Montag 16. März 2026

Schnellsuche auf der Website

Der Sonntag
03.02.2016

Die 14 Werke der Barmherzigkeit

Die sieben geistigen und sieben leiblichen „Werke der Barmherzigkeit“.

Diese „Werke“ besitzen höchste Aktualität, wie schon der hl. Augustinus unterstrich: „Alle erwarten, dem Christus zu begegnen, der im Himmel sitzt; aber schaut ihn, wenn er vor der Tür liegt, schaut ihn in dem, der hungert, der friert, in dem, der nichts hat, in dem, der Ausländer ist.“


Im Rahmen des „Außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit“ hat der „Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung“ im „Schwaben-Verlag“ acht äußerst empfehlenswerte Büchlein herausgegeben, die sich der Vielfalt der Barmherzigkeit widmen:

  1. „Kirchenväter und die Barmherzigkeit“,
  2. „Heilige und die Barmherzigkeit“,
  3. „Beichte, Sakrament der Barmherzigkeit“,
  4. „Päpste und die Barmherzigkeit“,
  5. „Psalmen der Barmherzigkeit“,
  6. „Barmherzigkeit feiern. Liturgische Anregungen“ und
  7. „Gleichnisse der Barmherzigkeit“.
     
  8. Im achten Buch „Geistige und leibliche Werke der Barmherzigkeit“ erläutert Prof. Salvador Pie-Ninot diese insgesamt 14 Werke, ausgehend von der Weltgerichts-Rede des Matthäusevangeliums (Kapitel 25, Verse 31-46).

 

Viele leben die sieben Werke der leiblichen Barmherzigkeit, ohne sie alle auf Anhieb aufzählen zu können:

  1. Dem Hungrigen zu essen geben,
  2. den Durstigen zu trinken geben,
  3. die Nackten zu bekleiden,
  4. die Fremden aufzunehmen,
  5. den Kranken beizustehen,
  6. die Gefangenen zu besuchen und
  7. die Toten zu begraben.

 

Weniger bekannt sind die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit:

  1. Dem Rat geben, der ihn braucht;
  2. den lehren, der nichts weiß;
  3. den korrigieren, der irrt;
  4. den Traurigen trösten;
  5. die Beleidigungen verzeihen;
  6. die unangenehmen Menschen mit Geduld ertragen; und schließlich
  7. beten.