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18.02.2017 · Aus der Diözese · Seelsorge

Studie: Seelsorger-Zufriedenheit hängt nicht von Pfarrgröße ab

Die Seelsorgestudie wurde in Wien präsentiert.

Den Wiener Seelsorgern geht es überraschend gut. Ihre Arbeitszufriedenheit liegt genau im Bevölkerungsschnitt, das Burnout-Problem ist im Berufsvergleich eher gering. Am besten ist die Gesundheit bei jenen Seelsorgern, die im Team arbeiten.

Für die Studie hatten im Herbst 2016 alle 1.361 hauptamtlichen Seelsorger der Erzdiözese Wien einen Fragebogen zugesandt bekommen.

Nicht die Größe einer Pfarre bestimmt über die Zufriedenheit, Gesundheit und Belastbarkeit der dort tätigen Seelsorger, sondern vielmehr das "Klima vor Ort", zu dem besonders Wertschätzung und Zusammenarbeit zählen: Das besagt eine umfangreiche Studie der Erzdiözese Wien, die am Freitag, 17. Februar 2017, rund 500 kirchlichen Amtsträgern in der Wiener Aula der Wissenschaften präsentiert wurde.

Generalvikar Nikolaus Krasa, Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel und Studienleiter Prof. Christoph Jacobs informierten vorab im Rahmen eines Pressegesprächs über die Ergebnisse der Erhebung, deren Hintergrund die Wiener Diözesanreform ist.

55 Prozent haben Fragebogen ausgefüllt

Für die Studie hatten im Herbst 2016 alle 1.361 hauptamtlichen Seelsorger der Erzdiözese Wien - also Priester, Ordenspriester in diözesaner Funktion, Diakone sowie auf Seite der Laien Pastoralassistenten, Krankenhausseelsorger und Jugendleiter - einen Fragebogen zugesandt bekommen.

55 Prozent beantworteten diesen, wobei die Ergebnisse auch für die Nicht-Teilnehmer "verlässlich und repräsentativ" seien, erklärte Studienleiter Jacobs. Zentral ging es um die Lebens- und Arbeitssituation der Seelsorger - "jener Menschen, die unsere wichtigsten Akteure im derzeitigen Wandel sind", wie Prüller-Jagenteufel betonte.

Überraschend gute Ergebnisse

Den Wiener Seelsorgern geht es überraschend gut, lautet ein zentrales Ergebnis. Ihre Arbeitszufriedenheit liegt demnach genau im Bevölkerungsschnitt, das Burnout-Problem ist im Berufsvergleich eher gering. Am besten ist die Gesundheit bei jenen Seelsorgern, die im Team arbeiten, erst recht, wenn sie ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt sind und im persönlichen Leben besonderes Augenmerk auf Spiritualität haben. Letzteres bezeichnete Jacobs als wichtigsten "Hebel" der Zukunft für positive Veränderungen bei der Lebenszufriedenheit der Seelsorger oder auch für ihre Identifikation mit dem Beruf.

Dennoch sprach Jacobs von einigen "neuralgischen Punkten": Priester und Diakone seien im Durchschnitt leicht übergewichtig und machten zu wenig Sport. Was den Alkoholkonsum betrifft, sollte jeder vierte Seelsorger mit dem Arzt reden, ob nicht ein Suchtproblem bestehe, verdeutlichte der Pastoralpsychologe und -soziologe. Es handle sich hier um ein "Berufsrisiko", zumal sich für Seelsorger zu viele Gelegenheiten des Essens oder Trinkens ergäben. "Coaching und eine Gesundheitsinitiative wäre hier sinnvoll", empfahl der Experte aus Paderborn.

 

Zölibat hilfreich

72 Prozent der Wiener Priester gaben an, sie empfänden den Zölibat für die eigene Person und auch für ihren Dienst "hilfreich" - was ein deutlich höherer Wert ist als in deutschen Diözesen, in denen Jacobs im Vorjahr die gleiche Studie durchgeführt hatte. 25 Prozent der Priester sprachen von der Verpflichtung zur Ehelosigkeit allerdings als "Belastung". Anders als bei den Priestern bewerteten die in der Seelsorge tätigen Laien Ehe und Familie eher als Belastung für die Pastoralarbeit.

Kritik der Befragten wurde besonders hinsichtlich der eigenen Organisation Kirche laut. "Wenn es um Zukunftsstrategien, Prioritäten oder die Langfristigkeit der Entscheidungen geht, so haben viele die Skepsis, dass die Erzdiözese die Herausforderungen der Zukunft meistern wird", sagte Studienleiter Jacobs. Dieses große Problem zeichne sich in den deutschen Diözesen ebenso ab; vergleichsweise deutlich positiver beurteilten die Wiener Seelsorger, wie sich ihre Diözese um deren Mitarbeiter kümmert.

Viele Seelsorger aus anderen Kulturen

Ein Spezifikum für die Erzdiözese Wien sei auch, dass besonders viele Seelsorger aus anderen Kulturen tätig seien, erklärte Jacobs. Spannungen ergäben sich daraus besonders hinsichtlich des Bildes der Priester, von denen manche eine "ganz starke Position" wünschten, während andere wiederum die Gläubigen als Hauptakteure sähen. "Diese Haltungen miteinander ins Gespräch zu bringen ist eine große Herausforderung", so Jacobs. Detailauswertung einer vorangegangenen Studie über die Seelsorger in 22 deutschen Diözesen, deren Ergebnisse sich laut dem Forscher in den meisten Aspekten mit jenen aus Wien decken, werden in im März als Buch veröffentlicht.

Starker Veränderungswunsch bei Laien

Keine direkten Auswirkungen auf die Zufriedenheit und Gesundheit, aber dennoch enorme Relevanz für den Berufsalltag hat die laufende Diözesanreform in Wien, die vor fünf Jahren - mit den Schlagworten "Mission, Jüngerschaft und Strukturwandel" - gestartet wurde. Der Veränderungswunsch in der Erzdiözese Wien sei "sehr stark", zugleich sei jedoch auch die Skepsis speziell über die Änderungen in den Pfarrstrukturen mit 50 Prozent weit verbreitet, befand Jacobs. Laienseelsorger seien hier aufgeschlossener als Priester. Bei den Priestern betrage die gänzliche Ablehnung des Reformprozesses 22 Prozent. Allgemein herrsche der Eindruck vor, die Diözese stehe "erst am Anfang eines Prozesses, bei dem noch viel zu tun ist".

Hinsichtlich der Einstellung zur Diözesanreform machte der Studienleiter drei große Gruppen aus: Die beiden größten seien mit 40 Prozent Anteil zunächst die "liberalen Strukturkonservativen", die Reformen zwar bejahten, dabei aber Pfarrstrukturen erhalten wollten, sowie mit 38 Prozent die "idealisierenden Reformer", die jeder Reform zustimmten. Die 21 Prozent der "klassischen Bewahrer" seien hingegen bemüht, "das zu erhalten, was ihnen wichtig ist", sagte Jacobs.

"Das nötige Moment für die Bewegung einer großen Organisation ist weit überschritten", befand Generalvikar Krasa über den aktuellen Stand der Diözesanreform. Der administrative Umbau sei vergleichbar mit jenem des Wiener Stephansplatzes, der das Passieren kurzfristig mühsam mache. Die "Rüttelstrecke" gelte es jedoch hinter sich zu legen, "vor allem durch Reden und Kommunizieren". Hoffnungsvoll machten ihn dabei Erfahrungen aus der jüngsten "Pfarre Neu" im 4. Wiener Gemeindebezirk, wo sich eine sehr kritische Grundhaltung in Aufbruchsstimmung und Zufriedenheit gewandelt habe, so der Generalvikar.

Bessere Zusammenarbeit

Aus den Ergebnissen folgerte Generalvikar Krasa zudem, dass es besonders in der Zusammenarbeit der "Zentrale" mit den Seelsorgern noch Verbesserungspotenzial gebe. Die Studie lege zudem nahe, das bestehende Angebot zu geistlicher Vertiefung und Exerzitien ebenso noch weiter auszubauen wie auch Hilfestellungen zum Schutz der Gesundheit der Seelsorger. Bestätigt sehe man die Grundannahmen des diözesanen Entwicklungsprozesses, besonders was das Teamwork, den "charismenorientierten Einsatz" sowie die Schaffung größerer Einheiten betreffe.

Detailauswertungen und Diskussionen folgen

Der Generalvikar kündigte an, dass die Studienergebnisse nach einer ersten Präsentation von elf "Thesen" noch detaillierter ausgewertet und auf Ebene der verschiedenen Seelsorger-Berufsvertretungen diskutiert werden. Die Erzdiözese sehe die Zahlen als belastbare Basis für konkrete Maßnahmen, auch was Veränderungen in der Priesterbegleitung und Personalentwicklung betreffe. Ziel müsse es sein, "vor Ort gut funktionierende Seelsorgeteams zu haben, die mit den Gemeinden tätig sein können", so Krasa.

erstellt von: red/kathpress
18.02.2017
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Weitere Informationen

Berichte über die Seelsorgestudie zum nachhören:

 

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Wie kann Kirche im hektischen Stadtleben spirituelle Erfahrungen ermöglichen? Diese Frage stand im Fokus des Netzwerktreffens Citypastoral Österreich am 10. und 11. April 2025 in Wien.

Seelsorge im Krankenhaus

Krankenhausseelsorge: 1.000 Seelsorgende österreichweit im Einsatz

Welttag der Kranken (11. Februar) im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber allen, die sich haupt- und ehrenamtlich engagieren. Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausseelsorgenden: "Ein christliches Leben zu führen bedeutet, jenen Menschen, die leiden und eine Herausforderung zu bewältigen haben, beizustehen".

Gesprächsinsel: 20 Prozent mehr Gespräche

Seit einem Jahr ist die Gesprächsinsel Teil der Österreichischen Ordenskonferenz. Nun präsentierte Leiterin Verena Osanna die Zahlen. Diese zeigen: „Das Angebot der Gesprächsinsel wird gebraucht und geschätzt.“

Priesternotruf: neue Nummer, neue Organisation

Eine neue, kostenlose Rufnummer löst die bisherige Organisation des Priesternotrufes in Wien ab.

Freiwilligenmesse im Rathaus Wien: Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge war dabei!

Freiwilligenmesse im Rathaus Wien: Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge war dabei!

Die Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge präsentierte sich dieses Jahr erfolgreich mit einem eigenen Stand auf der Freiwilligenmesse.

Telefonseelsorge: Einsamkeit hat im Sommer Hochsaison

Telefonseelsorge: Einsamkeit hat im Sommer Hochsaison

Gerade im Sommer leiden viele unter Einsamkeit, denn Entlastungsangebote wie Therapeuten und Ärztinnen machen Sommerpause. Die Telefonseelsorge 142 ist rund um die Uhr für alle Sorgen, Anliegen und Probleme erreichbar und sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Festivalseelsorge: Intensive Gespräche bei 'Shutdown Festival'

Festivalseelsorge: Intensive Gespräche bei "Shutdown Festival"

Ökumenisches Team aus 11 katholischen und evangelischen Festivalseelsorgern war beim Festival auf AKW-Gelände bei Zwentendorf im Einsatz.

BRENNPUNKT.SEELSORGE

Tiefer Glaube - bringende Hoffnung - gelebte Liebe. Die Leistungen und Dienste unserer haupt- und ehrenamtlichen MItarbeiterinnen und MItarbeitern in der Kategorialen Seelsorge in dem neuen Magazin.

Panoramic View of Paris from Tour Eiffel, France

Olympia-Kaplan Lackner bereits in Startlöchern für Paris

Tiroler Priester: Spitzensport als "Vorbild für Christen, die himmlische Goldmedaille zu gewinnen".

'Mindful Crew' bietet Seelsorge bei 'Electric Love Festival'

"Mindful Crew" bietet Seelsorge bei "Electric Love Festival"

35 Seelsorgerinnen und Seelsorger betreuen Festivalbesucher am Salzburgring in "emotionalen Ausnahmezuständen". Small Talk und rund 1000 tiefergehende Gespräche werden erwartet.

Hunderte Seelsorge-Gespräche am Donauinselfest

40 katholische und evangelische Seelsorgerinnen und Seelsorger führten auf Europas größtem Open-Air-Festival 800 Gespräche. Die meisten Gesprächspartner waren unter 30 Jahre alt.

Menschen mit und ohne Behinderung haben am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung, der jährlich am 3. Dezember begangen wird,einen gemeinsamen barrierefreien Gottesdienst im Wiener Stephansdom gefeiert. Gestaltet wurde die in Gebärdensprach

Welttag der Kranken am 11. Februar: Segen für erkrankte Menschen im Stephansdom

Am Sonntag, dem 11. Februar 2024, lädt der Wiener Weihbischof Franz Scharl um 12:00 Uhr zu einem speziellen Gottesdienst für alle Menschen ein, die an körperlichen oder psychischen Krankheiten leiden.

Gefängniskorridor

Gefängnisseelsorger: Mehr Betreuung psychisch kranker Gefangener

Zahl der Gefängnisinsassen, die sich im letzten Jahr das Leben nahmen, verdoppelt. Seelsorger: Mangelndes Personal und Unterstützungsangebote Teil des Problems.

Notfallseelsorge ist Erste Hilfe für die Seele in außerordentlichen Notfällen und Krisensituationen. Sie wendet sich an Menschen, die durch elementare Ereignisse in ihrer Lebensgewissheit schwer erschüttert sind. Insbesondere sieht sie ihre Aufgabe i

Notfallseelsorge als "Erste Hilfe für die Seele"

Blaulichtorganisationen fordern Seelsorge für Angehörige bei Unfällen und Suiziden an.

Woman feeling alone during christmas holiday

Telefonseelsorge: „Weihnachtsungeheuer“ trübt Feiertagsfreude

Viele erleben Weihnachten als kein heiles, sondern belastendes Fest. Konflikte, Trauer und Ängste haben zu den Feiertagen Hochkonjunktur. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für alle Sorgen und Nöte unter der Nummer 142 kostenlos erreichbar.

Gesprächsinsel

Ordensgemeinschaften bauen Angebot in Wiener Gesprächsinsel aus

Die Österreichische Ordenskonferenz übernimmt mit 1. Jänner 2024 die Trägerschaft der Gesprächsinsel, des citypastoralen Angebots im Zentrum von Wien. Die Gesprächsinsel als sozialer und spiritueller Brennpunkt wird ausgebaut und weiterentwickelt.

Sendungsgebet

Sendungsfeier der PastoralassistenInnen und KrankenhausseelsorgerInnen

Kardinal Christoph Schönborn sendete sechs Frauen und vier Männer am 21. September 2023 im Stephansdom für ihren Dienst als PastoralassistentInnen und KrankenhausseelsorgerInnen.

Leitungswechsel in Citypastoral-Angebot 'Gesprächsinsel'

Leitungswechsel in Citypastoral-Angebot "Gesprächsinsel"

Die bisherige stv. Leiterin des Seelsorgeangebots, Verena Osanna, folgt auf Sr. Hermi Dangl, die in Ruhestand geht.

Verzweifelter Mann mit Smartphone

Weltsuizidpräventionstag: Einsamkeit lindern und Hoffnung geben

Was tun, wenn Einsamkeit krank macht und Betroffenen den Lebenswillen raubt? Anlässlich des Weltsuizidpräventionstags am 10. September macht die Telefonseelsorge Wien auf Hilfsangebote aufmerksam.

Kapelle in der Justizanstalt Josefstadt

Gefängnisseelsorger: "Der Mensch ist mehr als seine Tat"

Neuer leitender Anstaltsseelsorger der Justizanstalt Josefstadt, Jonathan Werner, im Interview über Missverständnisse und Vorurteile gegenüber Justizanstalten und Häftlingen.

Antonia Keßelring

Telefonseelsorge: Anrufer-Hoch im Sommer

Die meisten Anrufer des Jahres zählt die Telefonseelsorge Wien nicht zu Weihnachten (wie oft gedacht), sondern jetzt in der Urlaubssaison. Denn Entlastungsangebote wie Therapeuten und Ärzte haben Sommerpause, die Sorgen der Menschen fahren aber nicht auf Urlaub.

1000 Gespräche bei Festivalseelsorge auf Donauinselfest

Viele Menschen nutzten das Seelsorge-Angebot und teilten ihre Sorgen und Nöte mit speziell geschulten Festivalseelsorgern. Der Großteil der Gesprächspartner war unter 30.

Telefonseelsorge ist seit 25 Jahren kostenlose Notruf-Nummer

Psychosozialer Notruf unter der Nummer 142 erfährt auch nach Hochphase der Pandemie große Nachfrage. Chatberatung von jüngeren Ratsuchenden genutzt.

Geistlichen Begleitung: 'Autonomie und Authentizität in seelsorglicher Begleitung immer wichtiger'

Diözesane BegleiterInnen: "Autonomie und Authentizität in seelsorglicher Begleitung immer wichtiger"

Jährliches Austauschtreffen von cirka 50 geistlichen Begleiter*innen, die in der Berufungspastoral und im Erwachsenenkatechumenat tätig sind.

Dompfarrer Toni Faber

Valentinstag: Segensfeiern für Liebende in vielen Kirchen

Auch heuer wieder feiern Kirchen in der Erzdiözese Wien den Valentinstag mit Segnungen für Paare und Einzelpersonen. Im Stephansdom segnet Dompfarrer Toni Faber am 14. Februar um 20:00 Uhr Liebende.

im Cafe Caspar - Felix Ehrenbrandner, Pia Manfrin (Leitungsassistentin KHG Wien), Simone Wosniok, Johannes Kutter, Matthäus Hilus (Delegation KHG Köln), Sebastian Laschet (Student), P. Simon De Keukelaere (Leiter KHG Wien)

Inspirationsreise der Kölner KHG zur Katholischen Hochschulgemeinde Wien

Das Leitungsteam der KHG Köln hat das Jahr 2023 mit einer dreitägigen Lern- und Inspirationsreise zur Katholischen Hochschulgemeinde Wien begonnen.

Positive Zwischenbilanz beim Caritas-'Plaudernetz' gegen Einsamkeit

Positive Zwischenbilanz beim Caritas-"Plaudernetz" gegen Einsamkeit

Wiener Caritasdirektor Schwertner: Rund 30.800 Gespräche seit Gründung der Initiative im April 2020 geführt. 4.100 Plauderpartner in ganz Österreich im Einsatz.

Weihnachten für Einsame 2022

Nicht alle können Weihnachten in Gesellschaft feiern. Pfarren bieten spezielle Feiern für Einsame oder Trauernde an. Auch die Telefonseelsorge ist über Weihnachten voll besetzt im Einsatz.

Die Telefonseelsorge möchte ein Stück Weihnachten mit Einsamen und Verzweifelten teilen

Leiterin Antonia Keßelring: Die Telefonseelsorge hat zu Weihnachten Hochkonjunktur – Tipps für ein harmonisches Fest – Angebote in Pfarren für Menschen, die mit anderen feiern möchten Die Telefonseelsorge ist kostenlos Tag und Nacht unter der Nummer 142 erreichbar.

14 Jahre Wiener „Gesprächsinsel“: Dank und Auftrag in die Zukunft

Aufgrund der steigenden Nachfrage für die Angebote der Gesprächsinsel wurden heuer auch die Öffnungszeiten in die Abendstunden erweitert.

Menschen mit Behinderung feierten Gottesdienst im Stephansdom

Menschen mit Behinderung feierten Gottesdienst im Stephansdom

Barrierefreie Messfeier anlässlich des Welttags. Weihbischof Scharl: Menschen mit Behinderung im Zentrum der Kirche. Domprediger Huscava verweist auf Grundhaltungen Hoffnung und Empathie.

TelefonSeelsorge berät seit 10 Jahren auch online

TelefonSeelsorge berät seit 10 Jahren auch online

Die TelefonSeelsorge – Notruf 142 unterstützt Menschen in Krisenzeiten. Seit 10 Jahren bietet sie auch Beratung per Mail und Chat an, die vor allem von jüngeren Menschen gern in Anspruch genommen wird.

