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09.05.2014

Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 11. Mai

Gesellschaft und Kirche brauchen Menschen , die "Leuchttürme" und "Wegweiser" sind.

Hinaus ins Weite! Aus dem Motto des Vorjahres des Weltgebtstag für geistliche Berufungen – "Glauben leben,  Türen öffnen" – erwächst heuer 2014 eine neue Perspektive. Im gelebten Glauben wandert unser Blick über die Weite, die vor uns liegt. Es geht darum, Herausforderungen anzunehmen, die Freiheit zu spüren, sich auf Unbekanntes einzulassen – getragen von Vertrauen: "Er  führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hatte an mir  Gefallen" (Psalm 18,20).

 

Keine Angst vor Neuem!

Auch Papst Franziskus ermutigt uns, keine Angst vor Neuem zu haben: "Daher erfordert jede Berufung stets ein Herausgehen aus sich selbst", schreibt er in seinem Brief zum Weltgebetstag 2014.

 

Und: Es ist "ein Auszug, der uns auf einen Weg der Anbetung des Herrn und des Dienens an ihm in  den Brüdern und Schwestern führt". Schon beim Ad‐limina‐Besuch der österr. Bischöfe im Jänner 2014 wies er darauf hin, dass jede und jeder gerufen und gesandt sei: "Aber es ist nicht gesagt, dass der Ort dieses Rufs nur das Pfarrzentrum ist. Es ist nicht gesagt, dass sein Moment notwendig die gemütliche Pfarrveranstaltung ist. Der Ruf Gottes kann uns genauso erreichen am Fließband und im Büro, im Supermarkt, im Stiegenhaus, also an den Orten des alltäglichen Lebens."

 

Berufung ist kein Zwang

Berufung ist kein Zwang. Sie ist Liebesangebot Gottes, und wir sind frei, ja oder nein zu sagen. Das freie "Ja" des Menschen scheint riskant. Aber so lernen wir, die Perspektiven Gottes einzunehmen –  ein Weg, der uns immer wieder "Hinaus ins Weite" führt und unsere kleinen persönlichen Horizonte übersteigt. Davon geben im Werkheft des Canisiuswerks "Hinaus ins Weite".

 

Menschen Zeugnis, die ihrer Berufung gefolgt sind: Ein Priesteramtskandidat mit seinem persönlichen Weg; eine Ordensfrau, die die Welt mitgestalten möchte und eine junge Volontärin in  Brasilien.