Monday 26. September 2016

Erzdiözese bündelt Jugendarbeit: Die „Junge Kirche“ ist gestartet

Jugendarbeit ist nun eine eigene Dienststelle, die direkt Erzbischof und Generalvikar unterstellt ist. Bloße Umorganisation – oder doch mehr? "Der SONNTAG" berichtet.


Bisher standen die drei mit Jugendseelsorge betrauten Bereiche Jung­schar, Ministranten und Katholische Jugend (KJ) unter dem Dach der größten Dienststelle der Erzdiözese Wien, der Kategorialen Seelsorge.

 

Seit Anfang des Jahres sind sie gemeinsam eine eigene, neue Dienststelle: die „Junge Kirche“.

 


Mit dem Wechsel der Organisationsform verbinden sich inhaltliche Erwartungen: „Ich erhoffe mir davon, dass das Thema Jugend im innerdiözesanen Konzert deutlich stärker präsent ist.

 

Es macht einen Unterschied, wenn die Kinder- und Jugendarbeit auf derselben Ebene wie die anderen großen pastoralen Dienststellen mitredet“, sagt Generalvikar Nikolaus Krasa zum SONNTAG.

 

Er hat selbst erlebt, „wie sehr es eine Pfarre bereichert, wenn Ministranten, Jung­schar und Jugend in gutem Austausch stehen“. Das erhofft er nun auch für die ganze Diözese.

 

Mehr als die Summe der Teile sein

Die Kunst wird nun sein, dass die Dienststelle „Junge Kirche“ mehr wird als bloß die Summe ihrer Teilbereiche. Dienststellenleiter Simon Mödl sieht die Aufgabe seines Teams darin, „wie wir unter sich verändernden Bedingungen Kinder und Jugendliche für den Glauben begeistern können“.

 

Mödl spricht von der „großen Chance, unsere Fähigkeiten so zu bündeln, dass wir Angebote setzen, die auch heute relevant sind für das Leben und den Glauben von Kindern und Jugendlichen“.


Neue Rolle für Jugendleiter?  

Die neue Dienststelle, die sich wie alle Einheiten der Diözese auch an Sparvorgaben halten muss, verfügt derzeit über 55 Mitarbeiter. Einen großen Teil stellen etwa die hauptamtlichen Jugendleiter der Katholischen Jugend – ihre Kompetenz und Erfahrung könnte künftig noch mehr für die Jugendarbeit insgesamt genutzt werden.


Markus Andorf von der Ministrantenpastoral spricht ebenfalls von einer große Chance: „Wenn wir uns gemeinsam zielgruppenorientiert ausrichten, hilft das unseren Aktivitäten in der Glaubensweitergabe und der gelebten Nächstenliebe.“

 

Auch Judith Faber, Vorsitzende der KJ, ist optimistisch: „Wir werden mit der Zeit herausfinden, wie man gemeinsam mehr schafft als die einzelnen Einheiten für sich allein. Nicht das Mascherl ist wichtig, unter dem wir auftreten, sondern dass die Leute draußen gut arbeiten können.“

erstellt von: Der SONNTAG / Michael Prüller
28.01.2016

Junge-Kirche-Leiter Simon Mödl und Mitstreiterinnen beim Kick-Off.

Weitere Informationen

Junge Kirche Wien:

www.erzdioezese-wien.at/jungekirche

 


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