforderlich ist, um beispielsweise Zustellbarkeits-, Zustell- oder Missbrauchsmuster zu erkennen. Diese Datenerfassung ist nicht auf einen konkreten Empfänger oder ein konkretes Gerät zurückführbar.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht. Soweit Anbieter einzelner Dienste personenbezogene Daten im Rahmen ihrer Leistungserbringung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, erfolgt dies nach Maßgabe der Art. 44 ff DSGVO.

 

Speicherdauer

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur so lange, wie dies für die jeweiligen Verarbeitungszwecke erforderlich ist. Soweit personenbezogene Daten für die Durchführung der Mitgliedschaft, die Wahrnehmung kirchlicher Aufgaben, die Verwaltung bestehender Rechtsbeziehungen oder aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten benötigt werden, erfolgt eine Speicherung für die Dauer des jeweiligen Zweckes (etwa der Dauer Ihrer Mitgliedschaft) bzw. der jeweiligen gesetzlichen Verpflichtung. Werden personenbezogene Daten für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation verarbeitet, erfolgt die Verarbeitung grundsätzlich für die Dauer einer bestehenden Kommunikationsbeziehung.

 

Ein Widerspruch bzw. Widerruf gegen die Verarbeitung zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation führt nicht automatisch zur Löschung sämtlicher personenbezogener Daten, soweit diese weiterhin für andere Zwecke zulässigerweise benötigt werden. Zur Sicherstellung der Einhaltung von Widerrufen und Widersprüchen können einzelne Daten (insbesondere Kontaktdaten sowie Informationen über den Widerruf oder Widerspruch) über die eigentliche Kommunikationsbeziehung hinaus gespeichert werden, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen und zur Vermeidung weiterer Kontaktaufnahmen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhende Entscheidungsfindung gemäß Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Zur zielgerichteten Ausgestaltung der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation können personenbezogene Daten nach sachlichen Kriterien (z.B. Alter, Wohnort, Pfarrzugehörigkeit oder Interessensgebiete) ausgewertet und Interessens- oder Zielgruppen zugeordnet werden. Diese Verarbeitung dient ausschließlich der besseren Ausrichtung von Kommunikationsmaßnahmen und führt zu keinen rechtlichen Wirkungen oder vergleichbar erheblichen Beeinträchtigungen der betroffenen Personen.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Soweit personenbezogene Daten für die Begründung oder Durchführung einer Mitgliedschaft, die Teilnahme an Veranstaltungen, die Inanspruchnahme kirchlicher Angebote oder die Erfüllung gesetzlicher bzw. kirchlicher Verpflichtungen erforderlich sind, kann die Nichtbereitstellung dazu führen, dass bestimmte Leistungen, Angebote oder Kommunikationsformen nicht oder nicht im gewünschten Umfang erbracht werden können. Soweit personenbezogene Daten ausschließlich für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederkommunikation oder aufgrund einer Einwilligung verarbeitet werden, entstehen durch die Nichtbereitstellung der Daten grundsätzlich keine nachteiligen Folgen. In diesem Fall können jedoch bestimmte Informationen, Einladungen, Newsletter oder sonstige Kommunikationsangebote nicht übermittelt werden.

2.3 Kontaktaufnahme

Zweck

Wenn Sie mit der Erzdiözese Wien oder einer ihrer Einrichtungen Kontakt aufnehmen, insbesondere per E-Mail, Telefon, Kontaktformular oder auf sonstigem Weg, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens, zur Kommunikation mit Ihnen sowie zur Dokumentation der Korrespondenz.

Soweit dies zur Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich ist, können Ihre personenbezogenen Daten innerhalb der Erzdiözese Wien an die jeweils zuständige Einrichtung oder Organisationseinheit weitergeleitet werden.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt – abhängig von Ihrem Anliegen – auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Kontaktaufnahme für die Durchführung Ihrer Beziehung mit der Erzdiözese Wien erforderlich ist oder der sonstigen Erfüllung eines Vertrags dient, oder auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Bearbeitung und Beantwortung Ihres Anliegens sowie einer effizienten Kommunikation mit Ihnen.

 

Empfänger

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten sind jene Einrichtungen und Organisationseinheiten der Erzdiözese Wien, die für die Bearbeitung Ihres Anliegens zuständig sind.

Auftragsverarbeiter können insbesondere IT-Dienstleister sowie Dienstleister für den Betrieb von Kommunikationssystemen sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Ihre personenbezogenen Daten werden solange gespeichert, wie dies zur Bearbeitung Ihres Anliegens und darüber hinaus zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten ist für die Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich. Ohne diese Daten können wir Ihre Anfrage gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt bearbeiten.

2.4 Veranstaltungen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen organisieren und veranstalten regelmäßig Gottesdienste, Vorträge, Bildungsveranstaltungen, Seminare, Exkursionen, kulturelle Veranstaltungen sowie sonstige Veranstaltungen.

Soweit für die Planung, Organisation, Durchführung oder Nachbereitung einer Veranstaltung eine Anmeldung oder sonstige Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich ist, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten insbesondere zur

  • Entgegennahme und Verwaltung Ihrer Anmeldung,
  • Kommunikation mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
  • Durchführung und Organisation der Veranstaltung,
  • Dokumentation der Teilnahme,
  • Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie

Abwicklung allenfalls anfallender Teilnahmebeiträge.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt – abhängig von der jeweiligen Veranstaltung – auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit sie zur Durchführung der Veranstaltung oder vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist, oder auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Planung, Organisation und Durchführung unserer Veranstaltungen.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Empfänger

Auftragsverarbeiter sind insbesondere IT-Dienstleister sowie Dienstleister für Anmelde-, Kommunikations- oder Zahlungsdienste.

 

Soweit erforderlich, können personenbezogene Daten an Referentinnen und Referenten, Kooperationspartner oder sonstige an der Durchführung der Veranstaltung beteiligte Stellen übermittelt werden.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt grundsätzlich nicht.

 

Findet eine Veranstaltung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums statt, können personenbezogene Daten an Empfänger im jeweiligen Veranstaltungsstaat übermittelt werden, soweit dies für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist.

 

Speicherdauer

Ihre personenbezogenen Daten werden solange gespeichert, wie dies zur Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die jeweilige Veranstaltung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig, um Ihre Anmeldung bearbeiten und Ihre Teilnahme ermöglichen zu können. Ohne diese Daten ist eine Teilnahme gegebenenfalls nicht möglich.

2.5 Bild- und Tonaufnahmen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen fertigen im Rahmen ihrer Tätigkeit bei Gottesdiensten, kirchlichen Feiern, Veranstaltungen, Bildungsangeboten sowie sonstigen Aktivitäten Bild- und Tonaufnahmen an.

Diese werden insbesondere für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation des kirchlichen Lebens, Berichterstattung über Veranstaltungen sowie zur Veröffentlichung in Printmedien, auf Websites, in sozialen Medien und sonstigen Kommunikationsmedien der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen verwendet.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt – abhängig vom jeweiligen Einzelfall – auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Dokumentation des kirchlichen Lebens sowie der Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung über die Tätigkeiten der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen.

 

Soweit gesetzlich erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten an externe Medienvertreter, Medienunternehmen oder sonstige außerhalb der Katholischen Kirche stehende Empfänger zur Veröffentlichung übermittelt oder diesen über eine Medien- oder Bilddatenbank bereitgestellt werden, erfolgt dies – soweit keine andere Rechtsgrundlage besteht – auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger der Bild- und Tonaufnahmen können insbesondere Druckereien, Medienunternehmen, Betreiber von Websites, Anbieter sozialer Medien sowie sonstige Dienstleister sein, soweit dies für die Veröffentlichung oder Verbreitung der Aufnahmen erforderlich ist.

Auftragsverarbeiter sind insbesondere IT- und Mediendienstleister.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

Soweit Bild- oder Tonaufnahmen über soziale Medien oder vergleichbare Plattformen veröffentlicht werden, können personenbezogene Daten im Rahmen der Leistungserbringung der jeweiligen Plattformbetreiber auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet werden.

 

Speicherdauer

Bild- und Tonaufnahmen werden solange gespeichert, wie dies zur Dokumentation des kirchlichen Lebens, für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit oder aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten oder der weiteren Verwendung von Bild- oder Tonaufnahmen widersprechen möchten, können Sie sich bereits vor oder während der Veranstaltung unmittelbar an die fotografierende oder filmende Person oder an die Veranstaltungsleitung wenden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist grundsätzlich freiwillig. Soweit Bild- oder Tonaufnahmen auf Grundlage einer Einwilligung erfolgen, entstehen Ihnen bei Nichterteilung oder Widerruf keine Nachteile. Soweit Aufnahmen auf Grundlage berechtigter Interessen angefertigt werden, kann eine Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen dazu führen, dass Sie auf Bild- oder Tonaufnahmen erfasst werden.

2.6 Social-Media-Auftritte

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen betreiben Auftritte auf sozialen Netzwerken und Plattformen, insbesondere auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, LinkedIn, X und weiteren sozialen Medien, um über das kirchliche Leben, pastorale Angebote, Bildungsangebote, Veranstaltungen, Initiativen und sonstige Tätigkeiten zu informieren sowie mit Interessierten in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.

 

Soweit Sie mit unseren Social-Media-Auftritten interagieren, beispielsweise Beiträge kommentieren, Inhalte teilen, Nachrichten übermitteln oder auf sonstige Weise mit uns in Kontakt treten, verarbeiten wir die von Ihnen bereitgestellten personenbezogenen Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens und zur Kommunikation mit Ihnen.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit, der Kommunikation mit Mitgliedern und Interessierten sowie der Bereitstellung von Informationen über die Tätigkeiten der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

Soweit gesetzlich erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

Verantwortlichkeit

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit unseren Social-Media-Auftritten sind hinsichtlich einzelner Verarbeitungsvorgänge sowohl die Katholische Kirche in Österreich als auch der jeweilige Plattformbetreiber gemeinsam verantwortlich. Die Verarbeitung der Nutzungsdaten erfolgt jedoch überwiegend durch den jeweiligen Plattformbetreiber. Wir erhalten diese Daten, wenn Sie nicht direkt mit uns interagieren – sofern überhaupt – regelmäßig nur in aggregierter oder anonymisierter Form.

 

Wenn Sie während des Besuchs unserer Social-Media-Auftritte bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet sind, kann der Plattformbetreiber Ihren Besuch unter Umständen Ihrem Benutzerkonto zuordnen und mit weiteren über Sie gespeicherten Informationen verknüpfen. Auf diese Datenverarbeitung sowie auf die weitere Verarbeitung personenbezogener Daten durch den jeweiligen Plattformbetreiber haben wir keinen Einfluss.

Für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch den jeweiligen Plattformbetreiber gelten dessen Datenschutzinformationen. Wir empfehlen Ihnen daher, Betroffenenrechte, die die Verarbeitung durch den Plattformbetreiber betreffen, unmittelbar gegenüber diesem geltend zu machen. Unabhängig davon können Sie Ihre Betroffenenrechte auch gegenüber der Erzdiözese Wien ausüben.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind der jeweilige Betreiber der sozialen Plattform sowie die innerhalb der Erzdiözese Wien für die Betreuung des jeweiligen Social-Media-Auftritts zuständigen Einrichtungen. Soweit Sie mit unseren Social-Media-Auftritten interagieren, werden die von Ihnen bereitgestellten personenbezogenen Daten sowohl durch uns als auch durch den jeweiligen Plattformbetreiber entsprechend der jeweiligen datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit verarbeitet.

