Mittwoch 3. Juni 2026

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Ronald Köber
03.06.2026

Wr. Neustadt: Besondere Firmung in Waldschule

Feuer und Flamme waren sieben Jugendliche bei einer besonders berührend gestalteten Firmung mit Bischofsvikar Schutzki in der Waldschule.

Am vergangenen Samstag, 30. Mai, spendete Bischofsvikar Dariusz Schutzki sechs Schülerinnen und Schülern der Waldschule sowie einer Integrationsschülerin der Mittelschule das Sakrament der Firmung. Die Waldschule in Wiener Neustadt ist spezialisiert auf Kinder und Jugendliche mit besonderen körperlichen und geistigen Bedürfnissen. Aufgrund ihrer Behinderungen ist es ihnen oft nicht möglich, die Firmvorbereitung in ihrer Heimatpfarre zu besuchen. „Die Schule ist der Mittelpunkt ihres Alltags. Gerade weil sich die Schülerinnen und Schüler hier zuhause fühlen und viel Zeit verbringen, gibt es an unserer Schule die Möglichkeit, sich gemeinsam auf das Sakrament der Firmung vorzubereiten und dieses auch hier zu feiern“, sagt das Team der Religionslehrenden der Waldschule rund um Doris Winkler, Kletus Pake und Susanne Schrammel.

 

Heiliger Geist schenkt Update

„Der Himmel war offen und der Heilige Geist drückte sich sehr stark durch die Firmlinge aus“, fasst Dariusz Schutzki seine Eindrücke von der Feier zusammen. „Der Heilige Geist hat wunderbar Regie geführt: Es gab viel Freude, viel Lachen und viel Freiheit. Auch ich habe vom Heiligen Geist ein Update geschenkt bekommen. Die Kinder haben mir mehr gegeben, als ich ihnen je hätte geben können“, so Schutzki weiter. Auch die Religionslehrenden der Waldschule waren begeistert von der schönen Feier: „Wer zu Beginn unserer Feier noch nicht Feuer und Flamme war, war spätestens beim Schlusssegen von der Freude des Hl. Geistes angesteckt.“

 

Mit allen Sinnen auf Firmung einstimmen

Der Feier vorausgegangen waren zahlreiche Vorbereitungsstunden, zu denen sich die Firmlinge nach Schulschluss versammelt hatten. Das Ziel: Die Schülerinnen und Schüler mit allen Sinnen auf die Firmung einzustimmen. „Besonders wichtig ist uns dabei, dass sich die Firmlinge als Gemeinschaft erleben. Denn Jesus sagt: ‚Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen‘“, so Doris Winkler. Mit bunten Tüchern, Trommeln und der Erfahrung von „Wind“ machten sie das Pfingstereignis für die Kinder spürbar und lebendig. „Unsere Firmlinge sollen diese stärkende Kraft erfahren, die sie durchs Leben begleitet. Wir wünschen uns, dass sie begeistert und angesteckt von Gottes Liebe die Botschaft Jesu durch ihr Sein in die Welt tragen“, erzählt Winkler von ihrer Motivation.