Samstag 17. Januar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
01.07.2019 · Weltkirche

Gefährlicher Flirt – Politik und Kirche in Ungarn

Aber im Herzen des Evangeliums steht die Liebe, und diese Liebe ist universal. Der Mensch wurde nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Das bedeutet, die Würde aller Menschen ist gleich. Dadurch haben wir eine Verantwortung für alle Menschen.

Die Theologin Rita Perintfalvi forscht über die Rolle von Mann und Frau in unserer Gesellschaft. Derzeit arbeitet sie an einer Gender-Forschungsstelle der Grazer Theologischen Fakultät. Ihr Heimatland ist Ungarn. Gender-Forschung ist dort verboten, und die Theologie noch nicht reif für die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

 

 

Rita Perintfalvi pendelt zwischen Graz und Budapest. Auf dem Weg nach Ungarn macht sie Halt in Wien und ist Gast im radio klassik-Studio.

 

Wir sprechen zunächst über den Artikel „Ungarn ist verloren“, der vor kurzem in der „Zeit“ erschienen ist. Es geht darin um die Zerschlagung der Demokratie durch die rechtspopulistische Regierung unter Victor Orbán.

 

Die Unabhängigkeit der Gerichte und der Wissenschaft, aber auch die Pressefreiheit ist in Ungarn nicht mehr gegeben.


Mit welchen Gefühlen fähren Sie nach Hause? Denken Sie auch, „Ungarn ist verloren“? 

 

Rita Perintfalvi: „Ich will natürlich glauben, dass Ungarn noch nicht ganz verloren ist. Ich bin Theologin, da muss ich immer eine Hoffnung haben. Doch leider kann ich diesen Beobachtungen nur zustimmen.

 

Die EU-Wahl aber war ein Hoffnungszeichen. Zwei pro-europäische Parteien, die liberale Werte vertreten (Demokratische Koalition und Momentum), haben Stimmen gewonnen.  Allerdings nimmt die rechtspopulistische Gesinnung auch in Westeuropa zu. Das zeigen Studien. Die Frage ist, was machen wir mit dieser Herausforderung?“  


Wie stehen für Sie die Chancen, in Ungarn Professorin zu werden?


Das ist praktisch nicht möglich, sowohl als Theologin als auch als Genderforscherin. Die Gender-Studien sind seit letztem Jahr an den beiden staatlichen Unis verboten worden. Und die Theologie, die ich in Österreich gelernt habe, kann ich in Ungarn nicht lehren.

 

Befreiungstheologie oder Feminismus, aber auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das ist alles „viel zu viel“ für Ungarn. Vielleicht kommt einmal die Zeit.


Gibt es Theologie-Professorinnen in Ungarn?

 

Frauen gibt es nur an einer einzigen Fakultät, an der Sapientia, aber das ist eine Universität für Ordensleute. Frauen wie mich, also Laien, gibt es überhaupt nicht.


Wozu brauchen wir die Gender-Forschung?


Die Gender-Forschung ist wichtig für die Humanwissenschaften, für die Theologie und die Kirche.

 

Dieses Fach analysiert die Diskriminierung der Frau in der Gesellschaft – aber auch in der Kirche. Die Frage ist auch, wo sind die Männer diskriminiert? Wir finden es ja noch immer komisch, wenn Männer im Kindergarten arbeiten. Weil wir in unserem Kopf diese Bilder haben. Das zeigt, dass wir kulturell geprägt sind. Aber diese Prägungen können sich ändern.


Was halten Sie von dem jüngsten Gender-Dokument des Vatikans?

 

Positiv finde ich, dass der Vatikan den Dialog mit der Gender-Forschung sucht. Das ist neu. Nicht gut ist, dass das Wort Gender-Ideologie verwendet wird. Denn das ist ein Kampfbegriff. Damit ist gegen Philosophinnen und andere Wissenschaftlerinnen gehetzt worden. In Ost-Mitteleuropa wurden viele bedroht.

 

Wenn der Vatikan den Dialog sucht, dann braucht es auch eine Sprache des Dialogs.


Warum haben rechte Parteien mit der Gender-Forschung ein Problem?

 

Die Gender-Forschung stellt kritische Fragen an die Gesellschaft, an das Arbeitsmilieu oder an die Kirchen; und sie strebt nach Veränderung. Veränderung stört immer.

 

Die Rechtspopulisten haben ja eine ganz alte Vision von Familie. Da kümmern sich die Frauen um die Kinder, aber sie haben keine öffentliche Stimme.


Warum hat sich das Problem gerade in Ungarn zugespitzt?