 

Drittlandübermittlung

Bei der Nutzung sozialer Netzwerke kann es vorkommen, dass personenbezogene Daten durch den jeweiligen Plattformbetreiber außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, verarbeitet werden. Soweit eine solche Verarbeitung erfolgt, richtet sie sich nach den Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Plattformbetreibers und erfolgt auf Grundlage der Art. 44 ff. DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden von uns solange verarbeitet, wie dies zur Bearbeitung Ihres Anliegens oder zur Betreuung des jeweiligen Social-Media-Auftritts erforderlich ist. Im Übrigen richtet sich die Speicherdauer nach den Bestimmungen des jeweiligen Plattformbetreibers.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist freiwillig. Ohne deren Bereitstellung können einzelne Funktionen unserer Social-Media-Auftritte, insbesondere die Kommunikation mit uns über die jeweilige Plattform, gegebenenfalls nicht genutzt werden.

2.7 Medien und Publikationen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen geben Print- und digitale Publikationen heraus, insbesondere Kirchenzeitungen, Pfarrblätter, Magazine, Jahresberichte, Programmhefte, Folder und sonstige Informationsmedien.

 

Personenbezogene Daten werden verarbeitet, um Publikationen herauszugeben, Abonnements und Bezieherinnen und Bezieher zu verwalten, Publikationen bereitzustellen und zu versenden sowie mit Bezieherinnen und Beziehern im Zusammenhang mit den jeweiligen Publikationen zu kommunizieren.

 

Zur dauerhaften Berücksichtigung von Widersprüchen, Widerrufen oder Abbestellungen können entsprechende Sperrvermerke verarbeitet und gespeichert werden.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit sie für die Begründung, Durchführung Ihrer Mitgliedschaft, die Durchführung oder Beendigung eines Abonnements oder einer sonstigen vertraglichen Beziehung erforderlich ist.

 

Soweit die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse beruht, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Herausgabe, Bereitstellung und Verbreitung kirchlicher Publikationen sowie in deren ordnungsgemäßer Zustellung und der Berücksichtigung von Widersprüchen, Abbestellungen und Zustellbeschränkungen.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Empfänger

Auftragsverarbeiter sind insbesondere IT-Dienstleister, Druckereien sowie Versand- und Zustelldienstleister.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer des Bezugs der jeweiligen Publikation sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Sperrvermerke werden darüber hinaus gespeichert, soweit dies zur dauerhaften Berücksichtigung von Widersprüchen, Abbestellungen oder Zustellbeschränkungen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für den Bezug von Publikationen erforderlichen personenbezogenen Daten ist für die Begründung, Durchführung und Verwaltung des jeweiligen Bezugs oder Abonnements erforderlich. Ohne diese Daten können Publikationen gegebenenfalls nicht oder nicht ordnungsgemäß bereitgestellt oder zugestellt werden.

3 MITGLIEDSCHAFT UND KIRCHLICHES LEBEN

Die Erzdiözese Wien begleitet Menschen in ihrem kirchlichen Leben und erfüllt ihre religiösen und seelsorglichen Aufgaben. Hierzu werden personenbezogene Daten insbesondere im Rahmen der Seelsorge, der Durchführung kirchlicher Amtshandlungen, der Matrikenführung sowie der Verwaltung kirchlicher Mitgliedschaften verarbeitet.

 

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

3.1 Pastoral und Seelsorge

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zur Erfüllung ihres pastoralen und seelsorglichen Auftrags. Dies umfasst insbesondere die Begleitung und Betreuung von Gläubigen und anderen Personen, die Inanspruchnahme pastoraler Angebote, die Organisation und Durchführung pastoraler Tätigkeiten sowie die Vorbereitung, Organisation und Durchführung kirchlicher Amtshandlungen und Sakramente. Dazu zählen insbesondere Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen, Ehevorbereitung, die Aufnahme oder Wiederaufnahme in die Katholische Kirche sowie vergleichbare pastorale und kirchliche Angebote.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Pastoral und Seelsorge verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Erfüllung der pastoralen Beziehung erforderlich ist, des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Erfüllung des kirchlichen Auftrags durch pastorale und seelsorgliche Tätigkeit.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Empfänger

Innerhalb der Erzdiözese Wien erhalten jene Einrichtungen und Mitarbeitenden Zugang zu Ihren personenbezogenen Daten, die diese zur Erfüllung ihres pastoralen oder seelsorglichen Auftrags benötigen.

Auftragsverarbeiter werden nur eingesetzt, soweit dies zur Erfüllung der genannten Zwecke erforderlich ist.

 

Drittlandübermittlung

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten an kein Drittland und an keine internationale Organisation.

 

Speicherdauer

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, soweit erforderlich, für die Dauer Ihrer Zugehörigkeit bzw. pastoralen Verbindung zur Katholischen Kirche in Österreich bzw. soweit dies gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten entspricht.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist erforderlich, soweit dies für die Inanspruchnahme pastoraler Angebote oder die Durchführung seelsorglicher Tätigkeiten notwendig ist. Ohne diese Daten können einzelne Leistungen gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt erbracht werden.

3.2 Matrikenführung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Pfarren führen Matriken zur Dokumentation kirchlicher Amtshandlungen und sonstiger nach kirchlichem Recht zu erfassender Tatsachen. Dies umfasst insbesondere die Führung und Fortführung der Tauf-, Firm-, Trauungs- und Sterbematriken sowie die Ausstellung von Auszügen, Bescheinigungen und sonstigen Nachweisen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Matrikenführung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen nach kirchlichem Recht), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigte Interessen an der ordnungsgemäßen Führung kirchlicher Register und der Dokumentation kirchlicher Amtshandlungen) sowie – soweit einschlägig – Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind insbesondere kirchliche Stellen, Pfarren und Diözesen, soweit dies für die Führung der Matriken oder die Erfüllung kirchenrechtlicher Aufgaben erforderlich ist. Auftragsverarbeiter werden eingesetzt, soweit dies für den Betrieb der eingesetzten IT-Systeme erforderlich ist.

 

Soweit gesetzlich zulässig oder erforderlich, können personenbezogene Daten außerdem an Behörden, Gerichte oder sonstige öffentliche Stellen übermittelt werden. In begründeten Einzelfällen können Auskünfte oder Auszüge aus Matriken auch an Notare, Historikerkanzleien oder sonstige berechtigte Personen erteilt werden, insbesondere soweit dies zur Feststellung oder zum Nachweis von Personen-, Familien- oder Erbrechtsverhältnissen erforderlich und rechtlich zulässig ist.

 

Drittlandübermittlung

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten an kein Drittland und an keine internationale Organisation.

 

Speicherdauer

Matrikendaten werden entsprechend den kirchenrechtlichen Vorgaben dauerhaft geführt und archiviert. Eine Löschung erfolgt grundsätzlich nicht.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist erforderlich, soweit diese für die Vornahme oder Dokumentation einer kirchlichen Amtshandlung oder für die Führung der Matriken nach kirchlichem Recht notwendig ist.

3.3 Kirchenbeitragswesen

Zweck

Die Erzdiözese Wien verarbeitet personenbezogene Daten zum Zweck der Administration des Kirchenbeitragswesens. Dies umfasst insbesondere die Festsetzung, Einhebung und Verwaltung des Kirchenbeitrags, die Kommunikation mit Beitragspflichtigen die Bearbeitung von Anträgen und Rechtsmitteln, die Durchführung von Mahn-, Gerichts- und Exekutionsverfahren sowie die Analyse und Auswertung von Geschäftsvorgängen und Kommunikationsprozessen zur Qualitätssicherung, organisatorischen Steuerung, Weiterentwicklung und Optimierung der Abläufe im Kirchenbeitragswesen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck des Kirchenbeitragswesens verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der effizienten und ordnungsgemäßen Administration des Kirchenbeitragswesens, der Qualitätssicherung, organisatorischen Weiterentwicklung und Optimierung der Bearbeitungsprozesse sowie der Durchsetzung bestehender Beitragsansprüche.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

Verarbeitete personenbezogene Daten

Soweit personenbezogene Daten nicht unmittelbar bei Ihnen erhoben werden, können insbesondere folgende Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden:

  • Stammdaten,
  • Kontakt- und Adressdaten,
  • Daten zur Kirchenzugehörigkeit und Mitgliedschaft,
  • Daten zu Familienangehörigen und familiären Verhältnissen,
  • Daten zu kirchlichen Amtshandlungen und sonstigen kirchlichen Personenstandsdaten,
  • Beitrags-, Zahlungs- und Verfahrensdaten,
  • Kommunikations- und Korrespondenzdaten,
  • Daten aus behördlichen Registern oder öffentlich zugänglichen Quellen sowie
  • sonstige personenbezogene Daten, soweit diese für die Administration des Kirchenbeitragswesens erforderlich sind.

Herkunft der personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich bei der betroffenen Person erhoben. Darüber hinaus können diese, soweit dies gesetzlich zulässig ist, aus den folgenden Quellen stammen:

  • von den Gemeinden auf Grundlage von § 20 Abs 7 MeldeG
  • aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) auf Grundlage von §§ 16 ff MeldeG
  • von Notaren, Gerichten und Drittschuldnern im Rahmen eines Exekutionsorder
  • Verlassenschaftsverfahrens
  • aus öffentlich zugänglichen Quellen, z.B. Firmenbuch, Grundbuch, Telefonbuch
  • Schuldnerverzeichnisse (Kreditschutzverband von 1870)

Empfänger

Eine Übermittlung der im jeweiligen Einzelfall relevanten Daten kann auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen, vertraglicher Vereinbarung oder auf Grund eines berechtigten Interesses an folgende Stellen erfolgen:

  • Finanzamt
  • Gerichte, Notare, Rechtsanwälte im Rahmen eines Mahn- oder
  • Gerichtsverfahrens oder eines Verlassenschaftsverfahrens
  • Schuldnerverzeichnisse (Kreditschutzverband von 1870),
  • Inkassobüro

Ist die Beauftragung eines Auftragsverarbeiters notwendig, so werden diesem nur die für diesen konkreten Auftrag erforderlichen Daten zur Verfügung gestellt, wenn er sich vertraglich zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet.

 

Drittlandübermittlung

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten an kein Drittland und an keine internationale Organisation.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer der Administration des Kirchenbeitragswesens sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen und kirchenrechtlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert.

 

Darüber hinaus werden personenbezogene Daten entsprechend den gesetzlichen und kirchenrechtlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen zugrunde liegen, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist grundsätzlich sieben Jahre. Eine darüber hinausgehende Speicherung erfolgt, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder aufgrund sonstiger gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist für die Administration des Kirchenbeitragswesens erforderlich. Soweit personenbezogene Daten nicht unmittelbar bei Ihnen erhoben werden, erfolgt deren Verarbeitung auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und der dargestellten Rechtsgrundlagen. Ohne die erforderlichen personenbezogenen Daten kann das Kirchenbeitragsverfahren gegebenenfalls nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

3.4 Kinder- und Jugendarbeit

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zur Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation von Angeboten der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Dies umfasst insbesondere:

  • Die Organisation und Durchführung von Ministrantenarbeit,
  • Angeboten der Katholischen Jungschar,
  • Angeboten der Katholischen Jugend,
  • Kinder- und Jugendgruppen,
  • Gruppenstunden,
  • Ferien- und Sommerlagern,
  • Ausflügen, Reisen und Wallfahrten,
  • Sternsingeraktionen,
  • Bildungs-, Freizeit- und Gemeinschaftsangeboten,
  • spirituellen und pastoralen Angeboten für Kinder und Jugendliche,
  • die Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Obsorgeberechtigten sowie
  • die Gewährleistung einer sicheren Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Kinder- und Jugendarbeit verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Teilnahme an einem Angebot oder zur Durchführung einer damit verbundenen Rechtsbeziehung erforderlich ist, sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Planung, Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung kirchlicher Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Gewährleistung eines sicheren und ordnungsgemäßen Ablaufs dieser Angebote.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung sowie Gesundheitsdaten, wie Angaben zu Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamenteneinnahmen, besonderen Betreuungsbedürfnissen oder sonstigen für die sichere Durchführung des jeweiligen Angebots erforderlichen Informationen, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie, soweit erforderlich, auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind jene Einrichtungen, Mitarbeitenden und ehrenamtlichen Verantwortlichen der Erzdiözese Wien, die mit der Organisation, Durchführung oder Betreuung des jeweiligen Angebots betraut sind.

