Ich schätze besonders die Psalmen. Sie haben eine große Weite, was die Gedanken betrifft, die drinstecken und auch das Bewusstsein, dass Menschen auf der ganzen Welt gerade diese Gebete schon lange beten, gefällt mir.
Ein Psalm, der mich dabei besonders anspricht und den ich auch auswendig kann, ist der Psalm 23 – ein sehr schöner poetischer Text. Mit gefällt dieses Bild von Gott als der gute Hirte, dieses Wissen, Gott schützt mich, Gott geht mit mir. Auch die Symbole der Gastfreundschaft, die da drinnen stecken sprechen mich an.
Manchmal habe ich Phasen wo ich das Stundengebet im Zug bete – etwa in der Fastenzeit oder im Advent. Sonst bete ich am Abend vor dem Einschlafen, im Gottesdienst oder auch mal mitten am Tag.
Ich bete auch immer wieder gerne mit meinen Kindern. Ich mache mit ihnen das Kreuzzeichen und dann ist es mir wichtig, ein freigesprochenes Gebet zu beten, weil ich meinen Kindern auch beibringen will, dass man zu Gott so sprechen kann, wie einem einfach ist.