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11.12.2017 · Österreich & Weltkirche · Ökumene

Orthodoxes Kloster kommt doch nach St. Andrä

Pläne zur Errichtung eines orthodoxen Klosters in St. Andrä am Zicksee waren bereits im Oktober 2014 bekannt geworden.

Bischof Zsifkovics: "Ein großer Tag für die Ökumene, für das Burgenland und Europa".

Überraschende Wende im Tauziehen um das erste orthodoxe Kloster in Österreich. Wie die Diözese Eisenstadt am Montag, 11. Dezember 2017 mitteilte, wird es nun doch - und wie von Anfang an geplant - in St. Andrä/Zicksee gebaut. Metropolit Arsenios (Kardamakis) teilte dem neuen Bürgermeister von St. Andrä, Andreas Sattler, diese Entscheidung in einem am Montag in der Gemeinde eingelangten Schreiben mit. Dem Brief des Metropoliten war Ende November ein Schreiben des neuen Bürgermeisters vorausgegangen, der die klare Bitte zum Ausdruck brachte, "die Ansiedlung des Klosters in St. Andrä am Zicksee Wirklichkeit werden zu lassen". Für die katholische Diözese Eisenstadt sprach Bischof Ägidius Zsifkovics von einem "großen Tag für die Ökumene, das Burgenland und Europa" die Rede.

Für Metropolit Arsenios ist das Kloster "ein sichtbares Zeichen des Glaubens in der Welt" und "eine Erinnerung an die Möglichkeit eines jeden Menschen, zu Gott umzukehren". Es solle den orthodoxen Christen Österreichs spirituelles Zentrum und Wallfahrtsort sein und damit ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs "der ganzen Welt ein starkes Symbol für ein Europa des Glaubens, des Geistes, des Friedens und der Versöhnung sein", schreibt der Metropolit. Sein Brief trägt auch bewusst das Datum des Festtages des Heiligen Nikolaus von Myra (6. Dezember), der in der Ost- und Westkirche gleichermaßen beliebt ist.

Im April 2017 hatte der Metropolit der Gemeinde noch "betrübt, aber überzeugt von der moralischen Richtigkeit" mitgeteilt, dass man sich angesichts der Verbreitung von Falschmeldungen und teilweise von Feindseligkeiten gegen das Kloster als ein "Symbol des Friedens und der Versöhnung" seitens einer Minderheit im Ort veranlasst sehe, "sich der Standortfrage für das erste orthodoxe Kloster Österreichs neu zu widmen".

Aus rechtlichen Gründen musste im Juni trotzdem die zuvor von Kritikern des Projekts erzwungene Volksabstimmung über das Vorhaben durchgeführt werden. Dabei sprachen sich rund 60 Prozent der Bevölkerung für das Kloster aus.

In Folge kam es zu einer großen Zahl von burgenlandweiten und auch überregionalen Unterstützungserklärungen. Metropolit Arsenios wurde, wie er auch in seinem jetzigen Schreiben an Bürgermeister Sattler festhält, von verschiedensten Personen und Institutionen "teils beachtliche Hilfe und Mittel angeboten, um das Projekt an alternativen Standorten zu verwirklichen", von Menschen, denen "unsere Verbundenheit, unser Dank und unser Gebet gilt."

Für die nun doch erfolgte positive Entscheidung für St. Andrä ist nun aber ohne Zweifel das klare Bekenntnis des neuen Bürgermeisters für das Klosterprojekt ausschlaggebend. In dem von Vizebürgermeister und Gemeindevorständen mitunterzeichneten Schreiben heißt es u.a.: "Die klar überwiegende Mehrheit der St. Andräerinnen und St. Andräer hat im demokratischen Weg der Volksabstimmung als höchste Instanz der Meinungsbildung dem Projekt ihre Zustimmung erteilt und steht diesem positiv gegenüber." Der Metropolit werde somit "höflichst" ersucht, "die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen in St. Andrä in die Entscheidung einfließen zu lassen".