 

Soweit dies für die Durchführung eines Angebots erforderlich ist, können personenbezogene Daten insbesondere an Beherbergungsbetriebe, Transportunternehmen, Reiseveranstalter, Veranstaltungsstätten, Versicherungen, medizinische Einrichtungen oder sonstige an der Durchführung beteiligte Stellen übermittelt werden.

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Kommunikations- und Verwaltungssystemen eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt grundsätzlich nicht.

 

Finden Reisen, Wallfahrten oder sonstige Angebote außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums statt, können personenbezogene Daten an Empfänger im jeweiligen Aufenthaltsstaat übermittelt werden, soweit dies für die Organisation und Durchführung des jeweiligen Angebots erforderlich ist.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer der Teilnahme am jeweiligen Angebot sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten gespeichert.

 

Soweit Gesundheitsdaten oder sonstige sicherheitsrelevante Informationen ausschließlich für die Durchführung eines konkreten Angebots erhoben werden, werden diese nach Wegfall des jeweiligen Zwecks gelöscht, sofern keine gesetzlichen oder berechtigten Aufbewahrungsgründe entgegenstehen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Teilnahme am jeweiligen Angebot erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten kann eine Teilnahme gegebenenfalls nicht ermöglicht oder eine ordnungsgemäße Betreuung und sichere Durchführung des jeweiligen Angebots nicht gewährleistet werden.

3.5 Mitgliederverwaltung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Verwaltung kirchlicher Mitgliedschaften, Funktionen und Förderbeziehungen. Dies umfasst insbesondere die Führung von Mitgliederverzeichnissen, die Verwaltung von Mitgliedschaften und ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Organisation kirchlicher Gremien, Gruppen und Gemeinschaften, die Verwaltung von Mitglieds- und Förderbeiträgen, die Kommunikation mit Mitgliedern und Förderern sowie die Dokumentation des kirchlichen Engagements.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Mitglieder- und Gremienverwaltung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Durchführung der Mitgliedschaft oder einer sonstigen Rechtsbeziehung erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Organisation kirchlicher Gremien, Gemeinschaften und Mitgliedschaften sowie der Verwaltung des kirchlichen Engagements.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Empfänger

Soweit dies zur Durchführung der Mitgliedschaft oder Funktion erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht, können personenbezogene Daten insbesondere an kirchliche Einrichtungen, Behörden oder sonstige mit der Durchführung der Mitgliedschaft oder Funktion befasste Stellen übermittelt werden. Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-Systemen sowie Kommunikations- und Verwaltungssoftware eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich bis sieben Jahre nach Beendigung der Mitgliedschaft, Funktion oder Förderbeziehung gespeichert, soweit keine längeren gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Durchführung einer Mitgliedschaft, Funktion oder Förderbeziehung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Mitgliedschaften, Funktionen oder Förderbeziehungen nicht ordnungsgemäß begründet, verwaltet oder beendet werden.

3.6 Durchführung katholischer Begräbnisse

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zur Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation katholischer Begräbnisse. Dies umfasst insbesondere die Kommunikation und Abstimmung mit Angehörigen, Bestattungsunternehmen, Friedhofsträgern und sonstigen Beteiligten, die Vorbereitung und Durchführung von Begräbnisfeiern, die Dokumentation der kirchlichen Amtshandlung sowie die Kommunikation im Zusammenhang mit Trauerbegleitung, Gedenkgottesdiensten und weiteren pastoralen Angeboten.

 

Informationen zu Begräbnissen und Trauerfeiern können außerdem in Pfarrmedien, auf Websites und in sonstigen kirchlichen Kommunikationsmedien veröffentlicht werden. Soweit Partezettel, Traueranzeigen oder vergleichbare Veröffentlichungen personenbezogene Daten lebender Personen, insbesondere Namen oder Angaben zu Familienbeziehungen von Angehörigen, enthalten, erfolgt deren Veröffentlichung auf Grundlage einer entsprechenden Einwilligung.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation katholischer Begräbnisse verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Durchführung der angefragten Handlung erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation katholischer Begräbnisse, der pastoralen Begleitung von Angehörigen sowie der Information über Begräbnisse und Trauerfeiern.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO.

 

Die Veröffentlichung personenbezogener Daten lebender Angehöriger in Partezetteln, Traueranzeigen oder vergleichbaren Veröffentlichungen erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Soweit dabei besondere Kategorien personenbezogener Daten veröffentlicht werden, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

 

Empfänger

Soweit dies für die Planung, Organisation oder Durchführung des Begräbnisses erforderlich ist, können personenbezogene Daten insbesondere an Bestattungsunternehmen, Friedhofsträger, Druckereien, Betreiber von Websites sowie sonstige an der Organisation, Durchführung oder Veröffentlichung beteiligte Stellen übermittelt werden.

Soweit Informationen zu Begräbnissen und Trauerfeiern in Pfarrmedien, auf Websites oder in sonstigen öffentlich zugänglichen Kommunikationsmedien veröffentlicht werden, sind diese für einen unbestimmten Kreis von Personen abrufbar.

 

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Kommunikations- und Verwaltungssystemen eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer der Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Begräbnisses sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten gespeichert.

 

Die dauerhafte kirchliche Dokumentation von Begräbnissen richtet sich nach den Regelungen zur Matrikenführung gemäß Kapitel 3.2.

 

Veröffentlichungen, die auf einer Einwilligung beruhen, werden grundsätzlich bis zum Widerruf der Einwilligung oder bis zum Wegfall des Veröffentlichungszwecks aufrechterhalten. Nach einem Widerruf werden die betreffenden Inhalte aus den von der Erzdiözese Wien und ihren Einrichtungen kontrollierten Medien entfernt, soweit keine andere Rechtsgrundlage für die weitere Veröffentlichung besteht. Eine vollständige Entfernung bereits verbreiteter, von Dritten übernommener oder in gedruckten Medien veröffentlichter Inhalte kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Vorbereitung und Durchführung eines katholischen Begräbnisses erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten kann das gewünschte kirchliche Begräbnis gegebenenfalls nicht ordnungsgemäß vorbereitet oder durchgeführt werden.

Die Einwilligung in die Veröffentlichung personenbezogener Daten lebender Angehöriger ist freiwillig. Ihre Nichterteilung oder ihr Widerruf hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Durchführung des Begräbnisses oder die pastorale Begleitung.

4 BILDUNG UND BETREUUNG

Die Erzdiözese Wien betreibt Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und fördert Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen durch Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote. Hierzu werden personenbezogene Daten insbesondere im Rahmen der Erziehung und Betreuung, des Betriebs von Bildungseinrichtungen einschließlich der Beherbergung sowie der Vergabe von Stipendien verarbeitet.

Die Datenverarbeitung dient der Organisation, Durchführung und Verwaltung dieser Angebote sowie der Erfüllung der damit verbundenen gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen.

 

Die nachfolgenden Informationen gelten für Verarbeitungstätigkeiten von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, soweit diese innerhalb der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit der Katholischen Kirche in Österreich und der organisatorischen Zuständigkeit der Erzdiözese Wien durchgeführt werden. Soweit Bildungseinrichtungen für einzelne Verarbeitungstätigkeiten selbst oder gemeinsam mit anderen Stellen datenschutzrechtlich verantwortlich sind, gelten hierfür die von den jeweiligen Einrichtungen bereitgestellten Datenschutzinformationen.

 

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

4.1 Erziehung und Betreuung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Dies umfasst insbesondere die Anmeldung und Aufnahme, die pädagogische Betreuung und Förderung, die Erstellung von Entwicklungsdiagnosen und die Planung sowie Durchführung individueller Fördermaßnahmen, die Betreuung von Kindern, Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf, die Organisation des Betreuungs- und Schulbetriebs, die Kommunikation mit Erziehungsberechtigten, die Einhebung von Beiträgen sowie Aussendungen an Kinder, Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte sowie Absolventinnen und Absolventen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Erziehung und Betreuung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Durchführung des Betreuungs- oder Schulverhältnisses, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Organisation und Durchführung des Bildungs- und Betreuungsbetriebs sowie der Kommunikation mit Kindern, Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Absolventinnen und Absolventen.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, Daten über den sonderpädagogischen Förderbedarf oder Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie – soweit einschlägig – auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen, einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind die jeweils zuständigen Einrichtungen der Erzdiözese Wien sowie die mit der Erziehung, Betreuung und Verwaltung betrauten Mitarbeitenden.

 

Zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen oder zur Durchführung des Betreuungs- und Schulbetriebs können personenbezogene Daten insbesondere an folgende Stellen übermittelt werden:

  • Finanzbehörden zur Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten
  • Sozialversicherungsträger
  • Gerichte zum Zweck der Rechtsdurchsetzung
  • Gesetzliche oder bevollmächtigte Vertreterinnen und Vertreter sowie Rechtsvertretungen
  • Banken, zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs
  • Inkassounternehmen zur Schuldeintreibung
  • MA 10, MA 11
  • Versicherer, einschließlich Haftpflichtversicherer zum Abschluss oder zur Erfüllung von Versicherungsverträgen
  • Rechtsamt der Erzdiözese Wien
  • Fachinspektion

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Kommunikations-, Schul- und Verwaltungssystemen eingesetzt. Sie verarbeiten nur jene personenbezogenen Daten, die für die Erbringung der jeweiligen Leistung erforderlich sind, und sind vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet.

 

Drittlandübermittlung

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten an kein Drittland und an keine internationale Organisation.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer des Betreuungs- oder Schulverhältnisses sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten gespeichert. Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen zugrunde liegen, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist grundsätzlich sieben Jahre.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Erziehung, Betreuung oder Verwaltung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können einzelne Leistungen der Erziehung, Betreuung oder Verwaltung gegebenenfalls nicht oder nicht vollständig erbracht werden.

4.2 Bildungseinrichtungen und Beherbergung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck des Betriebs und der Verwaltung von Bildungseinrichtungen, der Planung, Organisation und Durchführung von Bildungs-, Studien-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten sowie der Bereitstellung und Verwaltung von Beherbergungs- und Wohnmöglichkeiten, insbesondere in Bildungshäusern und Studentenheimen, soweit diese Verarbeitungstätigkeiten innerhalb der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit der Katholischen Kirche in Österreich durchgeführt werden.

 

Dies umfasst insbesondere die Verwaltung von Anmeldungen und Buchungen, Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Gästen sowie Bewohnerinnen und Bewohnern, die Kommunikation mit Teilnehmerinnen, Teilnehmern, Studierenden, Gästen, Bewohnerinnen, Bewohnern, Lehrenden, Vortragenden und Veranstaltern, die Organisation des Bildungs-, Studien-, Veranstaltungs-, Beherbergungs-, Wohn-, Verpflegungs- und Verwaltungsbetriebs sowie die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen.

