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03.02.2018

Ihr sollt ein Segen sein!

Am 3. Februar wird der „Blasiussegen“ mit den gekreuzten Kerzen gespendet.

 

Seit dem 11. Jh. gilt der Blasiussegen mit den gekreuzten Kerzen als Hilfe gegen alle Arten von Halskrankheiten. Wobei der Name des Segens bekannter ist als das Leben des hl. Blasius selbst, der zu den 14 Nothelfern zählt und einst selbst Arzt und später Bischof war.


Wer sich bewusst segnen lässt, kann erleben, wie sich Dinge verändern. Manche Menschen spüren den Segen als Schutz oder Ermutigung, andere als Freude oder Kraft in schwerer Zeit. Viele Menschen erleben nach einem Segen eine intensivere Beziehung zu Gott.

 

Doch wer darf eigentlich segnen?

In der Regel gilt der priesterliche Segen als besonders kraftvoll, da es Christus selbst ist, der uns durch den Priester kraft der Weihe segnet. In der Bibel werden aber alle Christen immer wieder dazu aufgefordert, andere zu segnen.

 

Doch was ist Segen genau und dürfen wir einfach so um Segen bitten und segnen?

 

Ein Segen wird in der Regel gesprochen, oft begleiten ihn auch Gesten wie Kreuzzeichen, Handauflegung oder der Gebrauch von Weihwasser. Das deutsche Wort „segnen“ kommt vom lateinischen „signare – etwas mit einem Zeichen versehen“. Das lateinische Wort für Segen ist „benedictio“ und bedeutet „Gutes sagen“. Es zeigt einen weiteren Aspekt des Segens auf: Es ist ein gutes Wort, das zu oder über einem Menschen oder einer Situation ausgesprochen wird.

 

Bekannt sind Segenswünsche zum Geburtstag oder jene, die uns am Schluss eines Gottesdienstes zugesprochen werden. Gesegnet wird der Mensch – nicht das, was er tut. Der Segen soll gerade dazu verhelfen, dass das Böse in dem anderen Menschen überwunden wird. Der Segen ist also Gottes Gegenkraft gegen das Böse.