Sunday 19. September 2021
Jüngerschaft

Jüngerschaft in Corona-Zeiten unterstützen

Entwicklungsräume und Gemeinden lösen auf unterschiedlichen Wegen, wie sie ihre Mitglieder in Glaubensleben unterstützen können. Beispiele?

Die hier aufgelisteten Beispiele haben den Anspruch, dass sie über die bisherigen Aktivitäten einer Pfarre (z.B. offene Kirchen, ...) hinausgehen und Impulse für die Zukunft geben können. Sie verdeutlichen, dass die Entwicklungsräume und Gemeinden Verantwortung für die Stärkung des Glaubens ihrer Mitglieder übernehmen.

 

Option 1: Abhol-Kirche

Es muss kein Widerspruch zu einer "Geh-raus-Kirche" sein, denn viele Menschen sind dankbar, wenn sie für persönliches Glaubensleben zu Hause die entsprechenden Materialien zur Verfügung gestellt bekommen. Die Kirche als religiöser Nahversorger. In den letzten Wochen waren dazu vor allem Palmzweige, Osterkerzen, Weihwasserfläschen beliebt. In der Pfarre Korneuburg gibt es darüber hinaus auch einen Postkasten für jedes Jungscharkind, der sich wöchentlich füllt.

 

Option 2: Tägliche Video-Impulse

Als Investment für die eigene Jüngerschaft zählen alle Formen von unterschiedlichen Impulsen. In manchen Entwicklungsräumen werden diese Impulse vom Pfarrer (Obersdorf, Poysdorf, …) gegeben, vom Pastoralteam (St. Johann Nepomuk, St. Rochus, …) oder von ganz unterschiedlichen Personen aus der Pfarre (Zur Frohen Botschaft, Neuguntramsdorf, …) gegeben, was Beispiel des gemeinsamen Priestertums zum Ausdruck bringt.

 

Option 3: Spirituelle Videokonferenzen

Immer mehr Gemeinden und Entwicklungsräume wagen sich an das Thema gemeinsam Beten und persönlicher Austausch über Videokonferenzen heran. So bietet die Pfarre St. Nepomuk einen Zoom-Einkehrtag an, und ein Zoom-Taizé-Gebet ist geplant. Aber auch einzelne Jungschar-Gruppen - auch in der Pfarre St. Nepomuk - organisieren sich über diesen Weg neu.

 

Option 4: Online-Alphakurs

Der Start des Online-Alphakurses der Gemeinde "Zentrum Johannes Paul II" zeigt, dass die eine oder andere Aktivität auch online übersetzbar ist. Wie es gehen könnte, zeigt Alpha Österreich in einem kleinen Video-Clip. Und was bei Alpha klappt, kann ja auch für anderes funktionieren. ;)

 

Option 5: Rebranding Angelus-Läuten

Seit jeher laden die Kirchenglocken in Hörweite oder als Handy-Weckruf zum gemeinsamen Gebet. Ein Rebranding meint, dass einer alten Sache durch eine neue Idee wieder Kraft eingehaucht wird. So schlägt die Pfarre Franz von Sales ihren Mitgliedern in dieser Zeitv vor, täglich um 12 Uhr (gemeinsam) das Lied zu singen: Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir Gott.

 

Option 6: E-Learning

Neben dem kleinen Bibelkurs des Katholischen Bibelwerks, werden auch erste Erfahrungen den Pfarren für Katechesen (auch in anderen Sprachen) gesammelt.

 

In deinem Entwicklungsraum bzw. Gemeinde wurden diese oder andere Optionen gestartet. Wir freuen uns über deinen Bericht: strukturentwicklung@edw.or.at 

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