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01.07.2019 · Glaube · Beichte

Die Freiheit zu sagen: Es ist genug!

Es geht aus christlicher Sicht nicht darum, mir das Essen zu vermiesen, mir die Freude an der Sinnlichkeit zu vergällen, sondern um die Frage des Maßes. Und diese Frage muss ich mir selbst beantworten.

Viele Menschen erleben die „Völlerei“ als schmerzliche Einschränkung im Leben: „Mit meinem schweren Körper kann ich nicht mehr so einfach im Flugzeug sitzen, ich kann kaum mehr mit meinen Kindern oder Enkelkindern spielen. Ich komme die Stiegen nicht mehr hoch, ich mag schon gar nicht mehr ausgehen, weil ich nicht weiß, was ich anziehen soll.“ Es ist also eine Sünde, sich selbst so viel vom Leben zu nehmen ...

Die Völlerei  (lateinisch gula) ist jene Charaktereigenschaft eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt – zumeist durch „üppiges und unmäßiges Essen und Trinken“.

 

Völlerei ist auch als Fresssucht, Schwelgerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmäßigkeit bekannt.


Ihr Gegenstück ist die Mäßigung.


 

 

Wir treffen die Psychotherapeutin Eva Maria Berger im „Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien“. Sie ist im „Adipositas-Zentrum mit sehr breitem Therapieangebot“ für schwer übergewichtige Menschen tätig und arbeitet dort in der „Coping School“, einem eigenen Programm für Menschen mit krankhaftem Übergewicht, das vor vier Jahren für adipöse Patienten entwickelt wurde.

 

Dort wird u.a. gemeinsam gekocht, über gesunde Ernährung gesprochen, geturnt und es werden die eigenen Lebens- und Essensgewohnheiten analysiert. Es geht dabei in gewisser Weise ums Maßhalten.

 

„Aber was mein persönliches Maß ist, das muss ich selber spüren und das ist auch nicht jeden Tag dasselbe,“ erklärt Berger. „Wenn es sehr kalt ist und ich mich draußen viel bewege, dann brauche ich berechtigterweise auch mehr zu essen als wenn es heiß ist und ich den ganzen Tag drinnen sitze.“ Es sei ganz wichtig, in sich hineinzuspüren und für sich zu erkennen, was passt und was nicht.


In dieser Folge geht es um die Völlerei, das „unmäßige Leben“. Wo liegt die Grenze zwischen ,sich gehen lassen‘ und einem medizinischen Krankheitsbild?


,Sich gehen lassen‘ ist eine Bewertung, die ich als Therapeutin nicht vornehme. Es geht ganz oft um das Füllen einer Leere, es geht um einen falschen Umgang mit Emotionen. In erster Linie natürlich auch darum, dass man vielleicht zu selten vernünftig isst und sich zu wenig bewegt. Und das gilt im Kern wahrscheinlich für viele von uns.


In Bezug auf die Völlerei geht es vor allem um die Erkrankungen Adipositas und Bulimie. Ich arbeite hier in der Coping School mit adipösen Patienten auf psychosomatischer Ebene. Denn Übergewicht ist meist eine psychosomatische Erkrankung, weil sich dabei eine psychische Ursache körperlich auswirkt.

 

Oft ist es eine „Binge-Eating-Störung“,  also Heißhungerattacken, die in den meisten Fällen emotionale Hintergründe haben. Das heißt, das Übergewicht ist eigentlich ein Symptom für eine Ursache, die in der Psyche begründet ist.


Die Völlerei ist eine der Wurzelsünden. Wie kann ich selbst an mir arbeiten,
damit der Körper wieder gesund wird?


Es ist sinnvoll, Psychotherapie zu machen, das ist immer Arbeit an und mit mir selbst. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, bei stark ausgeprägter Adipositas sich operieren zu lassen. Aber auch dann macht es für den dauerhaften Erfolg Sinn, nach den Ursachen zu suchen: Woher kommt die Gier nach viel Essen, was steckt hinter diesem Nicht-Sattwerden-Können, dass Menschen Hunger und Sättigung oft überhaupt nicht wahrnehmen können?

 

Es ist wichtig, sich mit den Ursachen zu beschäftigen. Essen ist ja ganz oft eine Ersatzbefriedigung für wesentliche Dinge im Leben, die mir fehlen.


Muss ich also schon viel früher anfangen und nach der Ursache suchen?


Ja. Schauen wir uns etwa übergewichtige Kinder an: Wenn es ihnen nicht gut geht, kompensieren sie es mit Essen. Man kann ja als Kind schwer sagen, ich packe jetzt meine Koffer und suche mir neue Eltern. Aber man kann sich vielleicht mit Essen irgendwie drüber retten, auch wenn dem Kind das alles überhaupt nicht bewusst ist.

 

Wenn Kinder also sehr dick sind, muss man schon fragen: Geht es dem Kind nicht gut, fehlt ihm irgendwas?  Manche Familien, speziell wenn die Eltern selbst übergewichtig sind, entwickeln auch die Strategie, Probleme mit Essen zu überspielen. Dieses Verhalten kriegen dann die Kinder von klein
auf mit.

 

Es heißt ja landläufig „Liebe geht durch den Magen“. In diesem Fall wird Liebe aber in Form von Essen ausgedrückt – dabei geht es in Wahrheit um etwas ganz Anderes.


Kennen sie auch Fälle, bei denen den Menschen eigentlich alles egal ist, sogar die eigene Gesundheit? Quasi: „Ich lebe und genieße solange, bis es nicht mehr geht.“


Das erinnert mich jetzt an den Film „Das große Fressen“. Ja, das gibt es, dass jemand sagt: Mir ist die eigene Gesundheit egal, solange mir das Essen schmeckt. Aber meistens ist es ja nicht so, denn genau gesehen geht es beim Überessen nicht mehr um Genuss.

 

Die Menschen haben oft schwere gesundheitliche Probleme – das reicht von Reflux, Diabetes, Bluthochdruck bis zur Entgleisung der Blutfette und Realitätsverlust. Ja, man kann sich mit Essen selbst zerstören!


Haben Sie im Bekannten- oder Verwandtenkreis Menschen, die damit kämpfen?

 

Sie meinen mit Übergewicht? Ja sicher. Ich hatte selbst einen Vater, der übergewichtig war und ich kenne das von klein auf. Meine Mutter war immer sehr schlank, mein Vater war dick. Essen war immer ein Thema. Ich bin in diesem Spannungsfeld aufgewachsen und habe auch erlebt, wie mein Vater still und heimlich in die Küche gegangen ist und den Kühlschrank geplündert hat.

 

Meine Mutter hat dann geschimpft und gesagt: Schau auf deine Gesundheit! Doch es ist mitunter wirklich schwer, ein altes Verhaltensmuster zu ändern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Übergewichtige in anderen Bereichen oft extrem disziplinierte Menschen sind, die wirklich viel leisten. Und dann gar keine Kraft oder Zeit mehr haben, auf sich selbst zu schauen. Weil sich immer gut und gesund zu ernähren, ist in der heutigen Zeit ja nicht so einfach, wo es an jeder Ecke Fastfood gibt.


Geht es auch darum, Kontrolle über seinen eigenen Körper zu haben? Ich denke jetzt konkret an die Magersucht.


Magersucht ist natürlich etwas anderes. Da geht es auch um die Angst vorm Leben, die dann mit der extremen Kontrolle über den eigenen Körper, über das eigene Verhalten, kompensiert wird. Aber das Essverhalten ist in beiden Fällen eine Antwort auf emotionale Probleme.

 

Adipöse Patienten sagen oft, sie können körperlichen Hunger gar nicht mehr wahrnehmen. Mitunter kommt es auch gar nicht dazu, weil sie einfach zu viel und zu oft essen.

 

Was wir dann in der Coping School versuchen ist, den Patienten diese Achtsamkeit, dieses Hinspüren auf sich selbst, wieder näherzubringen. Auch, um wieder einen Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden.

 

Wir neigen dazu, mit Essen unangenehme Gefühle zu verdrängen oder gute zu verstärken. Also lasse ich etwa die Wut auf meinen Chef, der mich mit Arbeit zugeschüttet hat, gar nicht erst zu, sondern stehe schon vor dem Kühlschrank, wenn ich nach Hause komme.

 

Das geschieht alles unbewusst, aber es ist wichtig, es bewusst zu machen: Was passiert da eigentlich, wie geht‘s mir dabei? Wie kann ich mit diesem Dilemma, in dem ich da stecke, anders umgehen? Das kann man lernen. -Siehe auch www.bhswien.at.


Welchen Stellenwert hat dann gesunde Ernährung? Das Thema „Bio“ ist ja bereits ein Modetrend geworden. Kann der Versuch, auf gesunde Ernährung umzustellen, dieses Bewusstsein stärken?


Das kann schon helfen und ist wichtig, weil in vielen Lebensmitteln Zusatzstoffe enthalten sind, die das Sättigungszentrum lahmlegen. Das führt dazu, dass man einfach nicht mehr zu essen aufhören kann oder Stoffe zu sich nimmt, die den Appetit anregen. Es macht schon Sinn sich vollwertig zu ernähren, aber natürlich kann man auch davon viel zu viel essen.


Kann etwa die Fastenzeit ein Anstoß sein, meine Essensgewohnheiten zu überdenken? Mal einen Tag bewusst weniger zu essen, um aus diesem Teufelskreis des Überessens rauszukommen?


Ja sicher. Alles was mich dazu bringt über mein Leben, über mein Essverhalten, über meinen Körper nachzudenken, kann ein Anstoß sein, etwas zu ändern. Natürlich macht es auch Sinn zu wissen, wie man bestimmte Dinge kocht, wie man Fett oder Zucker einspart.

 

Aber grundsätzlich gilt: Du darfst alles essen, aber nicht ständig und ununterbrochen. Es ist z.B. Ziel der Coping-School zu erkennen, dass man eigentlich nach einer halben Pizza oft wirklich genug hat.  


Aber früher gab es doch für die Kinder den Spruch: „Wenn du nicht aufisst, dann scheint morgen die Sonne nicht“.


Ja das war früher sicher so, dass die Menschen gedacht haben: Das geht nicht, dass da auf dem Teller etwas liegen bleibt. Aber als Erwachsene haben wir die Freiheit zu entscheiden, die halbe Pizza stehen zu lassen, herzuschenken, einzufrieren, was auch immer damit zu machen. Ich nehme mir die Freiheit, zu sagen: „Es ist genug, die Hälfte reicht“. 

 

Expertin


Eva Maria Berger
ist Psychotherapeutin im „Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien“. und
in freier Praxis tätig

 

erstellt von: Der SONNTAG / Wolfgang Linhart
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Weitere Informationen:

Matthias Beck über die

Wurzelsünde Völlerei:

Dabei geht es eigentlich um die Maßlosigkeit als Gegensatz zur „Tugend des Maßhaltens“. Maß heißt nicht Mittelmaß, sondern Maß meint die rechte Mitte zwischen zwei Extremen.

 

In Bezug auf das Essen reicht das von der Magersucht – die bis zum Tod führen kann – eben bis zur Völlerei, die meine Gesundheit genauso gefährdet. Ich esse soviel ich nur kann und wieviel ich wiege, ist mir egal. Mir schmeckt’s, ich esse. Da wäre die richtige Tugend des Maßes die Mitte.

 

Also, etwas mehr als notwendig zu essen, damit ich nicht verhungere, aber aus medizinischer Sicht vielleicht zehn Prozent weniger zu essen, als ich zum Sattsein brauche. Dann glaube ich, kann ich ganz gut ein Idealgewicht halten.


Es geht bei all diesen Untugenden oder Wurzelsünden eben darum, dass der Mensch über das Ziel hinausschießt. Wobei man das Ziel nicht ganz genau definieren kann.

 

Es geht nicht um ein Stück Torte – aber zwanzig Tortenstücke pro Tag sind zuviel. Es geht auch nicht um ein Glas Wein – aber jeden Tag drei Flaschen Wein sind zu viel.

 

Es geht aus christlicher Sicht also nicht darum, mir das gute Essen zu vermiesen, mir die Freude an der Sinnlichkeit zu vergällen, sondern um die Frage des Maßes. Und diese Frage muss ich mir selbst beantworten.

 

Experte


Ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. Matthias Beck
lehrt Theologische Ethik mit Schwerpunkt Medizinethik an der Uni Wien.


 

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"Tag des Judentums": Kirchen bekennen sich zu Dankbarkeit und Demut

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen Samstagabend in Wien - Wiener Dechant Simon in Predigt: "Die Shoah gehört zur Geschichte dieser Stadt. Sie verpflichtet uns."

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

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