 

In den vergangenen Jahren hat eine halbe Million Menschen das Land verlassen. Wir haben große demographische Probleme. Ungarn braucht einfach mehr Kinder. Das brauchen alle Länder in Europa, aber andere haben Einwanderung. Nach Ungarn kommt praktisch niemand.

 

Die ungarische Regierung will das Problem nicht durch Migration lösen, sondern durch Familienpolitik. Frauen mit 3 oder 4 Kindern bekommen große Steuererleichterung. Das ist ein neues Gesetz.


Frauen sollen also das Bevölkerungsproblem lösen?


Ja, und das ist diskriminierend. Wo bleiben die Väter? Sind sie nicht verantwortlich für den Bestand der Nation? Das ist ein nationalistisches Frauenbild.


Gender-Forschung ist auch von der Vielfalt der Geschlechterrollen überzeugt…
Wenn wir das Leben anschauen, dann gibt es auch homosexuelle Paare oder alleinerziehende Mütter. Sie bekommen in Ungarn keine Steuerermäßigung.

 

Auch unverheiratete Paare bekommen nichts, obwohl sie Kinder haben! Ein Freund von mir hat ein Roma-Kind adoptiert, er ist aber homosexuell, so wird er nie Ermäßigungen bekommen. Das würde die Gender-Forschung kritisieren, wenn es sie in Ungarn noch gäbe.  


Wie sehen Sie die Situation der Kirche in Ungarn?

 

Nach der Wende gab es eine Blüte der Kirche. Endlich frei! Viele Menschen wollten etwas für die Kirche tun. Aber sie wurden enttäuscht.

 

Die ungarische Kirche konnte die Fragen der modernen Menschen nicht beantworten. Wir hatten eine ganz veraltete Theologie. Die Öffnung der Kirche für die Moderne, für die Menschenrechte etc. geschah beim Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965). In dieser Zeit aber war in Ungarn die kommunistische Diktatur und das kirchliche Leben nicht erlaubt.

 

Und jetzt erfahren wir, dass die Kirche in Ungarn die rechtspopulistische Strömung ganz stark unterstützt. Warum? Weil eben der Öffnungsprozess nie stattgefunden hat.


Ist die Kirche in Ungarn fundamentalistisch?

 

Die klassische konservative Haltung, wie ich sie in Westeuropa sehe, gibt es in Ungarn nicht. Für mich ist konservativ immer noch fähig für den Dialog. In Ungarn haben wir Ultrakonservativismus oder Fundamentalismus. Das sind geschlossene Denkweisen.

 

Sie sind geprägt durch Angst vor Veränderung und sind eine Abwehrreaktion - bis zu Hass und Gewalt. Leider war die Kirche beim Kampf gegen Gender-Gerechtigkeit aktiv dabei.


Sie kritisieren, dass die politischen Rechten und die religiösen Rechten einander unterstützen…

 

Ja, es ist ein „gefährlicher Flirt“! Es geht nicht nur um die Frauen. So oft haben wir in den Predigten z.B. gehört, dass die Muslime Europa zerstören wollen…

 

Aber im Herzen des Evangeliums steht die Liebe, und diese Liebe ist universal. Der Mensch wurde nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Das bedeutet, die Würde aller Menschen ist gleich. Dadurch haben wir eine Verantwortung für alle Menschen.

 

Die Kirche muss Widerstand leisten, wenn eine politische Strömung die Gleichberechtigung aller Menschen in Frage stellt. Widerstand bis zum Martyrium, das ist meine Überzeugung. Christus ist unser Beispiel. 

erstellt von: Der SONNTAG / Stefanie Jeller
01.07.2019
zurück
Weitere Informationen:

Rita Perintfalvi

ist gebürtige Ungarin, katholische Theologin, promovierte Alttestamentlerin, Kulturmanagerin und Bloggerin.

 

Seit 2019 arbeitet sie an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Graz mit Schwerpunkt „Theologische Frauen- und Geschlechterforschung“.

 

In der ökumenischen „Europäischen Gesellschaft für Frauen in der Theologischen Forschung“ (ESWTR) ist sie Präsidentin der ungarischen Sektion.


Was mir heilig ist…
der Kampf um die Gerechtigkeit. Gott hat uns alle als Geschwister geschaffen, wir sind berufen die Zivilisation der Liebe aufzubauen. Wir müssen für Menschen kämpfen, die ausgegrenzt sind, die keine Stimme und keine Rechte haben.

