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20.01.2015

Das kaufst du dir sicher nicht!

Wie man den vernünftigen Umgang mit Geld lernt.

Gerade nach Weihnachten ist das Thema „Umgang mit Geld“ in vielen Familien Ursache von Konflikten: die Kinder haben Geldgeschenke bekommen und möchten jetzt „shoppen“ gehen.

 

Egal ob elektronische Geräte, Bekleidung oder andere „Objekte der Sehnsucht“ zuhause landen sollen – Eltern haben häufig andere Vorstellungen, was mit dem Geld passieren soll.

 

Meist geht es Richtung „Sparen für… „Wichtig ist jetzt das Gespräch, um zum einen herauszufinden, welche Bedürfnisse des Kindes tatsächlich mit der Neuerwerbung gestillt werden sollen: Anerkennung im Freundeskreis durch bestimmte Markenkleidung, „Mitreden“ können via Twitter und Facebook durch Smartphones – oder geht es einfach um das Einkaufserlebnis. Shoppen gilt ja für viele in der Zwischenzeit als Hobby.

 

Wichtig ist es, diese Bedürfnisse ernst zu nehmen. So kann dann gemeinsam eine gute Lösung gefunden werden. Vielleicht auch indem ein Teil gleich ausgegeben werden kann und ein Teil für größere Wünsche auf die Seite gelegt wird – auch Sparen – also das Aufschieben einer Wunscherfüllung für einen größeren Wert, muß ja gelernt sein.

 

In jedem Fall sollten Kinder je nach Alter über eine gewisse Summe verfügen können, ohne darüber Rechenschaft ablegen zu müssen.

 

Doch wie in vielen Belangen ist auch hier das Vorbild der Eltern besonders wichtig: wenn Kinder erleben, dass Eltern sich Gedanken machen, wofür wieviel ausgegeben werden kann, wird es ihnen selber auch leichter fallen.