Donnerstag 5. Februar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
20.04.2020 · Glaube · Glaubenswissen

Vorurteil oder nicht? Die Kirche ist mächtig

Ab dem 10. Jahrhundert war die Engelsburg im Besitz der Päpste und diente als Zufluchtsort bei Gefahr. Seit dem 13. Februar 1906 ist sie ein Museum.

„Wie viele Divisionen hat der Papst?“, soll Stalin einst spöttisch gefragt haben, um auf die Ohnmacht der Kirche hinzuweisen. Die eigentliche Macht der Kirche sind aber das Wort und die Tat, sagen die Pastoraltheologin Regina Polak und der Moraltheologe Matthias Beck. Damit ist die Kirche wirklich „mächtig“.   

 

Ist die Kirche mächtig? Vorurteil oder Realität?

 

Univ. Prof. Regina Polak
lehrt Pastoraltheologie an der Universität Wien

 

Ja, aus globaler Sicht ist die Kirche mächtig, allein schon durch die Zahl der Gläubigen. In Europa ist die Kirche zwar im Vergleich zum globalen Süden immer noch sehr reich, aber ihr Einfluss auf die Gesellschaft sinkt. Plötzlich müssen sich Bischöfe rechtfertigen, Gläubige werden nicht mehr ernstgenommen, Theologen nicht mehr um ihre Meinung gefragt. In Österreich ist das neu und ungewohnt.

 

Macht beschreibt zunächst die Ressourcen, die jemand hat, seine Interessen durchzusetzen: seine Beziehungsnetzwerke, materielle und geistige Ressourcen, Handlungsspielräume. Macht ist keine absolute Größe, sie ereignet sich zwischen Menschen und Institutionen.

 

Die Bibel kann man auch als einen Entwurf lesen, wie man anders mit Macht umgehen lernen kann, dass Macht nicht herrschen, sondern dienen bedeutet. In Mk 10,35-45 sagt Jesus, dass es bei uns nicht so sein soll wie bei den Herrschern dieser Welt: Diese Bibelstelle bezieht sich auf den Umgang mit Macht. Und das wesentliche Moment christlicher Macht ist die Macht der Ohnmacht, der man am Kreuz des Jesus von Nazareth begegnet.

 

Univ. Prof. Matthias Beck
lehrt Moraltheologie an der Universität Wien und ist Priester

 

Das hängt davon ab, was man unter Macht versteht. Wenn es eine äußere Macht ist, die den Menschen unterdrückt und entmündigt, ist diese Macht nicht gut. Dann ist es hilfreich, wenn diese Macht verloren geht. Ein Stück weit passiert das gerade in Europa. Wenn es aber eine innere Macht ist, die von Gott dazu ermächtigt ist, dem Menschen zu helfen, dass sein tiefstes Wesen und seine Individuyalität zum Vorschein kommt, dann ist es eine gute Macht.

 

Die eigentliche Macht sollte die Autorität Gottes sein, eine innere Autorität, die den Menschen wachsen lässt. Das Wort Autorität kommt von „augere“: wachsen lassen. Es gibt nur eine Autorität, die wichtig ist. Das ist die innere Autorität Gottes in mir, der Heilige Geist in mir, der auch im Evangelium und den Sakramenten wirkt. Diese göttliche Autorität will mich groß machen und wachsen lassen.

 

Die Kirche war zu mächtig und autoritär und hat den Menschen erstickt. Wenn diese Autorität bricht, ist das gut, damit die andere zum Vorschein kommt

 

 

Aber die Kirche braucht doch Strukturen und Autorität…

 

Univ. Prof. Regina Polak

 

Die Bibel zeigt in vielen Erzählungen, wie die übliche Art des Herrschens scheitert, weil sie das Leben von Menschen beschädigt. Und ja, weil Macht eine menschliche Realität ist, braucht sie Regelungen, Strukturen und Autorität. Daher spielen im Alten Testament Recht, Gerechtigkeit und Teilhabe, die im Dienste des guten Leben jedes Einzelnen und aller gemeinsam stehen, auch eine solche zentrale Rolle. Auch Jesus steht in dieser Tradition.

