Vergangene Woche ging der Traum einer jungen Frau in Erfüllung. Zur besten Sendezeit durfte sie im französischen Fernsehen als „Miss Meteo“ den Wetterbericht präsentieren. Das Besondere an der jungen Frau: Sie hat das Down-Syndrom. „Ich bin anders, aber ich will allen zeigen, dass ich eine Menge kann“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.
Das Echo war überwältigend: 100.000 „Gefällt mir“! Mélanie Ségard ist ein Hoffnungszeichen. Sie zeigt, was für wunderbare Menschen Personen mit Down-Syndrom sein können.
Am kommenden Dienstag, dem 21. März, ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Kommt es langsam zum Umdenken in unserer Gesellschaft? Derzeit kommen 90 Prozent aller Ungeborenen mit Down-Syndrom nicht bis zur Geburt. Passen sie nicht in unsere Welt, weil sie als nicht perfekt gelten? Deshalb sieht man heute bei uns immer weniger Kinder mit Down-Syndrom (Trisomie 21).
Immer wieder entscheiden sich Ehepaare trotz Down-Syndrom für ihr Kind. Weil es für sie ein Wunschkind ist. Zwei meiner befreundeten Familien haben Down-Syndrom-Kinder. Eltern und Geschwister sind sich einig: Diese Kinder sind „unser Sonnenschein“. Sie bringen so viel Menschlichkeit und Herzlichkeit in die Familie!