Saturday 2. July 2022

HEILIGE MESSE AM WELTTAG DER KRANKEN

Am Freitag, den 11. Februar 2022 feierten Weihbischof Scharl und Seelsorgende der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge im Stephansdom die Hl. Messe mit Krankensalbung und Krankensegen.

Die Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien organisierte heuer wieder mit der persönlichen Teilnahme der Gläubigen eine konzelebrierte Messe mit Weihbischof Scharl.

Alle, die an der Liturgie mitgewirkt haben, die Priester Felician Vladu und Gheorghita Dobrica, Diakon Gerald Strobl, Kantor Paulus Fina und Lektorin Brigitte Schmidt, sind auch in der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge tätig.

 

Im Namen des Leiters der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge Traian Tămaş sprach heuer Anamarija Sobocanec Sostaric die Begrüßungsworte. Sie hat auf zwei Denkmale im Dom hingewiesen. Eines ist die Stelle von der seligen Hildegard Burjan, die gerade durch ihre Krankheitsgeschichte einen Weg zu Gott und dem Christentum gefunden hat. Das zweite Denkmal ist die Erinnerungs- und Danksagungs-Tafel von Kardinal König und Weihbischof Krätzl, die 1960 auf dem Weg nach Zagreb einen schweren Autounfall überlebt haben. Die beiden von Krankheit und Unfall geprägten Ereignisse haben auch Spuren an diesen drei, für die katholische Kirche Österreichs wichtigen Personen hinterlassen.

In seiner Predigt hat Weihbischof Scharl die Worte von Papst Franziskus zitiert, dass der Patient immer wichtiger als seine Krankheit ist. Der Weihbischof hat verschiedene Berufsgruppen in der Betreuung der kranken Menschen erwähnt. Dabei hat er auch an alle nicht professionellen, aber nahestehenden Begleitpersonen erinnert. Als ganz wichtige Dimension in der Krankheit und dem Heilungsprozess  betonte  Weihbischof Scharl die Verbindung zu Gott, Jesus und zur Mutter Gottes Maria. Unter dem heurigen Motto: „Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist".

 

Auf dem Weg der Nächstenliebe an der Seite der Leidenden“ hat er auch Orte dieser Barmherzigkeit genannt: Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime, Hospize und andere Einrichtungen. In Institutionen, deren Träger die katholische Kirche ist, gibt es laut  Weihbischof Scharl keinen Platz für assistierten Suizid. Er lädt zu einer durchgehenden Lebens-Kultur ein, die die Pflege kranker Menschen bis zur ihrem natürlichen Tod unterstützt.

Gleich nach der Messe am Gedenktag unserer Lieben Frau von Lourdes wurden alle Mitfeiernden zur Krankensalbung oder Krankensegnung eingeladen. Viele nahmen dieses Angebot an.

 

Unter der Begleitung von meditativer Orgelmusik und mit marianischen Liedern ist dieser Abend im Stephansdom ein sichtlicher Ort der Stärkung und der Aufrichtung geworden.

 

 

Tipp für KollegInnen in der Pastoral: Krankensalbung in Zeiten von Covid19 - mit Wattestäbchen ins Krankenöl eingetaucht salben und danach entsorgen. 

 


 

   

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Seelsorge in Krankenhäusern und Pflegeheimen in Wien
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