 

Macht wird entsakralisiert, sie muss immer wieder gebändigt und zivilisiert, institutionell gerecht verteilt werden. Die Kirche kennt ein ganzes Set an Autoritätsinstanzen: vom Lehramt der Kirche, dem Lehramt der Theologen bis zum Glaubenssinn der Gläubigen und der Geschichte, die in einem komplexen Zusammenspiel den Umgang mit Macht miteinander gerecht gestalten sollen.

 

Macht muss auch in der Kirche immer wieder neu gebändigt und zivilisiert werden. Aber dass sie Macht hat, ist an sich normal und auch gut. Wie soll sie sich in einer Gesellschaft mit so vielen machtvollen Strukturen sonst Gehör verschaffen?

 

Univ. Prof. Matthias Beck

 

Natürlich brauchen wir eine Struktur und Autorität. Aber wir müssen immer sehen, wozu sie dient. Ob also Selbstzweck oder ob sie zur inneren Autorität Gottes in mir hinführt. Gott finden in allen Dingen, so sagt es Ignatius von Loyola. Kirche ist ein Hilfs-Instrument, ein Sakra-ment, ein heiliges Mittel.

 

Im Himmel gibt es keine Kirche mehr. Und das ist leider in der Kirchengeschichte oft verwechselt worden. Oft wird gefragt: Wie können wir die Kirche attraktiver machen, damit mehr Leute kommen? Da sage ich: Ihr habt ein Wort nicht richtig verstanden, das ist ein Jesus-Wort: Kommt zu MIR. Wir müssen die Menschen zu Jesus führen, zu Gott führen, dazu soll die Kirche ein Hilfs-Instrument sein. Und wenn sie das gut macht, dann werden die Leute von alleine in die Kirche kommen. Da muss man sie nicht attraktiver machen.

 

Wenn wir die Menschen nicht zu Gott führen und ihnen nicht erklären, warum eine Gottes-Beziehung so wichtig für ihr Leben ist, hat die Kirche ihren Auftrag verpasst.

 

 

Hat die Kirche in der Öffentlichkeit überhaupt noch ein Gewicht? Um wirklich gesellschaftlich mitreden zu können?

 

Univ. Prof. Regina Polak

 

Die Kirche verliert in Österreich, in Europa die Hegemonie, die Vorherrschaft und das Deutungsmonopol für religiöse Fragen. Aber vielleicht tut ihr das sogar gut, weil sie ihre Bedeutung und ihren Einfluss nun anders sichtbar machen muss und kann als durch politische oder andere gesellschaftliche Netzwerke.

 

Die Frage nach der Macht wird von einer Frage der Quantität in eine der Qualität verwandelt. Und Minderheiten haben oft auf eine gewisse Weise mehr Einfluss als die satte und selbstzufriedene Mehrheit, das gilt im Negativen wie im Positiven.

 

Als das Christentum Staatsreligion wurde, handelte es sich um vielleicht 10% der Bürger im Römischen Reich. Aber diese Gemeinden hatten eine immense gesellschaftliche Wirkung: Sie waren Orte, an denen sich Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen versammelten, sie kümmerten sich um jene, die für das Imperium als nutzlos galten, sie entwarfen ein Lebenskonzept, in dem Religion und Ethik zusammengehörten, denn davor war Religion nur der Kult und die Philosophen kümmerten sich um Weltanschauung und Ethik.

 

Das Christentum bot quasi eine Art „Gesamtpackage“. An dieser Erinnerung kann man sehen, welch wichtige Bedeutung auch Minderheiten haben können. Auch die zu erwartende Diaspora-Situation birgt zahlreiche neue Möglichkeiten.

 

Univ. Prof. Matthias Beck

 

Im Moment eher wenig. Christentum müsste eine Autorität zur Selbstentfaltung und zur Gestaltung der Welt sein. Das wäre der Punkt und nicht zu Unterdrückung. Mitreden können wir zur Zeit wenig. Im Gegenteil: Autorität verspielt. Wir müssen ziemlich von vorne anfangen.

