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Gottesmutter mit drei Händen, Cover
Media Maria-Verlag / Gottesmutter mit drei Händen, Cover
18.05.2015

Buchtipp: „Gottesmutter mit drei Händen“

Peter Dyckhoff verfasste ein ganz persönliches  Marienlob.

Am Anfang stand eine ungewöhnliche Begegnung mit einer Marien-Darstellung. Peter Dyckhoff, der bekannte deutsche geistliche Autor, verbrachte vor seiner Priesterweihe ein Studiensemester in Israel. Er lernte in Jerusalem einen Ikonengaleristen und eine herrliche Ikone kennen. Der Galerist teilte ihm mit, dass Henri Nouwen die zweite Ikone des Typs „Dreihändige Muttergottes“ erworben habe.

 

Nouwen hat u. a. „Der dreifache Weg“, „Ich hörte auf die Stille“  und „Gottes Clown sein“ verfasst.

 

Ikonentyp Dreihändige Muttergottes

Dyckhoff begann einen Briefwechsel mit Nouwen, um mehr über diesen Ikonentyp zu erfahren. Und landete bei Johannes von Damaskus. Unter dramatischen Umständen verlor der Kirchenvater Johannes von Damaskus, er lebte im 8. Jahrhundert, seine rechte Hand, die ihm dann auf wundersame Weise wieder „nachgewachsen“ ist.

 

Aus Dankbarkeit schrieb er (Ikonen werden „geschrieben“, nicht „gemalt“) die erste Ikone der Gottesmutter mit drei Händen, die sogenannte „Tricherusa“.Irgendwann landete das Original dieser Ikone im griechischen Athoskloster Chiliandar.

 

Auswahl in der Bilderflut treffen

Dyckhoff erinnert in seinem Buch (erschienen im „Media Maria-Verlag“) auch daran, dass diese Ikone eine zum Kindersegen führende gnadenvolle Kraft ausstrahlt, weswegen sie so oft von Hilfesuchenden aufgesucht wird.


Angesichts der Bilderflut ist es heute geradezu ratsam, aus der Fülle der täglich auf uns einströmenden Bilder eine Auswahl zu treffen und etwa eine Ikone zu betrachten, schlägt Dyckhoff vor: „Die Ikone der Gottesmutter anschauen und im Beten und Anschauen vor ihr verweilen, schweigend mit ihr Kontakt aufnehmen und ihre Ausstrahlung auf uns wirken lassen. Wir werden zu dem, was wir schauen.“