 

Soweit innerhalb des jeweiligen Verantwortungsbereichs digitale Lern-, Kommunikations-, Buchungs- oder Verwaltungssysteme bereitgestellt werden, umfasst die Verarbeitung auch die Einrichtung und Verwaltung von Benutzerkonten, die Bereitstellung und Nutzung der jeweiligen Systeme sowie die technische und organisatorische Unterstützung der Nutzerinnen und Nutzer.

 

Soweit einzelne Bildungseinrichtungen Verarbeitungstätigkeiten in eigener oder gemeinsamer datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit durchführen, gelten für diese Verarbeitungstätigkeiten die von den jeweiligen Einrichtungen bereitgestellten Datenschutzinformationen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck des Betriebs von Bildungseinrichtungen, der Durchführung von Bildungs-, Studien-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten oder der Bereitstellung von Beherbergungs- und Wohnmöglichkeiten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Anbahnung oder Durchführung eines Bildungs-, Studien-, Ausbildungs-, Beherbergungs-, Wohn-, Benutzungs- oder sonstigen Vertragsverhältnisses erforderlich ist.

Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung gesetzlicher oder hochschulrechtlicher Verpflichtungen erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

 

Darüber hinaus kann die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Planung, Organisation, Durchführung und Verwaltung unserer Bildungsangebote und Bildungseinrichtungen, dem sicheren und zweckmäßigen Betrieb der eingesetzten Systeme sowie der ordnungsgemäßen Bereitstellung und Verwaltung von Beherbergungs-, Wohn- und Verpflegungsleistungen.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten oder Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie – soweit einschlägig – auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen, einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind die jeweils zuständigen Einrichtungen der Erzdiözese Wien sowie die mit der Durchführung der Bildungsangebote und dem Betrieb der Bildungseinrichtungen betrauten Mitarbeitenden.

 

Soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Bildungs-, Studien-, Ausbildungs-, Beherbergungs-, Wohn-, Benutzungs- oder sonstigen Rechtsverhältnisses oder zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist, können personenbezogene Daten insbesondere an Lehrende, Vortragende, Veranstalter, Kooperations- und Partnereinrichtungen, zuständige Bildungs-, Hochschul-, Aufsichts-, Förder- oder Meldebehörden, Fördergeber, Beherbergungs- und Verpflegungsdienstleister, Banken, Zahlungsdienstleister, Versicherungen sowie sonstige an der Durchführung beteiligte Stellen übermittelt werden.

 

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Lern-, Kommunikations-, Buchungs-, Beherbergungs- und Verwaltungssystemen eingesetzt. Sie verarbeiten nur jene personenbezogenen Daten, die für die Erbringung der jeweiligen Leistung erforderlich sind, und sind vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt grundsätzlich nicht. Soweit im Rahmen internationaler Bildungsangebote, Kooperationen, Reisen oder sonstiger grenzüberschreitender Tätigkeiten eine Übermittlung personenbezogener Daten an Empfänger außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums erforderlich ist oder Anbieter eingesetzter IT-, Lern-, Kommunikations-, Buchungs- oder Verwaltungssysteme personenbezogene Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, erfolgt dies ausschließlich unter Beachtung der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer des jeweiligen Bildungs- oder Beherbergungsverhältnisses sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten gespeichert. Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen zugrunde liegen, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist grundsätzlich sieben Jahre.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Durchführung des jeweiligen Bildungs-, Studien-, Ausbildungs-, Beherbergungs-, Wohn-, Benutzungs- oder sonstigen Rechtsverhältnisses erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Bildungs-, Studien- oder Ausbildungsangebote, Beherbergungs-, Wohn- oder Verpflegungsleistungen sowie die damit verbundenen Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen gegebenenfalls nicht oder nicht ordnungsgemäß bereitgestellt, durchgeführt oder verwaltet werden.

 

Soweit personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Bereitstellung freiwillig. Die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung hat grundsätzlich keine nachteiligen Auswirkungen, soweit die betreffenden Daten nicht aus anderen Gründen für die Durchführung der jeweiligen Leistung erforderlich sind.

4.3 Stipendien

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Vergabe, Verwaltung und Abwicklung von Stipendien und sonstigen Ausbildungsförderungen. Dies umfasst insbesondere die Entgegennahme und Prüfung von Anträgen, die Beurteilung der Fördervoraussetzungen, die Führung einer Stipendiatendatei, die Verwaltung des Stipendienverhältnisses einschließlich der Dokumentation des Studienverlaufs und der Fördervoraussetzungen, die Kommunikation mit Antragstellerinnen, Antragstellern sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Auszahlung von Förderleistungen sowie die Erfüllung gesetzlicher Dokumentations- und Nachweispflichten.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Vergabe und Verwaltung von Stipendien verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Durchführung des jeweiligen Förderverhältnisses, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Durchführung kirchlicher Förderprogramme, der Begleitung des Förderverhältnisses sowie der zweckentsprechenden Verwendung der gewährten Fördermittel.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder Gesundheitsdaten, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie – soweit erforderlich – auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Empfänger personenbezogener Daten sind die für die Vergabe und Verwaltung von Stipendien zuständigen Einrichtungen der Erzdiözese Wien. Soweit dies zur Durchführung des Förderverhältnisses erforderlich ist, können personenbezogene Daten auch an Bildungseinrichtungen, Fördergeber, Banken, Zahlungsdienstleister oder sonstige an der Durchführung des Förderprogramms beteiligte Stellen übermittelt werden. Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-Systemen sowie die Abwicklung des Zahlungsverkehrs eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer des Förderverhältnisses sowie darüber hinaus entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten gespeichert. Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen zugrunde liegen, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist grundsätzlich sieben Jahre.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Beantragung, Vergabe und Verwaltung eines Stipendiums erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten kann über einen Antrag auf Gewährung eines Stipendiums nicht entschieden oder ein bestehendes Förderverhältnis nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. Soweit personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Bereitstellung freiwillig. Die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung hat grundsätzlich keine nachteiligen Auswirkungen, soweit die betreffenden Daten nicht aus anderen Gründen für die Prüfung des Antrags oder die Durchführung des Förderverhältnisses erforderlich sind.

5 BERATUNG UND UNTERSTÜTZUNG

Die Erzdiözese Wien unterstützt Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen durch Beratungs-, Betreuungs- und Hilfsangebote. Hierzu werden personenbezogene Daten insbesondere im Rahmen von Beratungsstellen, Betreuungseinrichtungen sowie der Durchführung kirchlicher Hilfsprojekte verarbeitet.

 

Die Datenverarbeitung dient der Organisation, Durchführung und Dokumentation dieser Angebote sowie der Zusammenarbeit mit den an der Betreuung oder Unterstützung beteiligten Stellen.

 

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

5.1 Beratungsstellen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Durchführung von Beratungs-, Begleitungs- und Unterstützungsleistungen insbesondere im Rahmen von Familien-, Paar-, Lebens- und Erziehungsberatung, Mediation, psychotherapeutischen Angeboten sowie sonstigen kirchlichen Beratungsangeboten.

Dies umfasst insbesondere die Vereinbarung und Durchführung von Beratungsgesprächen, die Erhebung und Dokumentation der für die Beratung erforderlichen Informationen, die Erstellung einer Falldokumentation, die Organisation von Folgeterminen, die Kommunikation mit Ratsuchenden sowie – soweit erforderlich – die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Behörden oder sonstigen an der Beratung beteiligten Einrichtungen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Durchführung von Beratungs-, Begleitungs- und Unterstützungsleistungen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Durchführung des jeweiligen Beratungsverhältnisses erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Organisation und Durchführung kirchlicher Beratungs-, Begleitungs- und Unterstützungsangebote.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, Daten über die religiöse Überzeugung oder sonstige im Rahmen der Beratung bekannt gegebene sensible Informationen verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie – soweit einschlägig – auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen, einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Soweit Gesundheitsdaten im Rahmen psychotherapeutischer oder vergleichbarer gesundheitsbezogener Leistungen durch entsprechend befugte und zur Verschwiegenheit verpflichtete Personen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung – soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit den jeweils anwendbaren berufsrechtlichen Bestimmungen.

Personenbezogene Daten aus Beratungs-, Mediations- und Therapieverhältnissen werden vertraulich behandelt. Soweit Mitarbeitende gesetzlichen, beruflichen oder vertraglichen Verschwiegenheitspflichten unterliegen, erfolgt eine Offenlegung nur unter Beachtung dieser Verpflichtungen und nur, soweit hierfür eine rechtliche Grundlage besteht.

 

Empfänger

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Durchführung der Beratung oder Behandlung, aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung oder mit Ihrer Einwilligung erforderlich oder zulässig ist. Empfänger können im erforderlichen Einzelfall insbesondere Angehörige, andere Beratungs- oder Gesundheitsdienstleister, Kinder- und Jugendhilfeträger, Behörden oder Sicherheitsbehörden sein. Auftragsverarbeiter werden ausschließlich zur Erbringung technischer oder organisatorischer Dienstleistungen eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer des Beratungs-, Begleitungs- oder Behandlungsverhältnisses gespeichert. Nach dessen Beendigung erfolgt eine Speicherung entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen, berufsrechtlichen und vertraglichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten.

 

Für einzelne Beratungs- oder Therapieangebote können aufgrund gesetzlicher Dokumentationspflichten, berufsrechtlicher Anforderungen oder überwiegender berechtigter Interessen längere Aufbewahrungsfristen gelten. Soweit für bestimmte Falldokumentationen eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren vorgesehen ist, werden diese für die Dauer dieser Frist gespeichert.

 

Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen zugrunde liegen, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist grundsätzlich sieben Jahre.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Durchführung der Beratung, Begleitung oder Behandlung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten kann eine sachgerechte Beratung, Begleitung oder Behandlung gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt erfolgen. Soweit personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Bereitstellung freiwillig.

5.2 Betreuungseinrichtungen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Aufnahme, Unterbringung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung hilfsbedürftiger Personen in Betreuungseinrichtungen, insbesondere im Rahmen von Wohn-, Schutz-, Mutter-Kind- und sonstigen sozialen Betreuungsangeboten. Dies umfasst insbesondere die Prüfung der Aufnahmevoraussetzungen, die Durchführung und Dokumentation der Betreuung, die Organisation des Betreuungs- und Aufenthaltsverlaufs, die Kommunikation mit betreuten Personen sowie – soweit erforderlich – die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Behörden, Sozialleistungsträgern, Fördergebern und sonstigen an der Betreuung beteiligten Einrichtungen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Betreuung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Durchführung des Betreuungsverhältnisses erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Organisation und Durchführung kirchlicher Betreuungs- und Unterstützungsangebote.

 

Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere gesetzlicher Dokumentations-, Melde-, Abrechnungs- oder Nachweispflichten, erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, Daten über die religiöse Überzeugung oder sonstige für die Betreuung erforderliche sensible Informationen verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO sowie – soweit die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen – auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit den einschlägigen gesetzlichen oder berufsrechtlichen Bestimmungen. Soweit erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Personenbezogene Daten aus Betreuungs- und Unterstützungsverhältnissen werden vertraulich behandelt. Eine Offenlegung erfolgt nur, soweit dies für die Betreuung oder Leistungsabwicklung erforderlich, gesetzlich vorgesehen oder von einer wirksamen Einwilligung umfasst ist. Gesetzliche, berufliche und vertragliche Verschwiegenheitspflichten werden berücksichtigt.

