Mittwoch 25. Februar 2026
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Wünsch dir was

(27.7.2014) Im August kommen die Sternschnuppen. Und ein Supervollmond.

Eine laue Sommernacht im Freien. Spüren, wie die Hitze des Tages allmählich abebbt. Das warme Gras riechen. Warten, bis die Sonne untergeht, und die Sterne sich zeigen.


Der Komet kommt

Mitte August kreuzt die Erde alljährlich die Bahn des Kometen mit dem poetischen Namen „109P/Swift-Tuttle“. „Ein Komet ist eine Sache, die sich auflöst“, weiß der österreichische Astronom Prof. Hermann Mucke es ganz einfach zu erklären: „Kleinste Teilchen verglühen in der Erdatmosphäre und ionisieren dabei Luftteilchen.“ Der Fachmann spricht von einem Meteor, Laien und Romantiker von einer Sternschnuppe.


Im Gefolge dieses Kometen werden bis zu 100 Meteore pro Stunde sichtbar. Perseiden heisst der Sternschnuppenstrom, weil es aussieht, als würden sie aus dem Sternbild des Perseus fallen. Sie werden auch „Tränen des Laurentius“ genannt, nach dem Diakon und Märtyrer (3. Jh.), dessen am 10. August gedacht wird. Die meisten Sternschnuppen werden in der Nacht vom 12. auf den 13. August, vor allem zwischen 2 und 5 Uhr MESZ erwartet. Heuer werden nur die hellsten zu sehen sein, denn der Mond ist zu der Zeit fast voll.


Supervollmond

Einmal im Jahr sehen wir den Mond gerade dann voll, wenn er besonders nahe an der Erde ist. Der Mond umkreist unseren Planeten in einer Ellipsenbahn. Seine Entfernung zur Erde schwankt daher (zwischen ca. 360.000 und ca. 408.000 km). Mit freiem Auge ist kein Unterschied zu erkennen, weil am Himmel  Bezugspunkte fehlen. Trotzdem darf man sich auf einen großen, hellen August-Vollmond (10.)  freuen.


Dem Himmel so nah

Vollmond und Meteorschauer kann man mit freiem Auge gut beobachten. Zur eingehenderen Betrachtung des Himmels und seiner vielgestaltigen Phänomene laden der Sterngarten am Georgenberg und Wiens Sternwarten ein (siehe unten).

 

Wer sich noch mehr Sternschnuppen wünscht, kann sich auf den Winter freuen: Von 4. bis 17. Dezember (v.a. 14. Dezember) bringen die Geminiden und von 28. Dezember bis 12. Jänner (v.a. 3. bis  4. Jänner) die Quadrantiden den Himmel zum Glühen.          

Monika Fischer


          

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