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04.07.2024

Initiative „Gott ruft“ will dem Ruf Gottes innovativ Gehör verschaffen

Mehr Sichtbarkeit für das gottgeweihte Leben ermöglichen: Das ist das Ziel der Initiative „Gott ruft“. Mit zeitgemäßen und innovativen Medienformaten sollen junge Menschen bei ihrer Berufungssuche begleitet und das Interesse für unterschiedliche geistliche Berufungen geweckt werden.

„Authentisch, direkt und echt“ lautet die Devise der Initiative „Gott ruft“. „Die relevanten Fragen und die Herausforderungen in Sachen Berufung kommen oft nicht zur Sprache, weil sie sich hinter Klostermauern oder abseits der öffentlichen Wahrnehmung abspielen. Das soll sich durch 'Gott ruft' ändern“, sagt Sr. Nathanaela Gmoser, die als Ordensschwester der Benediktinerinnen der Anbetung bei dem Projekt beteiligt ist.

 

In ansprechenden Medienformaten erzählen Ordens- und Weltpriester, Ordensfrauen, Diakone sowie geweihte Jungfrauen über ihren eigenen Berufungsweg und dies in einem Stil, der die Begegnung mit den Protagonisten in den Videos zu einem nahbaren Erlebnis macht. Mittels VLOGs (Video-Blogs), Reels und Shorts werden bewegende und entscheidende Momente der jeweiligen Berufung ins Licht gerückt, die vom Stil den Geschmack der Generation Z treffen sollen. Mit einem eigens entwickelten online Berufungscheck erhalten Interessierte Anregungen und Impulse für ihren jeweiligen Berufungsweg.

 

Berufungssuche online

Die Erfahrung beim Medienprojekt „Priesterforum“ von 2016 bis 2019 habe gezeigt, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene heute lange online informieren, bevor sie den persönlichen Kontakt mit einer Ansprechperson suchen, so Initiator Rupert Santner. Gleichzeitig sei zu beobachten, dass es noch immer wenige Anlaufstellen und Antworten für jene gebe, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind, insbesondere im digitalen Raum. Auch Rückmeldungen von Jurymitgliedern und Teilnehmenden des Vocation Music Award sind in das neue Medienprojekt eingeflossen.

 

„Gott ruft“ wird von Canisiuswerk, Bischofskonferenz, Missio und den Ordensgemeinschaften unterstützt. „Es freut mich, dass 'Gott ruft' auf so breite kirchliche Unterstützung stößt. Kürzlich sind auch die Berufungspastoral in Deutschland und aus der Schweiz als Unterstützer eingestiegen“, sagt Rupert Santner, Projektinitiator und Kooperator in den Pfarren Hüttau, Eben im Pongau und St. Martin am Tennengebirge: „Eine internationale Vernetzung für missionarische Themen ist ähnlich wie beim Vocation Music Award sehr zu begrüßen, zudem sich User online über die Grenzen hinweg bewegen.“

 

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Menschen ermutigen

Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz, sagt über Gott ruft: “Das Evangelium ist zu allen Zeiten am Puls der Zeit verkündet worden. Es wurde von Mensch zu Mensch im Erzählen weitergegeben, es wurde niedergeschrieben, es wurde gedruckt. Das Evangelium war erfahrbar, kirchliches Leben war sichtbar - dies ist auch im Hier und Heute, im Angesicht von sich rasant entwickelnden Kommunikationsmöglichkeiten unser Auftrag. Direkte Begegnung und Erfahrung können nie ersetzt werden, doch die Aufmerksamkeit dafür, die Anbahnung für den Kontakt müssen wir mit verschiedensten Mitteln immer wieder neu anregen.” Gott ruft wolle daher diesen Ruf Gottes die nächsten zwei Jahre hindurch in der digitalen Welt neu hörbar machen, so Santner. 

 

Nähere Infos: https://gott-ruft.com/