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09.02.2015

„Getauft und Gott geweiht“

Glaube konkret - von Dr. Hubert Philipp Weber

Mit dem Begriff „geweihtes Leben“ meint man unter anderem Mönche, Nonnen oder Ordensleute, die mit einem Versprechen (der sogenannten Ordensprofess) sich ganz in den Dienst Christi stellen. Sie leben ihr Christsein auf eine besondere, intensive Weise. Sie verzichten dafür auf eine Familie, eigenen Besitz und ordnen sich der Gemeinschaft unter..   

 

Was geweiht wird, ist für Gott und für den Gottesdienst bestimmt. Deshalb werden Bischöfe, Priester und Diakone geweiht, aber auch Kirchen und Altäre.


Aber auch die Taufe ist auf eine bestimmte Art eine Weihe, weil die Getauften damit ihr Leben ganz in Gottes Hand legen.


Im Lied heißt es: „Ich bin getauft und Gott geweiht“ (Gotteslob Nr. 491). In der Taufe sagt Gott zu mir: Du bist mein Kind. Und ich verspreche Gott, mein Leben nach dem Evangelium auszurichten.


Das erinnert uns Christinnen und Christen daran, dass wir Menschen nicht nur für uns selbst auf der Welt sind, sondern dass wir Gott in unserem Leben einen Platz geben sollen.