 

Empfänger

Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit dies zur Aufnahme, Durchführung oder Abrechnung der Betreuung, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, zur Abwicklung von Förderungen oder auf Grundlage einer Einwilligung erforderlich oder zulässig ist. Empfänger können im erforderlichen Einzelfall insbesondere Sozialversicherungs- und Sozialhilfeträger, Kinder- und Jugendhilfeträger, Fördergeber, zuständige Behörden, Gerichte, Gesundheits- und Sozialdienstleister sowie sonstige an der Betreuung beteiligte Einrichtungen sein. Eine Übermittlung an Angehörige oder sonstige Bezugspersonen erfolgt nur, soweit hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Kommunikations-, Dokumentations- und Verwaltungssystemen eingesetzt. Sie verarbeiten nur jene personenbezogenen Daten, die für die jeweilige Leistung erforderlich sind, und sind vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer des Betreuungsverhältnisses gespeichert. Nach dessen Beendigung erfolgt eine Speicherung entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen, vertraglichen und förderrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten.

 

Betreuungs- und Falldokumentationen im Zusammenhang mit der Betreuung von Müttern und Kindern werden grundsätzlich zwei Jahre nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses gespeichert, soweit keine längeren gesetzlichen Dokumentationspflichten, überwiegenden berechtigten Interessen oder Erfordernisse zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen bestehen.

Soweit personenbezogene Daten buchhalterischen Unterlagen, Förderabrechnungen oder sonstigen gesetzlich aufzubewahrenden Nachweisen zugrunde liegen, werden diese für die jeweils geltende Aufbewahrungsfrist gespeichert.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Aufnahme und Durchführung der Betreuung, Unterbringung oder Begleitung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten kann eine sachgerechte Betreuung, Unterbringung oder Begleitung gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt erfolgen. Soweit personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Bereitstellung freiwillig. Die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung hat grundsätzlich keine nachteiligen Auswirkungen, soweit die betreffenden Daten nicht aus anderen Gründen für die sichere oder ordnungsgemäße Durchführung der Betreuung erforderlich sind.

5.3 Kirchliche Hilfsprojekte

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Planung, Prüfung, Förderung, Durchführung und Verwaltung kirchlicher Hilfsprojekte, insbesondere im Ausland. Dies umfasst insbesondere die Entgegennahme und Bearbeitung von Förderanträgen, die Kommunikation mit Fördergebern, Förderwerbern, kirchlichen und sonstigen Projektpartnern sowie den für diese handelnden Ansprechpersonen, die Prüfung und Dokumentation von Fördervoraussetzungen, die Verwaltung, Auszahlung und Kontrolle gewährter Fördermittel sowie die Erfüllung von Nachweis-, Berichts- und Dokumentationspflichten. Soweit dies für die Prüfung, Durchführung oder Dokumentation eines Hilfsprojekts erforderlich ist, können auch personenbezogene Daten von Projektverantwortlichen, Mitarbeitenden, begünstigten oder unterstützten Personen und sonstigen am Projekt beteiligten Personen verarbeitet werden.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Planung, Prüfung, Förderung, Durchführung und Verwaltung kirchlicher Hilfsprojekte verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Anbahnung oder Durchführung eines Förder-, Projekt- oder sonstigen Vertragsverhältnisses erforderlich ist, sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Nachweis-, Dokumentations-, Prüf- oder Aufbewahrungspflichten bestehen, und des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen und transparenten Verwaltung kirchlicher Hilfs- und Förderprogramme, der zweckentsprechenden Verwendung und Kontrolle von Fördermitteln sowie der Zusammenarbeit mit kirchlichen und sonstigen Projektpartnern.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, Daten über die religiöse Überzeugung oder Informationen über besondere Unterstützungsbedürfnisse verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind. Soweit erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Soweit dies zur Prüfung, Förderung, Durchführung, Kontrolle oder Abrechnung des jeweiligen Hilfsprojekts erforderlich ist, können personenbezogene Daten an Fördergeber, Förderwerber, kirchliche und sonstige Projektpartner, zuständige Behörden, Banken und Zahlungsdienstleister, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie sonstige an der Durchführung, Prüfung oder Abrechnung des Projekts beteiligte Stellen übermittelt werden.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten an Stellen außerhalb der Katholischen Kirche übermittelt werden, erfolgt dies nur, wenn hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.

 

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Kommunikations-, Förder- und Verwaltungssystemen eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Im Rahmen kirchlicher Hilfsprojekte kann eine Übermittlung personenbezogener Daten an kirchliche oder sonstige Projektpartner, Förderwerber, Behörden, Banken oder andere an der Projektdurchführung beteiligte Stellen in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums erforderlich sein.

 

Soweit für den jeweiligen Empfängerstaat ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf Grundlage des Art. 45 DSGVO. Andernfalls erfolgt eine Übermittlung nur bei Vorliegen geeigneter Garantien gemäß Art. 46 DSGVO oder – sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind – auf Grundlage einer Ausnahme nach Art. 49 DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich sieben Jahre nach Abschluss des jeweiligen Projekts gespeichert, soweit keine längeren gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Prüfung, Förderung, Durchführung und Abwicklung des jeweiligen Projekts erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Förderanträge nicht geprüft, Fördermittel nicht vergeben oder Hilfsprojekte nicht ordnungsgemäß durchgeführt, kontrolliert oder abgerechnet werden. Soweit personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet werden, ist deren Bereitstellung freiwillig.

6 SPENDEN

Die Erzdiözese Wien ist auf freiwillige finanzielle Unterstützung angewiesen, um ihre kirchlichen, pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen zu können. Hierzu werden personenbezogene Daten im Zusammenhang mit der Entgegennahme, Verwaltung und Dokumentation von Spenden sowie der Kommunikation mit Spenderinnen und Spendern verarbeitet.

 

Die Datenverarbeitung dient insbesondere der Abwicklung von Spenden, der Ausstellung von Spendenbestätigungen, der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie der Information über die Verwendung von Spendenmitteln und über weitere Möglichkeiten der Unterstützung kirchlicher Aufgaben.

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

6.1 Spendenverwaltung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Entgegennahme, Verwaltung und Dokumentation von Spenden. Dies umfasst insbesondere die Erfassung und Verbuchung von Spenden, die Ausstellung von Spendenbestätigungen, die gesetzlich vorgesehene Meldung abzugsfähiger Spenden an die Finanzverwaltung, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Verwaltung von Spendenwidmungen sowie die Kommunikation mit Spenderinnen und Spendern. Dies umfasst auch die Abwicklung von Anlass-, Gedenk- oder zweckgebundenen Spenden sowie die hierfür erforderliche Kommunikation und Dokumentation.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Spendenverwaltung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Durchführung und Abwicklung einer Spende erforderlich ist, sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere steuerrechtlicher Melde-, Nachweis- und Aufbewahrungspflichten. Darüber hinaus kann die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Verwaltung, Zuordnung und Dokumentation von Spenden, der Kontrolle ihrer widmungsgemäßen Verwendung sowie der Klärung von Fehlbuchungen, Rückzahlungen und sonstigen mit der Spendenabwicklung verbundenen Vorgängen.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind. Soweit erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Soweit dies zur Durchführung der Spendenabwicklung, zur Ausstellung von Spendenbestätigungen, zur gesetzlich vorgesehenen Meldung abzugsfähiger Spenden oder aufgrund sonstiger gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist, können personenbezogene Daten insbesondere an Banken, Zahlungsdienstleister, die Finanzverwaltung, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer sowie zuständige kirchliche Einrichtungen übermittelt werden.

 

Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb von IT-, Spendenverwaltungs-, Fundraising-, Buchhaltungs- und Kommunikationssystemen eingesetzt. Sie verarbeiten nur jene personenbezogenen Daten, die für die Erbringung der jeweiligen Leistung erforderlich sind, und sind vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer der Abwicklung und Verwaltung der jeweiligen Spende gespeichert. Spenden-, Zahlungs-, Buchhaltungs- und Nachweisunterlagen werden entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten grundsätzlich sieben Jahre aufbewahrt.

 

Eine darüber hinausgehende Speicherung erfolgt, soweit dies aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Verpflichtungen, der dauerhaften Zweckbindung einer Spende, zur Dokumentation der widmungsgemäßen Mittelverwendung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Abwicklung und Zuordnung einer Spende erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig, soweit die Spende nicht anonym erfolgt. Ohne diese Daten können Spenden gegebenenfalls nicht ordnungsgemäß zugeordnet oder verbucht, Spendenbestätigungen nicht ausgestellt und gesetzliche Melde- oder Nachweispflichten nicht erfüllt werden.

6.2 Fundraising und Spendenkommunikation

Allgemeine Informationen zu Unterstützungs- und Spendenmöglichkeiten können auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation gemäß Kapitel 2.2 erfolgen. Dieser Abschnitt betrifft darüber hinaus die gezielte Planung, Durchführung und Verwaltung von Fundraising- und Spendenkommunikationsmaßnahmen.

 

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck des Fundraisings sowie der Information über kirchliche, pastorale, soziale und karitative Projekte und deren Unterstützungsmöglichkeiten. Dies umfasst insbesondere die Planung und Durchführung von Spendenkampagnen, die Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Spenderinnen und Spendern, die Verwaltung von Spender- und Fundraisingbeziehungen, die Information über die Verwendung von Spendenmitteln, die Verwaltung von Einwilligungen, Widerrufen und Widersprüchen sowie die zielgerichtete Ausgestaltung der Spendenkommunikation anhand sachlicher Kriterien. Zur Vermeidung unerwünschter Kontaktaufnahmen können Sperr- und Robinsonlisten geführt werden.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten für Fundraising- und Spendenkommunikationsmaßnahmen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der nachhaltigen Finanzierung kirchlicher, pastoraler, sozialer und karitativer Aufgaben, der Pflege bestehender Spenderbeziehungen sowie in einer zielgerichteten und angemessenen Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Soweit elektronische Spendenkommunikation oder Direktwerbung erfolgt, richtet sich deren Zulässigkeit zusätzlich nach § 174 TKG 2021. Soweit gesetzlich erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

Personenbezogene Analyse- und Erfolgsmessungsmaßnahmen erfolgen ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung oder die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit die Voraussetzungen dieser Bestimmung erfüllt sind.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten auf Grundlage einer Einwilligung verarbeitet oder an Stellen außerhalb der Katholischen Kirche offengelegt werden, erfolgt dies – soweit keine andere Rechtsgrundlage besteht – auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

 

Empfänger

Soweit dies zur Durchführung von Fundraising- und Spendenkommunikationsmaßnahmen erforderlich ist, können personenbezogene Daten an Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb von IT-, CRM-, Fundraising- und Kommunikationssystemen sowie für Druck-, Versand- und Zustelldienstleistungen, übermittelt werden. Sie verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der erteilten Weisungen und auf Grundlage entsprechender Auftragsverarbeitungsverträge.

 

Soweit darüber hinaus Kooperationspartner oder andere externe Stellen an einer Spendenkampagne beteiligt sind und personenbezogene Daten erhalten, erfolgt eine Übermittlung nur, wenn hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt grundsätzlich nicht. Soweit Anbieter eingesetzter CRM-, Fundraising-, Kommunikations- oder Analysesysteme personenbezogene Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, erfolgt dies ausschließlich unter Beachtung der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer der bestehenden Spender- oder Fundraisingbeziehung gespeichert. Nach Beendigung der Beziehung werden die Daten gelöscht, soweit sie nicht weiterhin für die Spendenverwaltung gemäß Kapitel 6.1, zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind.

 

Sperrvermerke sowie Informationen über Widerrufe und Widersprüche werden so lange gespeichert, wie dies zur dauerhaften Berücksichtigung des jeweiligen Anliegens und zur Vermeidung weiterer unerwünschter Kontaktaufnahmen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Sie können der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Direktwerbung und Spendenkommunikation jederzeit widersprechen. Nach Ihrem Widerspruch werden Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Zur dauerhaften Berücksichtigung Ihres Widerspruchs kann ein entsprechender Sperrvermerk gespeichert werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten für Fundraising- und Spendenkommunikationsmaßnahmen ist grundsätzlich freiwillig. Ohne die Verarbeitung Ihrer Kontaktdaten können wir Sie gegebenenfalls nicht über Projekte, Unterstützungsmöglichkeiten oder Spendenaktionen informieren. Die Nichterteilung oder der Widerruf einer Einwilligung sowie ein Widerspruch gegen Spendenkommunikation haben keine nachteiligen Auswirkungen auf die Abwicklung bereits geleisteter Spenden oder die Ausstellung gesetzlich vorgesehener Spendenbestätigungen.

7 ORGANISATION UND VERWALTUNG

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zur Organisation und Verwaltung ihrer kirchlichen, pastoralen und administrativen Aufgaben. Dies umfasst insbesondere das Finanz- und Rechnungswesen, die Immobilien-, Bau- und Friedhofsverwaltung, die allgemeine Büro- und Aktenverwaltung, die Bibliotheksverwaltung, die Verwaltung von Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen, die Durchführung von Bewerbungsverfahren sowie die Bearbeitung rechtlicher Angelegenheiten.

 

Die Datenverarbeitung dient der ordnungsgemäßen Erfüllung organisatorischer, administrativer und gesetzlicher Aufgaben sowie der Sicherstellung des laufenden Betriebs der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen.

 

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

7.1 Finanz- und Rechnungswesen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Abwicklung von Geschäftsbeziehungen sowie der ordnungsgemäßen Durchführung des Finanz-, Rechnungs- und Beschaffungswesens. Dies umfasst insbesondere die Verwaltung von Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern, die Abwicklung von Bestellungen, Lieferungen und Leistungen, die Durchführung des Zahlungsverkehrs, die Buchhaltung, das Forderungsmanagement sowie die Erfüllung gesetzlicher Dokumentations-, Nachweis- und Aufbewahrungspflichten.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck des Finanz- und Rechnungswesens verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Durchführung eines Vertrags- oder Geschäftsverhältnisses erforderlich ist, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere nach unternehmens-, steuer- und abgabenrechtlichen Vorschriften, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Organisation des Finanz- und Rechnungswesens, der Verwaltung von Geschäftsbeziehungen sowie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden nur übermittelt, soweit dies zur Erfüllung des jeweiligen Verarbeitungszwecks, aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Behörden, Gerichte, Banken, Zahlungsdienstleister, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Versicherungen sowie sonstige an der Vertrags- oder Leistungsabwicklung beteiligte Stellen sein. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter insbesondere für den Betrieb unserer IT-Systeme ein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich bis zur Beendigung der jeweiligen Geschäftsbeziehung gespeichert. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, erfolgt die Speicherung darüber hinaus für deren Dauer.

 

Buchhaltungs- und steuerrechtlich relevante Unterlagen werden grundsätzlich sieben Jahre aufbewahrt. Darüber hinaus können personenbezogene Daten bis zum Ablauf von Gewährleistungs-, Verjährungs- und sonstigen gesetzlichen Fristen sowie bis zum rechtskräftigen Abschluss behördlicher oder gerichtlicher Verfahren gespeichert werden, sofern die Daten hierfür benötigt werden.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Durchführung einer Geschäftsbeziehung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Verträge nicht abgeschlossen oder erfüllt, Zahlungen nicht abgewickelt sowie gesetzliche Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten nicht erfüllt werden.

7.2 Immobilienverwaltung und Bauprojekte

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Verwaltung, Nutzung, Erhaltung und Entwicklung kirchlicher Liegenschaften und Gebäude. Dies umfasst insbesondere die Planung und Durchführung von Bauprojekten, die Verwaltung von Miet- und Nutzungsverhältnissen, die Abrechnung von Miet- und Betriebskosten, die Kommunikation mit Mietern, Eigentümern, Vertragspartnern, Behörden und Dienstleistern sowie die Dokumentation und Abwicklung von Bau-, Instandhaltungs- und Verwaltungsmaßnahmen.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Immobilienverwaltung und der Durchführung von Bauprojekten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Durchführung eines Vertrags-, Miet- oder sonstigen Rechtsverhältnisses erforderlich ist, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Verwaltung, Erhaltung und wirtschaftlichen Nutzung kirchlicher Liegenschaften sowie der Planung, Durchführung und Dokumentation von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Vertrags-, Miet- oder Bauvorhabens oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Banken, Gerichte, Behörden, Rechtsanwälte, Hausverwaltungen, Eigentümer, Makler, Versicherungen, Architekten, Ziviltechniker, Professionisten, Bauunternehmen sowie Förderstellen sein. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Verwaltungssoftware ein.

 

Drittlandübermittlung

Im Einzelfall kann eine Übermittlung personenbezogener Daten an kirchliche Stellen außerhalb der Europäischen Union erforderlich sein, insbesondere im Zusammenhang mit kirchlichen Genehmigungs- oder Verwaltungsverfahren. Soweit kein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht, erfolgt eine Übermittlung nur unter Beachtung der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer des jeweiligen Vertrags-, Miet- oder sonstigen Rechtsverhältnisses gespeichert. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, erfolgt die Speicherung darüber hinaus für deren Dauer. Buchhaltungs- und steuerrechtlich relevante Unterlagen werden grundsätzlich sieben Jahre aufbewahrt.

 

Unterlagen über kirchliche Liegenschaften, Bauprojekte und Immobilien können aufgrund gesetzlicher, dokumentarischer oder denkmalpflegerischer Erfordernisse sowie zur Wahrung berechtigter Interessen für die Dauer des Gebäudebestandes oder länger gespeichert werden. Vertrags- und Verwaltungsunterlagen im Bereich der Immobilienverwaltung werden regelmäßig mindestens 50 Jahre aufbewahrt, soweit keine längeren gesetzlichen oder berechtigten Aufbewahrungsgründe bestehen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Durchführung eines Miet-, Nutzungs- oder sonstigen Vertragsverhältnisses sowie für die Planung und Durchführung von Bau- oder Instandhaltungsmaßnahmen erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können entsprechende Verträge oder Maßnahmen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

7.3 Aktenverwaltung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der formalen Bearbeitung und Dokumentation von Geschäftsfällen. Dies umfasst insbesondere die Erfassung und Verwaltung ein- und ausgehender Geschäftsstücke, die Bearbeitung von Anträgen, Anfragen, Mitteilungen und sonstiger Korrespondenz, die Dokumentation des Geschäftsverlaufs sowie die Verwaltung und Archivierung der dabei entstehenden Unterlagen.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Aktenverwaltung erfolgt grundsätzlich auf Grundlage jener Rechtsgrundlage, die für die Bearbeitung des jeweiligen Geschäftsfalls maßgeblich ist.

 

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Akten- und Geschäftsverwaltung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Dokumentations-, Nachweis- und Aufbewahrungspflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in einer geordneten, nachvollziehbaren und rechtssicheren Verwaltung und Dokumentation der Geschäftsfälle der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen sowie in der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

Soweit Akten besondere Kategorien personenbezogener Daten enthalten, richtet sich deren Verarbeitung nach dem für den jeweiligen Geschäftsfall einschlägigen Erlaubnistatbestand des Art. 9 Abs. 2 DSGVO. Die Verarbeitung personenbezogener Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten erfolgt nur unter den Voraussetzungen des Art. 10 DSGVO und der jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Bearbeitung des jeweiligen Geschäftsfalls oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Behörden, Gerichte sowie sonstige im jeweiligen Geschäftsfall beteiligte Personen oder Einrichtungen sein. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Dokumentenmanagementsysteme ein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten sowie den einschlägigen Archivierungs- und Skartierungsvorschriften gespeichert. Soweit keine gesetzlichen oder sonstigen Aufbewahrungspflichten bestehen, erfolgt die Speicherung nur so lange, wie dies für die Bearbeitung und Dokumentation des jeweiligen Geschäftsfalls erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Bearbeitung des jeweiligen Geschäftsfalls erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Anträge, Anfragen, Mitteilungen oder sonstige Geschäftsfälle gegebenenfalls nicht oder nicht ordnungsgemäß bearbeitet werden.

7.4 Bewerbungsmanagement

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Durchführung, Koordination, Auswertung, Dokumentation und Verwaltung von Bewerbungsverfahren. Dies umfasst insbesondere die Entgegennahme, Erfassung, Speicherung und Prüfung von Bewerbungsunterlagen, einschließlich der dazugehörigen Korrespondenz, die Kommunikation mit Bewerberinnen und Bewerbern, die Durchführung des Auswahlverfahrens, die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses sowie – sofern Sie hierin eingewilligt haben – die Evidenthaltung Ihrer Bewerbungsunterlagen, um Sie bei zukünftigen geeigneten Stellenbesetzungen berücksichtigen zu können.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Durchführung und Verwaltung von Bewerbungsverfahren verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person.

 

Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden Bewerbungsunterlagen für einen begrenzten Zeitraum auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO aufbewahrt. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Dokumentation des Bewerbungsverfahrens sowie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, insbesondere nach dem Gleichbehandlungsgesetz.

 

Soweit Bewerbungsunterlagen über diesen Zeitraum hinaus in Evidenz gehalten werden, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO in Verbindung mit den einschlägigen arbeitsrechtlichen Vorschriften, insbesondere §§ 4 Abs. 2 und 6 ASchG, soweit dies zur Erfüllung arbeitsrechtlicher Pflichten erforderlich ist.

 

Empfänger

Innerhalb der Erzdiözese Wien erhalten nur jene Personen Zugang zu den Bewerbungsdaten, die diese für die ordnungsgemäße Durchführung des Bewerbungsverfahrens benötigen. Hierzu zählen insbesondere ausgewählte Mitarbeitende des zuständigen Personalbereichs sowie die für die jeweils zu besetzende Stelle verantwortlichen Führungspersonen.

 

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Bewerbermanagementsysteme ein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Wird kein Beschäftigungsverhältnis begründet, werden Ihre personenbezogenen Daten grundsätzlich sieben Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen einer Löschung entgegenstehen.

 

Soweit Sie einer Evidenthaltung Ihrer Bewerbungsunterlagen zugestimmt haben, werden diese bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung oder bis zum Ablauf der Ihnen im Zusammenhang mit der Einwilligung mitgeteilten Speicherdauer verarbeitet.

 

Kommt ein Beschäftigungsverhältnis zustande, werden die für das Dienstverhältnis erforderlichen personenbezogenen Daten in die Personalverwaltung übernommen. Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses werden Sie gesondert informiert.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Widerrufshinweis

Soweit die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können wir Ihre Bewerbung nicht prüfen oder bei der Besetzung der ausgeschriebenen Stelle berücksichtigen. Die Einwilligung in die Evidenthaltung Ihrer Bewerbungsunterlagen ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren.

7.5 Friedhofsverwaltung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Verwaltung konfessioneller Friedhöfe. Dies umfasst insbesondere die Begründung, Verwaltung und Beendigung von Grabnutzungsverhältnissen, die Führung der Grabverwaltung, die Verrechnung und Einhebung von Friedhofsgebühren, die Kommunikation mit Grabnutzungsberechtigten und deren Bevollmächtigten sowie die Wahrnehmung und Durchsetzung der mit dem Grabnutzungsverhältnis verbundenen Rechte und Pflichten.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Friedhofsverwaltung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Begründung, Durchführung oder Beendigung eines Grabnutzungsverhältnisses erforderlich ist, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere nach den einschlägigen bestattungsrechtlichen sowie abgaben- und steuerrechtlichen Vorschriften, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Verwaltung konfessioneller Friedhöfe sowie der Wahrung und Durchsetzung der mit Grabnutzungsrechten verbundenen Rechte und Pflichten.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Durchführung des Grabnutzungsverhältnisses oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Bestattungsunternehmen, zuständige Behörden, Gerichte, Rechtsvertreter sowie sonstige im Zusammenhang mit dem Grabnutzungsverhältnis beteiligte Personen oder Stellen sein. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Friedhofsverwaltungssysteme ein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer des Grabnutzungsverhältnisses gespeichert. Darüber hinaus erfolgt eine Speicherung, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zur Dokumentation der Friedhofsverwaltung erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Verwaltung eines Grabnutzungsverhältnisses erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Grabnutzungsrechte nicht begründet oder verwaltet sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten nicht wahrgenommen werden.

7.6 Bilbliotheksverwaltung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Verwaltung kirchlicher Bibliotheken. Dies umfasst insbesondere die Verwaltung von Leserinnen und Lesern, die Verwaltung des Medienbestandes, den Verleih und die Rückgabe von Büchern, Zeitschriften und sonstigen Medien, die Verrechnung allfälliger Entlehngebühren sowie die Durchführung des Mahnwesens.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Bibliotheksverwaltung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit dies zur Begründung und Durchführung des Leihverhältnisses erforderlich ist, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der ordnungsgemäßen Verwaltung kirchlicher Bibliotheken, der Sicherstellung eines geordneten Bibliotheksbetriebs sowie der Verwaltung und dem Schutz des Medienbestandes.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Durchführung des Bibliotheksbetriebs erforderlich ist. Empfänger können insbesondere die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG) als Betreiber des eingesetzten Bibliothekssystems sowie Banken, Gerichte, Rechtsvertreter und Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Bibliotheksverwaltungssysteme, sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich für die Dauer des bestehenden Benutzungs- bzw. Leihverhältnisses gespeichert. Darüber hinaus erfolgt eine Speicherung, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, insbesondere nach abgaben- und steuerrechtlichen Vorschriften, oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Begründung und Durchführung des Benutzungs- bzw. Leihverhältnisses erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Medien nicht entlehnt oder das Benutzungsverhältnis nicht ordnungsgemäß verwaltet werden.

7.7 Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Anbahnung, Durchführung und Dokumentation von Geschäfts-, Vertrags- und Kooperationsbeziehungen. Dies umfasst insbesondere die Kommunikation mit Lieferanten, Dienstleistern, Auftragnehmern, Beraterinnen und Beratern, Projekt- und Kooperationspartnern, Förderstellen sowie sonstigen externen Geschäftspartnern, die Verwaltung gemeinsamer Projekte und Verträge sowie die Organisation und Dokumentation der Zusammenarbeit.

 

Rechtsgrundlage

Soweit personenbezogene Daten zum Zweck der Anbahnung, Durchführung und Dokumentation von Geschäfts-, Vertrags- und Kooperationsbeziehungen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die betroffene Person selbst Vertragspartei ist oder die Verarbeitung zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf ihre Anfrage erforderlich ist.

 

Soweit personenbezogene Daten von Ansprechpersonen, Beschäftigten, Vertretungsbefugten oder sonstigen für einen Geschäfts- oder Kooperationspartner handelnden Personen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der effizienten Anbahnung, Organisation, Durchführung und Dokumentation von Geschäfts-, Vertrags- und Kooperationsbeziehungen sowie der Kommunikation mit den hierfür zuständigen Ansprechpersonen.

 

Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung gesetzlicher Dokumentations-, Nachweis- oder Aufbewahrungspflichten erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Durchführung der jeweiligen Geschäfts-, Vertrags- oder Kooperationsbeziehung erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Vertragspartner, Lieferanten, Dienstleister, Berater, Projekt- und Kooperationspartner sowie Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Kommunikationssysteme, sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer der jeweiligen Geschäfts-, Vertrags- oder Kooperationsbeziehung gespeichert. Darüber hinaus erfolgt eine Speicherung, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, insbesondere nach abgaben- und steuerrechtlichen Vorschriften, oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung der für die Anbahnung, Durchführung und Dokumentation der jeweiligen Geschäfts-, Vertrags- oder Kooperationsbeziehung erforderlichen personenbezogenen Daten ist notwendig. Ohne diese Daten können Verträge und Projekte nicht ordnungsgemäß vorbereitet, durchgeführt oder dokumentiert sowie die Zusammenarbeit mit externen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern nicht gewährleistet werden.

7.8 Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Bearbeitung rechtlicher Angelegenheiten sowie der Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen. Dies umfasst insbesondere die rechtliche Prüfung von Sachverhalten, die Bearbeitung gerichtlicher und außergerichtlicher Verfahren, die Kommunikation mit Gerichten, Behörden, Rechtsvertretern und sonstigen Verfahrensbeteiligten, die Beweissicherung sowie die Dokumentation der im Zusammenhang mit rechtlichen Verfahren erforderlichen Maßnahmen.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der rechtlichen Prüfung von Sachverhalten sowie in der Wahrung, Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung der rechtlichen Interessen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen.

 

Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, zur Befolgung behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen oder zur Mitwirkung an gesetzlich geregelten Verfahren erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Soweit personenbezogene Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten verarbeitet werden, erfolgt dies unter den Voraussetzungen des Art. 10 DSGVO und der jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Bearbeitung der jeweiligen Rechtsangelegenheit oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Gerichte, Verwaltungs- und Strafverfolgungsbehörden, Rechtsvertreter, Notare, Sachverständige, Versicherungen, Verfahrensgegner sowie Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Dokumentationssysteme, sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer der jeweiligen Rechtsangelegenheit gespeichert. Nach deren Abschluss erfolgt eine Speicherung, soweit dies aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung weiterer Rechtsansprüche erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist erforderlich, soweit diese zur Bearbeitung der jeweiligen Rechtsangelegenheit notwendig sind. Ohne diese Daten kann eine sachgerechte Bearbeitung des jeweiligen Sachverhalts oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen eingeschränkt oder nicht möglich sein.

8 DATENSCHUTZ, SICHERHEIT UND COMPLIANCE

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zur Erfüllung datenschutzrechtlicher, sicherheitsbezogener und organisatorischer Anforderungen. Dies umfasst insbesondere die Wahrnehmung datenschutzrechtlicher Betroffenenrechte, die Verwaltung von Einwilligungen, die Bearbeitung von Datenschutz- und Informationssicherheitsvorfällen, den Betrieb eines Hinweisgebersystems, Maßnahmen des kirchlichen Opferschutzes sowie den Einsatz von Videoüberwachung.

Die nachfolgenden Verarbeitungstätigkeiten beschreiben die einzelnen Datenverarbeitungen in diesem Tätigkeitsbereich.

 

8.1 Wahrnehmung von Betroffenenrechten

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Entgegennahme, Bearbeitung und Dokumentation datenschutzrechtlicher Betroffenenanfragen. Dies umfasst insbesondere die Bearbeitung von Anträgen auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch, die erforderliche Prüfung der Identität der antragstellenden Person sowie die Kommunikation mit den betroffenen Personen und gegebenenfalls mit der zuständigen Datenschutzbehörde.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung der datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nach der Datenschutz-Grundverordnung und den anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften. Soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt die Verarbeitung darüber hinaus auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

 

Unser berechtigtes Interesse besteht in der rechtssicheren Dokumentation und Bearbeitung datenschutzrechtlicher Anfragen sowie der Verteidigung gegen oder Durchsetzung von Rechtsansprüchen.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Daten über die religiöse Überzeugung, verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind. Soweit erforderlich, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage eines sonstigen Erlaubnistatbestands nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO.

 

Empfänger

Zur Bearbeitung und Dokumentation datenschutzrechtlicher Betroffenenanfragen wird die x-tention Informationstechnologie GmbH als externe Datenschutzberaterin und Auftragsverarbeiterin eingesetzt.

Soweit dies zur Bearbeitung des jeweiligen Anliegens oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist, können personenbezogene Daten außerdem an die zuständigen Einrichtungen und Organisationseinheiten der Erzdiözese Wien, den Datenschutzbeauftragten der Katholischen Kirche in Österreich, die Österreichische Datenschutzbehörde, Gerichte, Rechtsvertretungen sowie sonstige an der Bearbeitung beteiligte Stellen übermittelt werden.

Weitere Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb der eingesetzten IT- und Dokumentationssysteme eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit der Wahrnehmung datenschutzrechtlicher Betroffenenrechte verarbeitet werden, werden grundsätzlich drei Jahre nach Abschluss des jeweiligen Verfahrens gespeichert. Eine darüberhinausgehende Speicherung erfolgt, soweit dies aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung jener personenbezogenen Daten, die zur Identifikation der antragstellenden Person sowie zur Bearbeitung des jeweiligen Betroffenenrechts erforderlich sind, ist notwendig. Ohne diese Daten kann Ihr Anliegen gegebenenfalls nicht oder nicht vollständig bearbeitet werden.

8.2 Verwaltung von Einwilligungen

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Einholung, Verwaltung, Dokumentation und des Widerrufs von datenschutzrechtlichen Einwilligungen. Dies umfasst insbesondere die Erfassung und Dokumentation erteilter Einwilligungen, die Verwaltung von Änderungen und Widerrufen, den Nachweis wirksam erteilter Einwilligungen sowie die Berücksichtigung des jeweiligen Einwilligungsstatus bei der Verarbeitung personenbezogener Daten.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung der datenschutzrechtlichen Nachweis- und Dokumentationspflichten, insbesondere zum Nachweis erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 1 DSGVO. Soweit die Verwaltung von Einwilligungen, Änderungen und Widerrufen zur ordnungsgemäßen Organisation der Datenverarbeitung und zur Berücksichtigung des jeweiligen Einwilligungsstatus erforderlich ist, erfolgt die Verarbeitung darüber hinaus auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der rechtssicheren Verwaltung und Dokumentation von Einwilligungen sowie in der zuverlässigen Berücksichtigung des jeweiligen Einwilligungsstatus.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Verwaltung und Dokumentation von Einwilligungen erforderlich ist. Darüber hinaus setzen wir Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Dokumentationssysteme, ein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich drei Jahre nach Widerruf der Einwilligung oder Wegfall des Zwecks, für den die Einwilligung erteilt wurde, gespeichert. Eine darüberhinausgehende Speicherung erfolgt, soweit dies aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Soweit Sie eine Einwilligung erteilen möchten, ist die Bereitstellung der hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten notwendig. Ohne diese Daten können wir Ihre Einwilligung nicht dokumentieren oder deren Inhalt und Umfang nachweisen.

8.3 Datenschutz- und Informationssicherheitsvorfälle

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Entgegennahme, Bearbeitung, Dokumentation und Nachverfolgung von Datenschutz- und Informationssicherheitsvorfällen. Dies umfasst insbesondere die Bewertung gemeldeter Vorfälle, die Durchführung erforderlicher Untersuchungen, die Ergreifung geeigneter Abhilfemaßnahmen, die Erfüllung gesetzlicher Melde- und Benachrichtigungspflichten sowie die Dokumentation und Nachbereitung von Vorfällen zur Verbesserung des Datenschutzes und der Informationssicherheit.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung der datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nach der Datenschutz-Grundverordnung sowie sonstiger gesetzlicher Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sicherheit von Informationen und IT-Systemen. Soweit die Verarbeitung zur Untersuchung, Dokumentation sowie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt sie darüber hinaus auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Aufrechterhaltung eines angemessenen Datenschutzniveaus, der Sicherheit unserer Informationssysteme sowie der ordnungsgemäßen Bearbeitung und Dokumentation von Sicherheitsvorfällen.

