Im Vikariat Süd und im Vikariat Stadt der Erzdiözese Wien läuft mit 31. August die fünfjährige Amtsperiode der Bischofsvikare aus.
Für die Stadt Wien hat Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn Bischofsvikar P. Dariusz Schutzki CR für weitere fünf Jahre ernannt. Das Vikariat Süd (Vikariat unter dem Wienerwald) bekommt mit P. Petrus Hübner OCist einen neuen Bischofsvikar, nachdem BV Rupert Stadler den Erzbischof gebeten hatte, ihn wegen gesundheitlicher Gründe und Auffassungsdifferenzen bei den nächsten Schritten des diözesanen Entwicklungsprozesses APG 2.1 nicht für eine weitere Amtsperiode zu ernennen.
Im dritten Territorialvikariat, dem Vikariat Nord (Vikariat Unter dem Manhartsberg), steht keine Personalentscheidung an, weil Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky erst seit vier Jahren im Amt ist.
P.Petrus Hübner ist Zisterzienserpater im Stift Heiligenkreuz und Pfarrer in Muthmannsdorf und Maiersdorf. Er ist der dienstälteste Dechant in seinem Vikariat. Seine Funktion als Pfarrer bleibt aufrecht.
Dazu Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn: "Dariusz Schutzki und Rupert Stadler haben in den vergangenen fünf Jahren mit großem Einsatz sehr viel geleistet. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar, insbesondere auch für ihre Arbeit bei Konzeption und Umsetzung unseres Entwicklungsprojektes. Ich hätte Rupert Stadler gerne wiederbestellt, verstehe und respektiere aber seinen Wunsch. Ich danke Dariusz Schutzki für seine Bereitschaft, den Dienst eines Bischofsvikars weitere fünf Jahre zu übernehmen. Derselbe Dank gilt P. Petrus, den ich als Seelsorger ebenso schätze wie als Dechanten, dem die Erneuerung der Kirche ein großes Anliegen ist."