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07.05.2014

Autofasten: 15.000 stiegen um auf Rad und Öffis

9,42 Millionen Autokilometer eingespart.

Erfolgreiche Bilanz haben die kirchlichen Initiatoren der diesjährigen vorösterlichen Aktion "Autofasten" gezogen: Österreichweit 15.700 Menschen haben sich in der Fastenzeit beteiligt und verstärkt auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel gesetzt, heißt es in einer Aussendung der diözesanen Umweltbeauftragten vom Dienstag, 6. Mai 2014. Umweltschutz und gesunder Lebensstil seien Hauptmotive für die Teilnahme an der von der katholischen und evangelischen Kirche angeregten Aktion gewesen.

 

1.860 Tonnen Kohlendioxid eingespart

Die konkreten Zahlen beeindrucken: 9,42 Millionen Autokilometer und somit 1.860 Tonnen Kohlendioxid wurden von den Autofastenden eingespart, zeigt die Auswertung jener 1.019 Fragebögen, die von den Teilnehmenden im Anschluss an die Aktion rückgesandt wurden.

 

Ihre Wirkung entfaltet die Aktion besonders durch die Änderung der Wahl der Fortbewegungsmittel: Vermehrt probierten die Beteiligten öffentliche Verkehrsmittel aus, deren Nutzung sich von 47 Prozent im "normalen Alltag" auf 73 Prozent während der Aktion fast verdoppelte. Fahrgemeinschaften vervierfachten sich bei den Befragten durch die Aktion von fünf auf 20 Prozent, die Radnutzung stieg von sonst 50 auf 69 Prozent, ebenso der Anteil der Fußwege von 53 auf 73 Prozent in der Fastenzeit.

 

Als fast durchgehendes Anliegen forderten die Autofasten-Teilnehmer in Richtung Verkehrspolitik eine zwingend nötige Verbesserung des Öffi-Angebotes sowie Mut zu mehr Nachhaltigkeit.

 

Unterstützt wurde die Aktion von den jeweiligen Verkehrsverbänden und vielen Gruppierungen rund um das Thema sanfte Mobilität, die Preise für die Beteiligten zur Verfügung stellten. Hauptpreise waren u.a. Venedig-Bahnreisen sowie ÖBB-Vorteilscards sowie Fahrkarten der Verkehrsverbände.