Erzbischof Grünwidl zeigte sich in seiner Predigt überzeugt: „Hier passiert das, was Jesus seinen Aposteln aufgetragen hat: ‚Geht und verkündet‘.“ Und weiter: „Ich habe den Verdacht, dass die Kirche eine sitzende Kirche geworden ist.“ Es sei aber lebensnotwendig nicht sitzen oder stehen zu bleiben, sondern zu den Menschen zu gehen.
Jesus hat weiter zu den Jüngern gesagt, sie sollen nichts mitnehmen. Das sein radikal aber „damit wollte Jesus sagen: Ich gebe euch alles mit, was ihr braucht, und das wird genügen,“ so Grünwidl. Der Erzbischof appellierte nicht so viele belastende Dinge mitzuschleppen. „Wir müssen Dinge loslassen. Das wird uns guttun.“
„Wenn man euch irgendwo nicht hören will, dann geht weiter hat Jesus den Jüngern gesagt,“ so Grünwidl. Für den Erzbischof bedeute das auch: Wenn etwas nicht klappe, es zu lassen und etwas Neues zu probieren.
Schließlich erinnerte Grünwidl an die 120 Märtyrer Chinas, dessen Gedenktag am 9. Juli begangen wird. „Sie sollen uns Fürsprecher im Himmel sein, dass wir glaubhafte Zeugen für Jesus und missionarische Menschen sind.“

Am Ende der Messe bedankte sich Erzbischof Grünwidl bei Nationaldirektor Pater Karl Wallner: „Was du aufgebaut hast, ist beispielgebend. Ein großes Danke dir und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Beim Rundgang durch die verschiedenen Arbeitsbereiche von Missio zeigten Pater Karl Wallner und sein Team, dass „Kirche weltweit als Hoffnungsträgerin gesehen wird“. Von Priesterpatenschaften über den „run for hope“ bis hin zur Jugendaktion gibt es viele Ideen und Projekte, die sich über Unterstützerinnen und Unterstützer freuen.