Donnerstag 14. Dezember 2017

Pastoralkonzept

 

Einfach in der Erstellung und wirksam in der Umsetzung. Mit erweiterten Bausteinen zur Vertiefung der Pastoral und zur Partizipation in der Erarbeitung.

Beispiele von der Erstellung eines Pastoralkonzepts

Pfarre zum Guten Hirten im Steinfeld

Die Pfarre im Vikariat Süd hat im Zuge der Bildung einer Pfarre mit mehreren Teilgemeinden ein Pastoralkonzept erarbeitet. Sie wurden dabei von Peter Bohynik begleitet, der über seine Zugang berichtet.

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Peter Bohynik weiß um die Bedeutung der entscheidenden Frage nach dem "Warum?" für die Pfarren.
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Die Auswirkung der Verhältnisse auf Verhalten, Haltungen und den Halt nach Willi Lambert.
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Peter Bohynik hat als externer Begleiter die Erstellung des Pastoralkonzepts begleitet.

 

Start with the why" von Simon Sinek

"Start with the why" lautet der Titel des Buches (2009) von Simon Sinek und ist der zentrale Gedanke seines Konzepts des "Golden Circle". Während viele Organisationen kommunizieren, was und wie sie etwas machen, liegt das Geheimnis der Innovation und des Wachstums in der Kommunikation des "Warum".

 

 

Peter Bohynik hat diesen Gedanken aufgegriffen und zur Stelle aus 1Petr 3,15 gearbeitet (Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.). Denn nur wenn die Pfarre - und alle darin Beteiligten - das "Why/Warum" beantworten können, können sie etwas verändern.

 

Die Pastoral zum Besseren verändern

Zum Thema Veränderung hat Peter Bohynik ein Modell von Willi Lambert (Zeiten zum Aufatmen, 2008) aufgegriffen. Es beschreibt, wie sich die Verhältnisse, auf das Verhalten, auf die Haltungen und auf den Halt auswirken. Wer also in der Pfarre beispielsweise ein verändertes Verhalten wünscht, folgert Peter Bohynik, sollte bei der vorhergehenden Ebene, den Verhältnissen, ansetzen.

 

Ein wesentlicher Beitrag für das Gelingen des Pastoralkonzepts war die Zusammensetzung der Projektgruppe aus 12 Personen, die sich alle sechs Wochen getroffen hat. Es wurde auf einen guten Mix aus Alter und Kirchenbindung geachtet. So fanden sich unter den Personen auch Menschen, die aus der Kirche ausgetreten, aber auch welche, die wieder eingetreten sind. Die gute Mischung hilft, verschieden Zugänge und Sichtweisen zur Sprache zu bringen.

 

Nach der ersten Auseinandersetzung mit dem "Why" hat Peter Bohynik der Projektgruppe eine Hausübung mitgegben: Schreiben Sie mir eine Antwort auf das "Why" per Mail. Das Ergebnis wurde zusammengefasst und der Projektgruppe beim nächsten Treffen sechs Wochen später vorgelegt. Es folgten weitere Treffen über den Zeitraum eines Jahres, in denen die pfarrlichen Aktivitäten gesammelt und diskutiert wurden und ein Text entworfen wurde. Hier gibt es das Pastoralkonzept zum Download.

 

Das Pastoralamt unterstützt auch ihre Pfarre bzw. Entwicklungsraum bei der Erstellung eines Pastoralkonzepts.

Termine
Do., 18. Januar 2018 18:30
Gebetsabend "Let's make it real"
Fr., 26. Januar 2018 14:30
Alphakurs-Trainingstag
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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