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Tyrolia-Verlag,
31.10.2019

Diakone für Diakoninnen

Franz Ferstl zeichnet in diesem Buch die lebendige Geschichte des Ständigen Diakonats nach.

Im Laufe der Kirchengeschichte haben sich viele geistliche Quellen aufgetan, andere wiederum sind versiegt.“ Dieser so lapidar klingende Satz gilt auch für den Ständigen Diakonat.

 

Das Verschwinden des (biblisch grundgelegten) Ständigen Diakonats im fünften Jahrhundert und die Neuentdeckung dieser Quelle durch das Zweite Vatikanum (1962 bis 1965) ist ein ermutigendes Bild für die Entwicklung des Diakonats in der Kirche. Denn es ist eine erfreuliche Tatsache, dass sich so viele bewährte Männer zum Diakonat berufen fühlten und fühlen und ihre Kräfte und Charismen in diesem Dienstamt einbrachten und einbringen.

 

Innerhalb der ersten 50 Jahre ist die Zahl der Berufungen zum Diakonat österreichweit auf über 750 aktive Ständige Diakone angewachsen. Umgelegt auf die Anzahl der Pfarren in Österreich ist in jeder vierten Pfarre ein Ständiger Diakon tätig und prägt das Leben der Pfarre diakonal mit.

 

Die aus dem Volk erwählten und zu Ständigen Diakonen geweihten Männer sind mit ihrem familiären und beruflichen Hintergrund auf der Basis ihrer Erfahrung und Kompetenz dort, wo sie stehen, und in ihren Pfarren Brückenbauer eines gelebten Glaubens.

 

„Die Weihe von Frauen zu Ständigen Diakoninnen sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen“, ist Diakon Franz Ferstl überzeugt. Die Ordination von Frauen wird auch schon von einigen Bischöfen für möglich gehalten. „Nach meiner Meinung – und der Meinung fast aller Ständigen Diakone – wäre sie zweifelsohne eine Antwort auf die Zeichen der Zeit“, unterstreicht  Ferstl.

 

Mein Fazit:
Das informative Buch ist eine gelungene Hinführung zu einem wichtigen Dienst unserer Seelsorge. Sehr empfehlenswert.