 

Wofür ich dankbar bin…
für meine Berufung als Theologin. Obwohl dieser Weg ein ganz schwierig ist. Man will ja immer weglaufen von einer Berufung. Wie der Prophet Jeremia, er wollte nicht sprechen, aber er hat in seinem Herzen ein Feuer gespürt und er musste sprechen. Egal was es kostet. Und das spüre ich auch.

 

Radiotipp

Sommergespräch: Gefährlicher Flirt – Politik und Kirche in Ungarn. Hoffnung statt Populismus. Über die „unheilige Allianz“ zwischen kirchlichen Traditionalisten und der rechtspopulistischen Regierung in Ungarn.

 

Die ungarische Theologin und Gender-Expertin d. Universität Graz, Dr. Rita Perintfalvi. Mit Stefanie Jeller.

 

Montag, 1. Juli um  17.30 Uhr,
Dacapo am Sonntag, 7. Juli , 17.30 Uhr.


 

 

weitere Informationen zu

 

Der SONNTAG
die Zeitung der Erzdiözese Wien
Stephansplatz 4/VI/DG
1010 Wien
T +43 (1) 512 60 63
F +43 (1) 512 60 63-3970

E-Mail-Adresse: redaktion@dersonntag.at

Nachrichten

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Impressionen aus dem Wiener Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde

17. Jänner: Tag des Judentums

Kirchen in ganz Österreich begehen den Tag des Judentums mit Gottesdiensten und Veranstaltungen, die den jüdischen Ursprung des christlichen Glaubens in den Mittelpunkt stellen. Der zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen wird in der Wiener armenisch‑apostolischen Kirche St. Hripsime gefeiert.

Vorbereitungen zur Bischofsweihe von Josef Grünwidl laufen auf Hochtouren

In neun Tagen ist es so weit, und mehrere hundert Mitwirkende und freiwillige Helfer bereiten schon auf Hochtouren die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl als nächstem Wiener Erzbischof vor.

Gemeinsam sicher

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 16.1.2026

Polak: Christsein geht nicht ohne Bezug zum Judentum

Neue Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kirchenzeitungs-Interview: Interreligiöser Dialog verpflichtend für Gläubige - Antisemitismus "wie ein Chamäleon" mit ständig änderndem Erscheinungsbild

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Regens Tatzreiter: Berufsbegleitende Priesterausbildung bleibt an Seminare gekoppelt

Regens der Priesterseminare aus der Ostregion, Tatzreiter, reagiert auf Kritk von Basisgemeinden: Neu eröffneter "Zweiter Weg" soll nicht Typus des Einzelgängers fördern, sondern moderne Lebensrealität und Seminar-Ausbildung "gut und fruchtbar miteinander verbinden"

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

TV-Gottesdienstübertragungen am Sonntag aus Ebensee und Gurk

Aus Kärnten und Oberösterreich werden am Fest der Taufe des Herrn die Fernsehgottesdienste übertragen. 

Schönborns Nahost-Beauftragter Baghdi im Heiligen Land

Gespräche mit Kirchenoberhäuptern und erfolgreicher Abschluss einer Spendenaktion für katholische und orthodoxe Schulen im Heiligen Land

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Eiskalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 9.1.2026

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Nächste Auflage von „beta – neue Fragen“ startet bald

Ab 27. Jänner startet im Wiener Dominikanerkloster der Kurs „beta – neue Fragen“. Er vertieft katholische Glaubensinhalte durch Vorträge, Austausch und Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Diözesen eröffnen Möglichkeit berufsbegleitender Priesterausbildung

Neuer Weg zur Weihe für 45- bis 60-jährige "Spätberufene" erleichtert individuelle Anpassungen. 

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Grünwidl: 2026 soll von Vertrauen und Hoffnung geprägt sein

Designierter Wiener Erzbischof bei Neujahrsansprache auf ORF-Radio NÖ: "Wünsche uns allen, dass wir resilient bleiben gegen Unheilspropheten und Schwarzseher"

Silvester: Zwischen Mythen, Legenden und dem Zauber des Neuanfangs

Der Jahreswechsel ist mehr als nur ein Datum – er berührt etwas Grundlegendes in uns. Abschied und Aufbruch liegen dicht beieinander, wie die zwei Seiten einer Medaille.

