Thursday 17. October 2019
Im Gespräch bleiben

Konkretes ansprechen und greifbar machen

 

Mit konfliktreichen Situationen umzugehen, ist nicht immer einfach. Eine Hilfe ist es, die Dinge, die einen stören, die Gefühle, die in einem sind, die Konfliktsituation konkret beim Namen zu nennen. Je konkreter man etwas anspricht, desto greifbarer wird es und desto größer ist die Chance auf eine gute Lösung.

 

In emotional aufgebrachten Situationen, wie sie auch Konflikte sind, neigen wir zu Übertreibungen. Dazu zählen auch verallgemeinernde Wörter wie »nie, immer, alles...«. Sobald solche allgemeinen Formulierungen ins Spiel kommen, ist es schwierig einen konkreten Konflikt anzugehen. Denn Verallgemeinerungen sind wie Sand, der durch die Finger rieselt. Spricht man hingegen Konkretes an, ist es besser greifbar - wie ein Stein, den man aus dem Sand hebt.


 

Beispiel:

 

In letzter Zeit war für Herrn A. und Frau B. viel los. Sie hatten wenig Zeit für die Paarbeziehung. Als Herr A. einen weiteren beruflichen Abendtermin vereinbart, reagiert Frau B. folgendermaßen: »Nie können wir die Zeit miteinander verbringen. Immer hast du irgendetwas Anderes vor. Du machst alles kaputt.«

 

Frau B. ist enttäuscht und emotional aufgebracht. Allerdings stimmt es nicht, dass das Paar »nie« die Zeit miteinander verbringen könne oder dass Herr A. »alles« kaputt mache. Statt der Vorwürfe und Verallgemeinerungen ist es konstruktiver, von der konkreten Situation und den damit verbundenen Gefühlen zu sprechen: »Ich fühle mich allein, weil wir in den vergangenen Tagen so wenig Zeit miteinander gehabt haben. Ich habe Sehnsucht nach dir und wollte diesen Abend so gerne zu zweit mit dir verbringen.«)

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