 

Kultur unterrichten, Geschichte unterrichten. Ich habe ein Interview gegeben zum Thema Allerheiligen, Allerseelen. Da wurde ich gefragt: Wie ist das mit dem Tod? Dann sagte jemand: Wie es mit dem Tod ist, wissen wir nicht, es ist ja noch keiner zurückgekehrt. Dann sage ich: Doch. Einer ist zurückgekehrt. Das feiern wir an Ostern als Auferstehung, und das feiern wir jeden Sonntag. Wir müssen wieder ganz niederschwellig ansetzen. Wenigstens die Kinder, die Schüler aufklären über das, was das Christentum an Großartigem hervorgebracht hat. Den Sonntag. Die Feiertage. Ostern, Weihnachten, Pfingsten. Mozart, Beethoven, Schubert. Menschenwürde, Hochschätzung des Einzelnen. Wir müssen wieder die Großartigkeit des Christentums hervorstreichen.

 

Wir Christen haben die Hochschätzung des Individuums, die gibt es so nirgends auf der Welt. Das müssen wir wieder zeigen. Dann bekommen wir wieder Autorität, aber die Autorität des Geistes und des Argumentes und nicht jene des Apparates.

 

 

Worin besteht also die wahre Macht der Kirche? 

 

Univ. Prof. Regina Polak

 

Die Macht der Kirche ist zum einen das heilende und sinnstiftende, orientierende Wort, oft auch „nur“ die eine, wichtige, vergessene Frage. Zum anderen die heilende und helfende, segnende Tat für den Anderen. Beides gehört untrennbar zusammen. Beides bleibt oft unerhört, ohne zunächst sichtbare Wirkung und Erfolg.

 

Die wahre Macht der Kirche ist in gewissem Sinn ohnmächtig, weil sie auf politische oder ökonomische Mittel der Durchsetzung verzichtet. Aber genau deshalb kann sie vielleicht mehr an freier und freiwilliger Zustimmung erreichen als jede Form von autoritärer Durchsetzung von Eigeninteressen. Das müssen wir wahrscheinlich erst lernen.

 

Im Buch Exodus verbietet der Pharao Moses und Aaron, die Arbeit zu unterbrechen und in der Wüste ein Fest zu feiern. Er erhöht sogar die Arbeitslast, so sehr fürchtet er die ohnmächtige Macht einer betenden Gemeinschaft, die sich dem Ethos Gottes verpflichtet weiß.

 

Univ. Prof. Matthias Beck

 

Wenn die Kirche zu mächtig ist, dann ist sie an dem Punkt zu mächtig, wo sie den Menschen nicht hilft, zu Gott, zu Jesus zu kommen. Wir brauchen Priester und Gläubige, die spirituelle Lehrer sind, die die Menschen hinführen zu Gott, damit ihr Leben besser gelingt. Das wäre die einzige Aufgabe.

 

Im Namen Gottes kann die Kirche Antworten geben auf die letzten Fragen des Lebens, nach dem Sinn des Lebens, der Endlichkeit, nach dem Leid, nach Tod und Auferstehung. Niemand kann etwas sagen über das Leben über den Tod hinaus als Gott allein. So hat er sich offenbart, das feiern wir zu Ostern: Kirche ist also Verkünderin des Wortes und Wirkens Gottes. Und hier besteht genau die Gefahr des Machtmissbrauches. Sie darf sich niemals an die Stelle Gottes setzen. Sie kann auch Gott nie ganz erreichen.

 

Die Wahrheit ist lebendig, sie ist keine starre Formel. „Ich bin die Wahrheit“ sagt Jesus, ein lebendiger Mensch. Dieser Wahrheit kann man sich nur annähern, man hat sie nie vollständig. Wenn die Kirche – und damit jeder Einzelne – durchlässig ist für diese Wahrheit, erfüllt sie ihren Auftrag. Das geht nur in Demut. Wenn sie den Blick auf Gott verstellt, verpasst sie ihren Auftrag.

 

erstellt von: Der SONNTAG / Michael Ausserer und Stefan Kronthaler
20.04.2020
zurück
Weitere Informationen:

Die beiden anerkannten Experten:

Univ. Prof. Regina Polak
lehrt Pastoraltheologie an der Universität Wien

 

Univ. Prof. Matthias Beck
lehrt Moraltheologie an der Universität Wien und ist Priester


 

weitere Informationen zu

 

Der SONNTAG
die Zeitung der Erzdiözese Wien
Stephansplatz 4/VI/DG
1010 Wien
T +43 (1) 512 60 63
F +43 (1) 512 60 63-3970

E-Mail-Adresse: redaktion@dersonntag.at

 
Nachrichten

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Ordensspitäler schaffen vier Milliarden Euro Wertschöpfung

Eine neue Studie zeigt: Österreichs 23 Ordensspitäler erzeugen vier Milliarden Euro Wertschöpfung und sichern über 41.000 Arbeitsplätze.

