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19.07.2013

Päpstliche Safransuppe für den cholerischen Sommer

Spiritualität für Leib und Seele: Tipp der Woche

Die mittelalterliche Klostermedizin brachte den Rhythmus der vier Jahreszeiten mit den vier Temperamenten in Verbindung: Der warm-feuchte, luftige Frühling macht sanguinisch, der warm-trocken, feurige Sommer cholerisch, der kalt-trockene, erdige Herbst melancholisch, der kalt-feuchte, wässrige Winter phlegmatisch.

 

Viel Wasser trinken

Wenn Sie also der heiß-trockene Sommer mit seinem Feuer so richtig ins Schwitzen bringt, dann sollten Sie mit Wasser ausgleichen und viel trinken – sonst drohen Schwindel, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit. Übrigens: In der Hitze fährt unser Körper die Verdauungsorgane herunter. Daher sollte man diese nicht überlasten. Gut zum Sommer passen also leichte Speisen, die den Körper beruhigen und "kühlen". Leicht bekömmlich ist zum Beispiel jene Safransuppe, die der vatikanische Koch Bartolomeo Scappi im 16. Jahrhundert für die päpstliche Sommertafel kreierte.

 

 


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Der "Leib und Seele"-Tipp der Woche wurde zur Verfügung gestellt von Karl-Heinz Steinmetz. Mehr über die Schätze des christlichen Lebens- und Gesundheitswissens auf www.arcanime.at.