Der Metropolit wurde in dem Schreiben von Bürgermeister Sattler außerdem über die erfolgte Flächenumwidmung nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss und der positiven Beurteilung durch die Landesregierung sowie über das grüne Licht seitens der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See informiert.

 

Dank für Willkommensein

Er sei vom "Willkommensgruß der Bevölkerung" an die orthodoxe Kirche "menschlich sehr bewegt", bedankte sich der Metropolit in seinem aktuellen Brief an die Gemeinde. Er begrüßte zudem die eindeutige Entscheidung "in einem demokratischen Verfahren" zugunsten des Klosters, was ein "Auftrag an die politischen Verantwortungsträger" sei, "sich dem Willen der Bevölkerung nicht zu verschließen".

Zugleich bedankte sich der Metropolit in seinem Schreiben bei den "vielen Menschen - Vertretern diverser politischer Gemeinden und des öffentlichen Lebens sowie Privatpersonen - für ihre Solidarität mit der Entstehung des Orthodoxen Klosters als ökumenisches Jahrtausendprojekt".

 

Zsifkovics: Großer Tag für das Burgenland

Bischof Zsifkovics zeigt sich in einer ersten Reaktion hocherfreut von der positiven Wende: "Ich freue mich sehr, dass dem Geist des Dialogs, der Begegnung und des geschwisterlichen Aufbaus einer Stätte des Friedens und Glaubens zum Durchbruch verholfen wurde. Ich freue mich sowohl für meine Mitbrüder von der orthodoxen Kirche als auch für die Menschen von St. Andrä, die einem einzigartigen und ungemein bedeutsamen Projekt für die Ökumene eine Heimat geben werden."

Das sei ein großer Tag für die Ökumene, für St. Andrä und für die Diözese Eisenstadt, "die dadurch dem uns gegebenen Auftrag des heiligen Papstes Johannes Paul II. bei seinem Burgenlandbesuch 1988, im Herzen Europas stets eine christliche Brücke in den Osten zu sein, auf überaus konkrete Weise nachkommt".

Der Stellenwert des Vorhabens könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, so Zsifkovics: "Vergessen wir nicht, dass selbst Papst Franziskus die Menschen von St. Andrä ausdrücklich gesegnet und den Ort als mögliche Beheimatung für eine große ökumenische Chance gewürdigt hat. Vergessen wir nicht, dass der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel im Jahr 2014 St. Andrä eigens besucht hat, um in einem berührenden Fest der Begegnung die Bedeutung des Klosterprojekts zu unterstreichen."

 

Bürgermeisterwechsel in St. Andrä

Kritiker hatten Bürgermeister Sattlers Vorgänger Erich Goldenitsch wiederholt vorgeworfen, durch eine zögerliche und unentschlossene Haltung einen Nährboden für Vorurteile und negative Stimmungsmache entstehen zu lassen. Damit sei das Feld einer Minderheit im Ort überlassen worden, "die gezielt und sehr fleißig mit Desinformation, Halbwahrheiten und geschürten Ängsten operiert", so Anfang 2017 der Sprecher der Diözese Eisenstadt, Dominik Orieschnig. Dieser zeigte sich bereits vor der Volksabstimmung im Juni überzeugt, dass diese zugunsten des Klosters ausgehen werde, betonte jedoch zugleich in einem Appell an die Bevölkerung: "Wer gegen ein christliches Kloster stimmt, muss wissen, wogegen er stimmt. Nämlich gegen einen Ort der Stille und des Gebets, des Friedens und der Versöhnung und nicht zuletzt gegen einen Ort einer besonders naturverbundenen Lebensart."

Der nun verfasste Brief des neuen Bürgermeisters, der auch in der Vergangenheit öffentlich für das Kloster eingetreten war, sei ein starkes Bekenntnis für einen Ort des Friedens und der Ökumene, so Diözesansprecher Dominik Orieschnig: "In Zeiten, wo zu viele Verantwortungsträger in Fragen einer nachhaltigen Menschheitsentwicklung ihr Fähnchen nach dem Wind kurzfristiger ökonomischer, politischer oder sonstiger Vorteile hängen, sind all jene, denen dieses Kloster als spirituelle und kulturelle Weltbotschaft am Herzen liegt, dankbar für das Bekenntnis und den Mut, den Weitblick und die Klugheit, die aus dem Brief sprechen." Alle Menschen guten Willens und solche, die es noch werden wollen, seien jetzt herzlich eingeladen, sich dem anzuschließen, so der Diözesansprecher: "Es geht um mehr als um ein Kloster."

erstellt von: red/kap
11.12.2017
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Weitere Informationen:

Diözese Eisenstadt:
www.martinus.at

 

Orthodoxe Kirche in Österreich:
www.orthodoxe-kirche.at

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Weltsynode: Ökumene-Side-Event mit Kardinälen Schönborn und Koch

Präsentation des Pro Oriente-Films "Listening to the East" und des gleichnamigen Buches, die die Vielfalt synodaler Erfahrungen und Traditionen im Leben der orthodoxen und orientalischen Kirchen aufzeigen.

Globus in Händen

20 Jahre ökumenisches "Sozialwort": Kirchen starten neue Initiative

Beim Projekt "Sozialwort 20+" sollen österreichweit in Gottesdiensten Gäste aus jeweils anderen Kirchen kurze aktuelle Impulse zu Themen des "Sozialworts" geben oder bisher noch fehlende aktuelle Themen aufgreifen.

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Kirchen: Vertrauen in Hoffnungspotenzial des christlichen Glaubens

Mitternachtsgebet des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener Deutschordenskirche beschloss "Lange Nacht der Kirchen".

Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Stadt Wien zeichnet Religionspädagogin Christine Mann aus

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um Religionsdialog. Gästeliste mit prominenten Religionsvertretern war Spiegelbild für gutes Verhältnis der Glaubensgemeinschaften in Wien.

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Zwei-Päpste-Treffen im Vatikan mit gemeinsamen Gebet

Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Der Generalvikar der katholischen Ostkirchen in Österreich feierte am Samstag im Stephansdom "Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus" in deutscher und ukrainischer Sprache. Vorsitzender des ökumenischen Rates in Österreich kritisierte fehlende Friedensverhandlungen und Aufrüstung.

'Weltgebetstag der Frauen' 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

"Weltgebetstag der Frauen" 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

Älteste Ökumene-Frauenbewegung unterstützt heuer Christinnen und Christen in dem ostasiatischen Inselstaat. Liturgie für Weltgebetstag am 3. März von taiwanesischen Frauen.

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Auf Einladung der Stiftung Pro Oriente sind Ende Jänner 22 junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu einem internationalen Nahost-Jugendtreffen in St. Pölten zusammengekommen.

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Ökumene braucht nicht nur das Streben nach Einheit unter den christlichen Kirchen, sondern auch interreligiöse Offenheit. Dafür hat Kardinal Christoph Schönborn bei seinem traditionellen Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen geworben.

'Holodomor'-Gedenken

"Holodomor"-Gedenken am 26. November

Ökumenische Gottesdienste mit Österreichs Bischöfen für die Millionen Opfer der absichtlich herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine vor 90 Jahren. Gebet gilt auch dem Frieden in der Ukraine heute und den Opfern des Krieges.

"Mechaye Hametim": Christen gedachten der Novemberpogrome 1938

Ökumenischem Gottesdienst in Wiener Ruprechtskirche. Wiener Superintendent Geist erinnert an NS-Opfer Jochen Klepper, einen der bedeutendsten religiösen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ein kaum bekannter Brauch der Ehrerweisung:  Die Medizinische Universität Wien gedenkt jedes Jahr in einem ökumenischen Gottesdienst der Verstorbenen, die ihren Körper der Anatomie überlassen haben. Auch heuer findet diese Feier kurz vor Allerheiligen (27. Oktober, 18.00 Uhr) in der Votivkirche statt.

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Orthodoxer Metropolit Arsenios, katholischer Weihbischof Turnovszky und evangelische Oberkirchenrätin Bachler feierten mit Parlamentariern ökumenischen Gottesdienst in Wiener Hofburgkapelle.

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe Kirche

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe

Kirche "Am Schöpfwerk" in Wien-Meidling gehört künftig zur serbisch-orthodoxen Kirche. Schönborn bei Schlüsselübergabe an Bischof Andrej (Cilerdzic): Nach vielen Jahrzehnten lebendigen Glaubenslebens wird am Schöpfwerk auch in Zukunft das "Wort Jesu Christi verkündet und die Eucharistie gefeiert".

Ökumenische Sommerakademie mit Appell "Mehr Vertrauen wagen" eröffnet

23. Ökumenische Sommerakademie in Kremsmünster vom 13. bis 15. Juli zum Thema "Gesellschaft ohne Vertrauen - Risse im Fundament des Zusammenlebens". Theologe David: "Wir leben in einem Zeitalter des Misstrauens".

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Erste Begegnung dieser Art seit Beginn der Pandemie. Kultusministerin Raab und Bischofskonferenz-Vorsitzender Lackner betonen ausgezeichnetes Verhältnis von Staat, Kirche und Religionen in Österreich.

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Schönborn: Katholische Ostkirchen sind großer Schatz für Österreich

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

"Pro Oriente"-Kommission für Begegnung zwischen der katholischen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen tagt bis Donnerstag in Wien.

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

"Campus der Religionen" setzte Zeichen der Solidarität am Sonntagnachmittag in der Wiener Seestadt. Bischofsvikar Schutzki: "Wichtiges Zeichen" der Religionsgemeinschaften.

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Gebet am Aschermittwoch in griechisch-katholischer Pfarre St. Barbara - Aufruf an Verantwortliche zur Einstellung der Kämpfe.

'Weltgebetstag der Frauen' am 4. März im Zeichen der Hoffnung

"Weltgebetstag der Frauen" am 4. März im Zeichen der Hoffnung

Bei Gottesdiensten am 4. März wird in Österreich und weltweit für Hilfsprojekte für Frauen und Kinder gesammelt. Hilfe aus Österreich geht u.a. nach Albanien, Kamerun und bleibt auch im Land.

Abgase

Aktion "Autofasten" heuer mit Fokus auf Gesundheit

Ökumenische Initiative lädt dazu ein, in der bevorstehenden Fastenzeit das eigene Mobilitätsverhalten überprüfen und Alternativen zum Auto auszuprobieren.

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Domdekan Prokschi betonte Verbindung zu Menschen in der Ukraine - Botschafter hofft, dass Krieg vermieden werden kann.

Friedensgebet für die Ukraine im Wiener Stephansdom

Kardinal Schönborn ruft zum Frieden auf und lädt für 19. Februar zum ökumenischen Gebet. Ostkirchen-Generalvikar Kolasa: Sicherheit ganz Europas in Gefahr.

Drei neue Mitglieder im Weltkirchenrat

Jetzt 352 Mitgliedskirchen im weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen. Mehr als 500 Millionen Christen aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen u.a. Traditionen repräsentiert.

Holocaust-Gedenktag: 'Niemals vergessen!'

Ökumenischer Rat zum Holocaust-Gedenktag: "Niemals vergessen!"

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Menschenverachtenden Ideologien mit aller Kraft entgegentreten.

Klosterneuburg: Fürnsinn ruft zu Gebet für christliche Einheit auf

Ökumenischer Gottesdienst in Klosterneuburger Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud am 22. Jänner.

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum 'Tag des Judentums'.

Kirchen um vertieften Dialog mit Judentum bemüht

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum "Tag des Judentums". Heftige Kritik von Weihbischof Scharl an Instrumentalisierung des Davidsterns durch demonstrierende Impfgegner.

