Samstag 21. Februar 2026

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Offizium Stundengebet
Erzdiözese Wien / Offizium Stundengebet
27.01.2026
Kirchenlexikon

Was ist das Offizium?

Offizium taucht immer wieder als Begriff auf. Verwandt ist es durchuas mit dem englischen "office". Kurz es geht um etwas amtliches. 

Der Begriff Offizium (lat. officium: Dienst, Pflicht, Amt) bezeichnet in der katholischen Kirche vor allem das tägliche Stundengebet, das zu bestimmten Zeiten am Tag verrichtet wird. Zu diesen Gebetszeiten gehören unter anderem Laudes (Morgenlob), Vesper (Abendlob), Komplet, die Lesehore sowie die sogenannten „kleinen Horen“. Dieses Gebet – auch „Göttliches Offizium“ oder heute „Liturgie der Stunden“ genannt – bildet gemeinsam mit der Eucharistiefeier den rhythmischen Grundpuls des kirchlichen Tages.

 

Mehr als nur Gebet

Der Begriff Offizium umfasst jedoch mehr als die einzelnen Gebetszeiten: Amtlicher Gebetsdienst der Kirche:
Das Offizium gilt als offizieller Teil der Liturgie und wird von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und vielen Gläubigen als geistliche Verpflichtung wahrgenommen.

 

Dienst und Aufgabe im weiteren Sinn

In seiner ursprünglichen Bedeutung meint officium „Dienst“, „Pflicht“ oder „Amt“. Dieser Bedeutungsraum prägt auch den liturgischen Gebrauch: Das Gebet wird als Dienst an Gott und der Kirche verstanden.

 

Historische liturgische Formen

In früheren Jahrhunderten konnte „Offizium“ auch eine bestimmte liturgische Feier oder ein Gebetsformular bezeichnen, etwa ein "Offizium für Verstorbene" oder das "kleine Offizium der Sel. Jungfrau Maria".

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