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28.05.2015

Was zeichnet eine "Pfarre Neu" aus?

"Der Sonntag" hat bei Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller Jagenteufel nachgefragt.

"Pfarre Neu" ist im Diözesanen Entwicklungsprozess der Arbeitstitel für die Vision der geistlich wie strukturell erneuerten Pfarre auf der Höhe der Zeit.

 

"Neu" ist das Kennzeichen der Botschaft Jesu, die uns um der Menschen willen zu Neuem verlocken will (vgl. Papst Franziskus, EG 11-14).

 

In dieser Weise "neu" soll Pfarre in Zukunft in der Erzdiözese Wien sein.

 

Strukturell verbindet sie die Stärke der Präsenz von Gemeinden vor Ort, die sich im Dorf oder im Stadtteil um Christus versammeln, mit der Stärke der Verbundenheit in einem größeren gemeinsamen Raum.

 

Mehrere heutige Pfarrgemeinden bilden eine gemeinsame Pfarre. Sie bleiben als lokale Gemeinden bestehen, die sowohl eigenständig als auch miteinander leben und wirken.

 

Die Pfarre verbindet Gemeinden und andere kirchliche Orte in ihrer Verantwortung als Christen in diesem Stück Welt. Das ermöglicht, in Einheit in der Vielfalt pointiert Schwerpunkte zu setzen.

 

Unsere bunte Gesellschaft ist dabei Partner für eine bunte missionarische Seelsorge der Pfarre als Gemeinschaft von Gemeinden (EG 28).