Starkes Team für starke Bildung: Neue pädagogische Leitung der Privatschulen der Erzdiözese Wien

Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

Tag des geweihten Lebens 2026 – Einladung zur Vesper im Stephansdom

Am 30. Jänner 2026 lädt die Erzdiözese Wien alle Frauen und Männer des geweihten Lebens zur Pontifikalvesper um 16 Uhr in den Stephansdom ein.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Josef Grünwidl feierte erste Messe als Erzbischof mit 100 Armutsbetroffenen

Seine erste Messe als Erzbischof feierte Josef Grünwidl am Sonntag, 25. Jänner 2026, mit 100 Armutsbetroffenen. Danach lud er Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Mikl-Leitner zu Grünwidl: "Mit Herz und Seele eine Stimme des Glaubens"

Die Ansprache der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Josef Grünwidl im Wortlaut

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Die Ansprache des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig

Eine bewegende Bibelstelle, ein Blick auf Führung in stürmischen Zeiten und ein Dank an Kardinal Christoph Schönborn – verbunden mit dem herzlichen Willkommen für den neuen Erzbischof Josef Grünwidl. 

Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Was Sie über Erzbischof Josef Grünwidl vielleicht noch nicht wussten

In der langen Reihe der Wiener Oberhirten setzt Erzbischof Josef Grünwidl bemerkenswerte Akzente. Mehrere kirchengeschichtlich einzigartige Konstellationen prägen seine Biografie – stille, aber eindrucksvolle Premieren.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

Ökumene: Gemeinsame Hoffnung in Zeiten der Zerreißprobe

Ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in Wien rief zu leidenschaftlicher Einheit der Christen auf und verband spirituellen Zuspruch mit konkreter Solidarität über Konfessionsgrenzen hinweg.

Kardinal Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart

Patriarch von Jerusalem: Waffenruhe wird aufgrund Erschöpfung aller halten - Pfarrer in Gaza: Lage weiter "sehr kompliziert", weiter Warten auf Umsetzung des Friedensplans

Synodal moderieren lernen: Kursauftakt in Wien‑Mauer

Im Seminarhotel Am Spiegeln startete ein zweitägiger Kurs, der Haltung, Methode und Praxis synodaler Entscheidungen in der Erzdiözese stärkt.

Bischofsweihe: Vorabendlicher Gottesdienst für Erzbischof Josef am Stephansplatz

Der 23. Jänner ist für den Stephansdom ein besonderes Datum. Es ist der liturgische Gedenktag „Mariä Vermählung“, dem Patrozinium der geräumigen Kapelle im erzbischöflichen Curhaus, Stephansplatz 3.

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

Erfolgreiche Nieren-OP: Kopten-Patriarch Tawadros II. auf dem Weg der Besserung

Nach einem erfolgreichen chirurgischen Eingriff an einer Niere erholt sich das 73-jährige Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche derzeit in einem österreichischen Krankenhaus.

"Tag des Judentums": Kirchen bekennen sich zu Dankbarkeit und Demut

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen Samstagabend in Wien - Wiener Dechant Simon in Predigt: "Die Shoah gehört zur Geschichte dieser Stadt. Sie verpflichtet uns."

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Barmherzige Brüder: Zentrale Weichenstellungen beim ersten Provinzkapitel „Europa Mitte“

Mit dem ersten Provinzkapitel der neuen Provinz „Europa Mitte“ treffen die Barmherzigen Brüder in Wien wegweisende Entscheidungen.

 

Impressionen aus dem Wiener Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde

17. Jänner: Tag des Judentums

Kirchen in ganz Österreich begehen den Tag des Judentums mit Gottesdiensten und Veranstaltungen, die den jüdischen Ursprung des christlichen Glaubens in den Mittelpunkt stellen. Der zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen wird in der Wiener armenisch‑apostolischen Kirche St. Hripsime gefeiert.

zurück
nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen