Das Tuch ist aus „Mosaiksteinen“, 30 mal 30 Zentimeter großen Seidenquadraten, gearbeitet, die an die mosaikartig angeordneten Scherben vom „Scherbenherrgott“ erinnern.
Das Fatentuch misst 2,4 mal 10,5 Meter, die um das Kreuz geschlungen werden. Die Anordnung greift den Schwung des roten Tuches der Skulptur von Bryant Rokyta auf, die in der Kirche steht. Zwischen den unterschiedlich hellen Violetttönen blitzen immer wieder weiße und rosafarbene Seidenquadrate auf, die schon einen Hinweis geben auf das Osterlicht, das schon durchscheint in die Zeit der Vorbereitung, die Quadragesima.
Gefertigt wurde das Tuch von Maria Hanke, Schneidermeisterin aus Dürnkrut. Das Material stammt unter anderem aus Restbeständen violetter/rosafarbiger Messgewänder.