Gesprächsinsel

Wiener „Gesprächsinsel“: Längere Öffnungszeiten – starker Anstieg im Angebot in den sozialen Medien

Aufgrund der Nachfrage nach Gesprächen ist die Einrichtung auf der Wiener Freyung nunmehr täglich von Montag bis Freitag acht Stunden lang geöffnet.

Telefonseelsorge: Urlaubszeit kann belastend sein

Für Antonia Keßelring, Leiterin der Telefonseelsorge in der Erzdiözese Wien, gibt es "kein Sommerloch".

Festivalseelsorger: Reaktionen auf kirchliche Präsenz sehr positiv

Festivalseelsorger: Reaktionen auf kirchliche Präsenz sehr positiv

Referent für Festivalseelsorge, Florian Baumgartner: Viel Gesprächsbedarf bei Festivalbesuchern, Glaubens- oder Kirchenthemen spielen dabei aber kaum eine Rolle.

„Reisesegen to go“ zum Start der Urlaubssaison am Hauptbahnhof Wien und Stephansplatz

„Reisesegen to go“ zum Start der Urlaubssaison am Hauptbahnhof Wien und Stephansplatz

Mit Gottes Segen in den Urlaub: Im „Raum der Stille“ am Wiener Hauptbahnhof und im „Quo vadis?“ am Stephansplatz können alle, die es möchten, am Freitag, den 1. Juli 2022, einen Reisesegen für ihre Sommerferien empfangen.

Festivalseelsorge

Festivals und Seelsorge – passt das zusammen?

Aber ja, nicht nur werden die Seelsorger teils extra von den Veranstaltern angefragt, es gibt im März auch eine eigene Ausbildung zur Festivalseelsorge.

Telefonseelsorge: Mehr Anrufe wegen Ukrainekrieg

Fassungslosigkeit, Gefühle der Ohnmacht und der Verlust des Sicherheitsgefühles sind die häufigsten Motive, die besorgte Menschen wegen des Krieges in Gesprächen mit der Wiener Telefonseelsorge 142 ansprechen.

Kardinal Schönborn feiert Messe mit Häftlingen

Bischöfe besuchen vor Weihnachten Gefangene

ORF-"Orientierung" berichtet von Adventfeier mit Kardinal Schönborn in Justizanstalt Josefstadt. Auch Bischöfe Schwarz und Scheuer kündigten Gefangenenbesuche an.

Pandemie verstärkt Nachfrage nach Telefonseelsorge

Salzburger Telefonseelsorgeleiter Darmann: Pandemie verstärkt Bruch "durch Beziehungen und Familien". Bedarf nach Telefon- und Chatseelsorge für Kinder und Jugendliche stark gestiegen.

3. Dezember: Gottesdienst für Menschen mit Behinderung im Stephansdom

3. Dezember: Gottesdienst für Menschen mit Behinderung im Stephansdom

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung feiert Weihbischof Franz Scharl um 12 Uhr im Stephansdom einen barrierefreien öffentlichen Gottesdienst, der auch per Livestream übertragen wird.

Telefonseelsorge: Lockdown im Advent für viele besonders belastend

Telefonseelsorge: Lockdown im Advent für viele besonders belastend

Telefonseelsorgeleiterin Höpperger: Aggressionen steigen, Konflikte eskalieren auch wegen Corona. Immer öfter auch Corona-Pandemie Grund für Anrufe.

Gesprächsinsel

Wiener Gesprächsinsel auch im Lockdown offen und erreichbar

Vertraulich - kostenlos- anonym - ohne Anmeldung - offen für alle: die Gesprächsinsel auf der Freyung bietet die Möglichkeit zu seelsorgerischem Gespräch.

Der Trauer Raum geben - Trauer-Raum in der der Romanischen Kapelle

Der Trauer Raum geben - Trauer-Raum in der der Romanischen Kapelle

Einen Ort für die Trauer bietet von 26. Oktober bis 2. November wieder die Gesprächsinsel mit ihrem Trauerraum.

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