Sie birgt echte Schätze aus Literatur, Philosophie und Theologie: die „Kleine Bibliothek des Abendlandes“ (KBA), die von der Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und der Germanistin Gudrun Trausmuth im Heiligenkreuzer Be & Be-Verlag herausgegeben wird.
Damit bietet diese Reihe eine gleichsam katholische Alternative in der unüberschaubaren Welt der Bücher.
Viele Bücher sind seit Jahren vergriffen, hier werden sie einem interessierten Publikum wieder zugänglich gemacht. Ein sogenanntes „Leselicht“ beleuchtet pro Band einen zentralen Aspekt des jeweiligen Textes.
Die ersten vier Bände dieser faszinierenden Buchreihe liegen bereits vor: „Fionn der Held. Irische Sagen und Märchen“ von James Stephens ist der erste Band.
Ida Friederike Görres, selbst eine katholische Schriftstellerin, hat diese keltische Erzählfreude sprachgewaltig übersetzt. Das einleitende „Leselicht“ stammt von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz.
Als zweiter Band erschien Paul Claudels Meditationen zum Heiligen Kreuzweg und sein packendes Drama „Mariä Verkündigung“.
Ende Mai wurde in zwei Bänden der berühmte Doppelroman „Das Schweißtuch der Veronika“ von Gertrud von Le Fort veröffentlicht.
Der erste Band heißt „Der römische Brunnen“, der zweite Band „Der Kranz der Engel“.
Mein Fazit:
Welch ein Glück, dass viele dieser wertvollen Texte, die zum Teil vergriffen waren, nun wieder zugänglich sind. Eine absolut empfehlenswerte Reihe.