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22.06.2016
Besuch von Rapid-Vertretern bei Kardinal Schönborn

„Wir in der Kirche können auch manches vom Fußball lernen“

Kardinal Schönborn bekam ein Trikot des Fußballklubs SK Rapid Wien überreicht.

Der Wiener Erzbischof erhielt am Mittwoch, 22. Juni 2016 Besuch von Vertretern des österreichischen Bundesligaklubs und Rekordmeisters SK Rapid Wien. Anlass war eine Kooperation, die der Fußballklub mit der Erzdiözese Wien eingeht. Im neuen Allianz-Stadion der „Grün-Weißen“ wird es einen Andachtsraum geben. SK Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek: „Dieser ermöglicht von Taufen bis zu Hochzeiten, diese wunderbaren Anlässe gemeinsam zu feiern.“ Peschek erinnert an die Tatsache, dass Rapid früher auch auf der „Pfarrwiese“ seine Spiele ausgetragen hat.

 

Kardinal Christoph Schönborn freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Wiener Traditionsfußballklub: „Ich glaube, dass ist eine ganz positive und erfreuliche Kooperation. Wir verdanken den Verantwortlichen vom SK Rapid und dem Weikendorfer Pfarrer Christoph Pelczar das gute Miteinander, das hier gewachsen ist. Ich denke, dass ist vorbildlich. Rapid ist Vorreiter in vieler Hinsicht und in diesem Fall.

 

Fair play ist wichtig

Der Wiener Erzbischof hat zum Fußballsport aus seinen jüngere Jahren Erinnerung: „Man darf mich nicht zu genau fragen, Ich war der schlechteste Fußballer in meiner Klasse“, bekennt Kardinal Schönborn. Vertreter von Rapid Wien, Geschäftsführer Christoph Peschek und Prokurist Harry Gartler übergaben dem Kardinal ein „Rapid-Trikot“ mit der Nummer 10 und dem Spielernamen Schönborn. Auf die Frage, wobei es beim „Kicken“ ankommt unterstreicht Kardinal Schönborn: „Es ist ein spannendes Spiel. Es gibt Fouls, Niederlagen. Aber das Wichtigste ist dabei sein und fair zu spielen. Und ich denke, da können wir in der Kirche auch manches vom Fußball lernen.“

 

Auf das Spiel des Österreichischen Nationalteams, das bei der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich nun das entscheidende Spiel gegen Island vor sich, hat der Wiener Erzbischof folgende Hoffnung: „Natürlich kann man sagen, die Kleinen sind die Bevorzugten des lieben Gottes, aber Österreich ist auch nicht so ein großes Land. Daher hoffe ich schon für Österreich. Aber ich bin mir sicher, sie werden sich redlich bemühen und der Ball rollt weiter.“