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19.02.2015

Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn

Glaube konkret - von Mag. Oliver Achilles

Sieben biblische Hinweise zu einer gelungenen Fastenzeit...

  • 1. Fasten ist notwendig und sinnvoll (Lev 16,29; Mt 9,15) - regelmäßige Fastenzeiten waren daher schon für die frühe Kirche eine Selbstverständlichkeit (Apg 27,9).
  • 2. Gesundheitliche Nebenwirkungen beachten! Wenn die Knie wanken, hat man es übertrieben (Ps 109,24).
  • 3. Eine Herausforderung im Zeitalter der Selbstoptimierung: Nicht mit der eigenen Fasten-Leistung angeben – es geht nicht um einen Wettbewerb (Mt 6,16-17).
  • 4. Am besten nicht allein, sondern in Gemeinschaft fasten – das hat den intensivsten spirituellen Effekt (Jon 3,5; Apg 13,2).
  • 5. Im Zweifelsfall statt zu fasten lieber etwas für die Armen tun, denn „das ist ein Fasten, wie ich es liebe“ (Jes 58,5 ff).
  • 6. Fasten ohne anschließende Änderung der Lebenspraxis ist sinnlos (Sir 34,31).
  • 7. Es gibt eine Zeit für das Fasten, so wie es eine Zeit gibt, in der man einfach nicht fasten darf (Mk 2,19-20). Oder, wie es Teresa von Avila so unnachahmlich ausgedrückt hat: „Wenn Fasten, dann Fasten. Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn.“