Stephansdom in der Weihnachtszeit

Ein Neujahrswunsch

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.12. 2025

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

Grünwidl: "Meine Vision für 2026: miteinander, nicht gegeneinander"

Ernannter Wiener Erzbischof in ORF-Silvesteransprache aus dem Wiener Stephansdom: "Es kommt auf uns alle an, denn jeder von uns kann in seinem Gestaltungs- und Einflussbereich etwas beitragen, dass die große Vision des Miteinanders Wirklichkeit wird"

"Pax Christi"-Präsident Palaver: Papst-Friedensbotschaft "prophetisch"

Innsbrucker Theologe: Leo XIV. mahnt globale Politik "zum Geist der Diplomatie und des Dialogs zurückkehren" - Katholischer Weltfriedenstag wurde 1968 von Papst Paul VI. eingeführt und wird jährlich am 1. Jänner begangen

Stephansdom

Das bringt 2026 in der katholischen Kirche

Bischofsweihe in Wien, Kindergroßveranstaltung "Kaleidio", Europa-Bischofstreffen in Salzburg und das erstes eigene Papst-Jahr von Leo XIV.

Katholische Kirche Anno Domini 2025

Heiliges Jahr, Pontifikatswechsel und viele personelle Änderungen in der heimischen Kirche - Ein kursorischer Jahresrückblick von Dr. Paul Wuthe

Sternsinger beim ernannten Wiener Erzbischof Josef Grünwidl

Sternsinger aus Wien überbrachten dem designierten Wiener Erzbischof den Neujahrssegen – Auftakt einer Aktion, die Hoffnung und Hilfe weltweit bringt.

2026 wird das erste Jahr, in dem allein Leo XIV. Papst ist

Sein Antrittsjahr 2025 war noch vom Erbe seines Vorgängers geprägt, doch 2026 wird Leos XIV. eigenes Jahr werden - innerhalb wie außerhalb des Vatikans. Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

„Alle Jahre wieder“

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 24.12. 2025

Krieg als Verrat am Evangelium: Kirchen zwischen Scham, Mut und der Pflicht zum Frieden

Orthodoxe Ordensfrau und katholische Theologin prangern kirchliche Rechtfertigung von Gewalt an: Verrat am Evangelium, fehlende Friedensstrategie – Ruf nach mutiger Umkehr und Kultur des Friedens.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Volles Programm für den Papst zu Weihnachten und an den Folgetagen

Zum ersten Mal feiert Papst Leo XIV. in diesem Jahr in Rom die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

Papst Leo XIV. soll Deutsch auf Duolingo üben – sogar nachts

Im Vatikan sorgt ein ungewöhnliches Detail aus dem Alltag von Papst Leo XIV. für Gesprächsstoff: Offenbar widmet sich das Kirchenoberhaupt mit bemerkenswerter Ausdauer dem Deutschlernen – und das nicht nur zu "christlichen Tageszeiten".

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Einsame Weihnacht

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 19.12. 2025.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

Krippenführungen in der Dominikanerkirche S. Maria Rotunda

In der Weihnachtszeit lädt die Dominikanerkirche S. Maria Rotunda zu drei stimmungsvollen Krippenführungen ein, bei denen Pfarrer P. Christoph J. Wekenborg OP die historische Klosterkrippe aus dem Grödnertal näher vorstellt.

Mariazeller-Feier am Stephansplatz

Herzliche Einladung zur Mariazeller-Feier mit Bischofsvikar P. Mag. Erich Bernhard COp am Freitag, dem 19. Dezember, um 18:00 Uhr in der Curhauskapelle am Stephansplatz 3 (1. Stock, Lift).

Podcast Lebenswerk feiert einjähriges Jubiläum mit Live‑Ausgabe vom Gesundheitstag

Die Jubiläumsfolge macht spürbar, wie stark gemeinsame Werte, Kooperation und spirituelle Wurzeln die Arbeit der Ordensspitäler in Österreich prägen.

Türme der Wiener Votivkirche nachts nun mit Lichtkunstwerk

Installation von Billi Thanner auf zweithöchster Wiener Kirche regt zum Nachdenken über die Unendlichkeit an.

Im Vatikan endet ein Jahr der Extreme

Das Eineinhalb-Päpste-Jahr 2025 - Von Kathpress-Rom-Korrespondentin Severina Bartonitschek

Ostkirchen: Tradition und Identität in Diaspora-Situationen bewahren

Wiener Ostkirchen-Experte Németh referierte bei internationaler Ostkirchen-Konferenz in Paris - Nachfolgetagung 2026 zum Thema liturgische Identität in Planung

Europäische Synodenexperten beraten in Linz

Katholische Privat-Universität Linz als zentraler Ort der Vernetzung in Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodalere Kirche - Theologin Csiszar in "Task Force für Synodalität" des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen berufen - 2026 europäische Synodalitätskonferenz in Oberösterreich

zurück
nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen