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Wie feiert man „Erntedank“ in der (Groß)-Stadt?
Der Sonntag
09.09.2016

Dank für die „Früchte“

Wie feiert man „Erntedank“ in der (Groß)-Stadt? von Mag. Manuela Ulrich

 

 

Wie viele Menschen in Österreich habe auch ich das Glück, einfachen Zugang zu Nahrung und anderen lebensnotwendigen Dingen zu haben. Ich verdanke all das Menschen, die für mich und andere ernten und produzieren.

 

Nicht immer ist mir bewusst, wie reich beschenkt ich durch die Arbeit anderer werde.

 

Wenn wir in der Kirche Erntedank feiern, egal ob auf dem Land oder in der Großstadt, dann danken wir Gott „für die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit“. Mit den Gaben, die wir in die Kirche bringen, tragen wir auch all jene vor Gott, denen wir diese verdanken.


Zum Erntedankfest braucht es keine Erntekrone. Es braucht das Bewusstsein, dass wir Beschenkte sind:

 

  • Was ist meine Frucht menschlicher Arbeit und was könnte ich dafür dankbar mitbringen?
     
  • Für wen sind wir dankbar und wer bedarf unseres Gebetes in den Fürbitten?
     
  • Und mit wem teilen wir unsere Gaben, die wir so wunderbar vor dem Altar drapiert haben?

 

Soll Erntedank nicht zum bloßen Brauchtum verkommen, dürfen wir auf all jene nicht vergessen, denen es nicht so gut geht, damit auch sie „an der Fülle der Gaben teilhaben können“.

 


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