Soweit im Rahmen der Bearbeitung eines Datenschutz- oder Informationssicherheitsvorfalls besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, richtet sich deren Verarbeitung zusätzlich nach dem für die zugrunde liegende Verarbeitungstätigkeit einschlägigen Erlaubnistatbestand gemäß Art. 9 Abs. 2 DSGVO. Soweit die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

 

Empfänger

Zur Bearbeitung und Dokumentation von Datenschutz- und Informationssicherheitsvorfällen wird die x-tention Informationstechnologie GmbH als externe Datenschutzberaterin und Auftragsverarbeiterin eingesetzt.

Personenbezogene Daten werden darüber hinaus übermittelt, soweit dies zur Bearbeitung des jeweiligen Datenschutz- oder Informationssicherheitsvorfalls oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere der Datenschutzbeauftragte der Katholischen Kirche in Österreich, die Österreichische Datenschutzbehörde, von einem Vorfall betroffene Personen, Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden, Gerichte, Rechtsvertretungen, Versicherungen sowie IT- und Sicherheitsdienstleister sein.

Weitere Auftragsverarbeiter werden insbesondere für den Betrieb unserer IT-, Dokumentations- und Sicherheitssysteme sowie zur technischen Untersuchung und Behebung von Sicherheitsvorfällen eingesetzt.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich drei Jahre nach Abschluss des jeweiligen Vorfalls gespeichert. Eine darüberhinausgehende Speicherung erfolgt, soweit dies aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Soweit Sie einen Datenschutz- oder Informationssicherheitsvorfall melden oder von einem solchen betroffen sind, ist die Bereitstellung der zur Bearbeitung des Vorfalls erforderlichen personenbezogenen Daten notwendig. Ohne diese Daten kann der Vorfall gegebenenfalls nicht oder nicht vollständig untersucht und bearbeitet werden.

8.4 Hinweisgebersystem (Whistleblowing)

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck der Entgegennahme, Bearbeitung, Dokumentation und Nachverfolgung von Meldungen über tatsächliche oder vermutete Rechtsverstöße, Compliance-Verstöße sowie sonstige schwerwiegende Missstände. Dies umfasst insbesondere die Prüfung eingehender Hinweise, die Durchführung erforderlicher Untersuchungen, die Kommunikation mit Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern, die Dokumentation der getroffenen Maßnahmen sowie die Umsetzung erforderlicher Folgemaßnahmen.

 

Rechtsgrundlage

Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den Bestimmungen des HinweisgeberInnenschutzgesetzes, soweit dies zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere zur Einrichtung und zum Betrieb einer internen Meldestelle sowie zur Entgegennahme, Prüfung, Dokumentation und Nachverfolgung von Hinweisen erforderlich ist.

 

Soweit Meldungen außerhalb des Anwendungsbereichs des HinweisgeberInnenschutzgesetzes bearbeitet werden oder die Verarbeitung zur Aufdeckung und Verhinderung von Rechtsverstößen, zur Wahrung berechtigter Interessen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Aufdeckung und Verhinderung von Rechtsverstößen und schwerwiegendem Fehlverhalten, der Sicherstellung einer gesetzeskonformen und integren Organisation sowie dem Schutz von Mitarbeitenden, Betroffenen und der Erzdiözese Wien.

 

Soweit im Anwendungsbereich des HinweisgeberInnenschutzgesetzes besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. g DSGVO in Verbindung mit § 8 Abs. 5 HSchG, soweit die Verarbeitung unbedingt erforderlich ist, ein erhebliches öffentliches Interesse besteht und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen getroffen werden.

 

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

 

Soweit personenbezogene Daten über gerichtlich oder verwaltungsbehördlich strafbare Handlungen oder Unterlassungen, den Verdacht der Begehung von Straftaten, strafrechtliche Verurteilungen oder vorbeugende Maßnahmen verarbeitet werden, erfolgt dies unter den Voraussetzungen des Art. 10 DSGVO in Verbindung mit § 8 Abs. 6 HSchG sowie den jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden übermittelt, soweit dies zur Bearbeitung des jeweiligen Hinweises oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere zuständige Behörden, Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden, Gerichte, Rechtsvertretungen, Sachverständige, Versicherungen, beauftragte externe Ombudsstellen sowie sonstige mit der Untersuchung oder Bearbeitung des Hinweises betraute Stellen sein.

 

Innerhalb der Erzdiözese Wien erhalten nur jene Personen Zugang zu den personenbezogenen Daten, die diese zur Bearbeitung des Hinweises oder zur Durchführung erforderlicher Folgemaßnahmen benötigen.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gespeichert und nach Ablauf der jeweils geltenden Aufbewahrungs- bzw. Löschfristen gelöscht. Soweit gesetzliche Vorgaben keine konkrete Speicherdauer vorsehen, erfolgt eine Speicherung nur solange, wie dies zur Bearbeitung des Hinweisgeberverfahrens oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Abgabe eines Hinweises erfolgt freiwillig. Hinweise können – soweit technisch vorgesehen – auch anonym abgegeben werden. Soweit personenbezogene Daten mitgeteilt werden, ist deren Bereitstellung nur insoweit erforderlich, als diese für die Prüfung und Bearbeitung des Hinweises oder für die Durchführung erforderlicher Folgemaßnahmen benötigt werden. Personenbezogene Daten, die für die Bearbeitung des Hinweises nicht erforderlich sind, sollen nicht mitgeteilt werden.

8.5 Kirchlicher Opferschutz

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen verarbeiten personenbezogene Daten zum Zweck des kirchlichen Opferschutzes. Dies umfasst insbesondere die Entgegennahme und Bearbeitung von Meldungen über Missbrauchs- und Gewaltvorfälle, die Begleitung und Unterstützung betroffener Personen, die Prüfung und Dokumentation von Sachverhalten, die Durchführung der nach den kirchlichen Regelungen vorgesehenen Verfahren, die Beurteilung und Umsetzung erforderlicher Schutz- und Folgemaßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit zuständigen kirchlichen und staatlichen Stellen.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht im Schutz betroffener und gefährdeter Personen, der Aufklärung und Aufarbeitung gemeldeter Vorfälle, der Wahrnehmung kirchlicher Verantwortung, der Durchführung erforderlicher Schutz- und Folgemaßnahmen sowie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, zur Befolgung behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen oder zur Erfüllung gesetzlicher Melde-, Mitwirkungs- oder Dokumentationspflichten erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit die Verarbeitung im Rahmen der rechtmäßigen Tätigkeiten der Katholischen Kirche erfolgt, den von dieser Bestimmung erfassten Personenkreis betrifft und keine Offenlegung an außerhalb der Katholischen Kirche stehende Empfänger erfolgt.

 

Soweit die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

Soweit Gesundheitsdaten im Rahmen von Beratungs-, Unterstützungs- oder Behandlungsleistungen durch entsprechend befugte und zur Verschwiegenheit verpflichtete Personen verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung – soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit den jeweils anwendbaren gesetzlichen oder berufsrechtlichen Bestimmungen.

 

Soweit personenbezogene Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten, einschließlich Angaben über den Verdacht einer strafbaren Handlung, verarbeitet werden, erfolgt dies unter den Voraussetzungen des Art. 10 DSGVO und der jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden nur übermittelt, soweit dies zur Prüfung und Bearbeitung des jeweiligen Sachverhalts, zur Begleitung und Unterstützung betroffener Personen, zur Durchführung erforderlicher Schutz- oder Folgemaßnahmen oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Staatsanwaltschaften, Gerichte, Rechtsvertreter, zuständige Behörden, kirchliche Ombudsstellen, die kirchliche Opferanwaltschaft oder sonstige mit dem kirchlichen Opferschutz befasste Einrichtungen sowie Einrichtungen, bei denen beschuldigte Personen tätig sind, soweit dies zur Bearbeitung des jeweiligen Sachverhalts erforderlich oder gesetzlich vorgesehen ist, sowie Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb unserer IT- und Dokumentationssysteme, sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt grundsätzlich nicht.

 

Soweit im Einzelfall eine Zusammenarbeit mit kirchlichen oder staatlichen Stellen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums erforderlich ist, erfolgt eine Übermittlung personenbezogener Daten ausschließlich unter Beachtung der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

 

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden so lange gespeichert, wie dies zur Prüfung, Bearbeitung und Dokumentation des jeweiligen Sachverhalts, zur Begleitung und Unterstützung betroffener Personen, zur Durchführung erforderlicher Schutz- und Folgemaßnahmen, zur Erfüllung gesetzlicher oder kirchenrechtlicher Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

 

Die konkrete Speicherdauer richtet sich insbesondere nach Art und Schwere des Sachverhalts, dem Stand kirchlicher, behördlicher oder gerichtlicher Verfahren, den anwendbaren Verjährungs- und Aufbewahrungsfristen sowie dem Erfordernis einer langfristigen Dokumentation und Aufarbeitung.

 

Personenbezogene Daten, die für diese Zwecke nicht oder nicht mehr erforderlich sind, werden gelöscht oder – soweit eine weitere historische Dokumentation erforderlich und zulässig ist – in ihrer Verarbeitung entsprechend eingeschränkt.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten erfolgt grundsätzlich freiwillig. Meldungen können jedoch nur insoweit geprüft und bearbeitet werden, als ausreichende Informationen über den jeweiligen Sachverhalt zur Verfügung stehen.

 

Soweit personenbezogene Daten für die Prüfung eines gemeldeten Sachverhalts, die Durchführung erforderlicher Schutzmaßnahmen oder die Unterstützung betroffener Personen erforderlich sind, kann eine Bearbeitung ohne diese Angaben eingeschränkt oder nicht möglich sein.

8.6 Videoüberwachung

Zweck

Die Erzdiözese Wien und ihre Einrichtungen setzen Videoüberwachung zum Schutz des Eigentums, zum Personenschutz sowie zur Vorbeugung strafrechtsrelevanter Tatbestände ein. Die Videoüberwachung dient insbesondere dem Schutz denkmalgeschützter kirchlicher Gebäude und Kulturgüter, kirchlicher Friedhöfe und Grabstätten sowie besonders schutzbedürftiger Einrichtungen, insbesondere im Eingangsbereich oder in sonstigen besonders schützenswerten Bereichen. Die Auswertung der Bildaufzeichnungen erfolgt ausschließlich im Anlassfall.

 

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Sicherung des Eigentums, dem Schutz von Personen, Gebäuden, Einrichtungen, Kulturgütern und Grabstätten, der Vorbeugung strafrechtsrelevanter Tatbestände sowie der Beweissicherung im Anlassfall.

 

Sofern im Rahmen der Videoüberwachung besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. d DSGVO, soweit die Voraussetzungen dieser Bestimmung vorliegen. Soweit die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, erfolgt sie darüber hinaus auf Grundlage des Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

 

Empfänger

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Anlassfall übermittelt, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Empfänger können insbesondere Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Versicherungen sowie Auftragsverarbeiter, insbesondere für den Betrieb der Videoüberwachungssysteme, sein.

 

Drittlandübermittlung

Eine beabsichtigte Drittlandübermittlung erfolgt nicht.

 

Speicherdauer

Bildaufzeichnungen werden grundsätzlich 72 Stunden gespeichert und anschließend automatisch gelöscht, sofern sie nicht ausnahmsweise zur Beweissicherung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen länger aufbewahrt werden müssen.

 

Widerspruchshinweis

Gegen diese Verarbeitung kann unter den Voraussetzungen des Art. 21 DSGVO Widerspruch eingelegt werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 1.6.

 

Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten erfolgt durch das Betreten eines videoüberwachten Bereichs. Eine Erfassung personenbezogener Daten kann nur vermieden werden, indem der überwachte Bereich nicht betreten wird.