Tag des Judentums: "Gemeinsam feiern und lernen"

Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt zu Veranstaltungsreihe.

Kirchen begehen am 17. Jänner den "Tag des Judentums"

Gottesdienste und Veranstaltungen in ganz Österreich zeigen Verwurzelung des Christentums im Judentum. Zentraler Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener orthodoxer Dreifaltigkeitskathedrale.

Orthodoxe feiern am 6. Jänner "Große Wasserweihe"

Beim Ritus am Donaukanal mit Metropolit Arsenios wird auch an Verpflichtung der Christen zum Umweltschutz erinnert. Orthodoxe Wasserweihen im Jänner in ganz Österreich.

Wien: Ökumene-Symposion mit Schönborn, Chalupka und Kardamakis

Veranstaltung am 28. Oktober im Wiener Erzbischöflichen Palais ist auch dem Gedenken an den katholischen Publizisten Erich Leitenberger gewidmet.

Weihbischof Scharl feierte Gottesdienst zum Auftakt am heurigen "Marsch fürs Leben"

Bei Gottesdienst für Teilnehmer in der Peterskirche verwies Weihbischof Scharl auf Konzilskonstitution "Gaudium et spes" - "Jeden Menschen als ein 'anderes Ich' sehen, und daher ist nicht erlaubt, ihn durch u.a. Abtreibung und Euthanasie zu schädigen"

Kardinal Schönborn besucht Christen in Syrien

Wiener Erzbischof folgt Einladung des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. und weiterer Kirchenoberhäupter.

Hilarion Alfejew / Alfeyev, Kardinal Christoph Sch?nborn, Kardinal Kurt Koch

Schönborn: Freundschaften wichtige Voraussetzung für Ökumene

Festakt im Wiener Kardinal-König-Haus zum 20-Jahr-Jubiläum der Patristischen Tagungen. Moskauer Außenamtsleiter Metropolit Hilarion würdigt ökumenische Initiative.

665.000 Kinder im Religionsunterricht der Kirchen

Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich betont Bedeutung des Religionsunterrichts und begrüßt zugleich Ethikunterricht für alle Schüler, die keinen Religionsunterricht besuchen.

Kirchen-Appell an Regierung: Besonders gefährdete Afghanen aufnehmen

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Auch Österreich soll sich an Aufnahmeprogramm des UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR beteiligen.

Kardinal Christoph Schönborn und  Patriarch Daniel I. (Ciobotea) beim Patriarchengottesdienst 2009 vor der Altsimmeringer Kirche.

Schönborn gratuliert rumänischem Patriarchen zum 70. Geburtstag

Den Wiener Erzbischof und Patriarch Daniel verbindet lange persönliche Freundschaft.

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf 'schwankenden Boden'

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf "schwankenden Boden"

22. Auflage der traditionsreichen Sommertagung heuer verkürzt und Online aus der KU Linz. Theologin Guanzini: Fragilität des Menschen bleibt wichtige Lehre aus Krise.

Ökumenische Initiative 'Österreich betet gemeinsam' gestartet

Ökumenische Initiative "Österreich betet gemeinsam" gestartet

Online-Plattform vernetzt Beter und bietet bis Pfingstmontag täglich aus allen neun Bundesländern geistliche Impulse von Mitgliedern der teilnehmenden Kirchen und Gemeinden an.

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Wiener Erzbischof hebt in erster Reaktion auf Wahl des neuen serbisch-orthodoxen Patriarchen hervor, dass sich dieser schon bisher sehr für Versöhnung und Dialog eingesetzt hat.

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Online-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Kirchen gedachten des verstorbenen ÖRKÖ-Pressesprechers Leitenberger und engagieren sich sozial in Syrien.

Papst: Einheit der Christen ist Gnade Gottes

Franziskus in Gebetswoche für die Einheit der Christen: "Gebet ist die Seele der ganzen ökumenischen Bewegung". Livestream-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich am Mittwochabend.

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